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Dieser Artikel wurde in der Ausgabe März 2025 der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Die Erfolgreichsten in Hessen: ProjektStadt wirbt fast 32 Millionen Euro für 34 Kommunen ein
21.01.2025 – Lesezeit ca. 4 Minuten
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Rund ein Drittel der Bewilligungen in den Programmen Wachstum und Nachhaltige Erneuerung, Sozialer Zusammenhalt und Lebendige Zentren gehen 2024 auf das Konto der Fördermittel-Profis der NHW
Fast 100 Millionen Euro stellten Bund und Land Hessen im Jahr 2024 für die Städtebauförderprogramme Lebendige Zentren, Wachstum und Nachhaltige Erneuerung sowie Sozialer Zusammenhalt bereit. Die ProjektStadt aus Frankfurt am Main, Stadtentwicklungsmarke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW), hat davon fast 32 Millionen Euro für 34 von ihr betreute Kommunen in ganz Hessen eingeworben. „Unser Marktanteil in der Städtebauförderung in Hessen liegt damit in diesem Jahr bei fast 33 Prozent der ausgeschütteten Fördergelder“, betonte Markus Eichberger, Leiter des Unternehmensbereichs Stadtentwicklung „Das ist ein tolles Ergebnis, mit dem wir unsere Marktführerschaft erneut untermauern. Mit unserem Knowhow und unserer Expertise unterstützen wir Kommunen seit Jahrzehnten erfolgreich bei der Stadt- und Baulandentwicklung. Unser Leistungsspektrum umfasst die Beratung zu und den Einsatz von Fördermitteln, das Erarbeiten städtebaulicher Entwicklungskonzepte, das Finanzmanagement sowie die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern mit Hilfe von crossmedialen Partizipationsverfahren und Öffentlichkeitsarbeit. Neu hinzugekommen ist die kommunale Wärmeplanung – eine hochkomplexe Aufgabe, bei der wir die Kommunen von Anfang an partnerschaftlich unterstützen.“
Lebendige Zentren
Für die Weiterentwicklung ihrer Innenstädte und Ortskerne erhalten hessische Kommunen im von Bund und Land ausgestatteten Städtebauförderprogramm Lebendige Zentren 38,8 Millionen Euro. 2024 setzte das Programm auf Städtebauprojekte, die Funktions- und Angebotsvielfalt fördern, den Wohnraum in Innenstädten sichern, Gemeinschaftseinrichtungen schaffen, grünere und attraktivere Freiräume gestalten oder die dafür Sorge tragen, dass nachhaltige Verkehrsmittel besser genutzt werden können. Die ProjektStadt hat für Projekte in elf Kommunen etwas mehr als zwölf Millionen Euro eingeworben – mit rund 31 Prozent macht das in diesem Förderprogramm fast ein Drittel der Gesamtsumme aus. Über die höchsten Zuwendungsbescheide dürfen sich Hofgeismar (3,3 Millionen Euro), Lorsch (3,3 Millionen Euro) und Wöllstadt (2,6 Millionen Euro) freuen.
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Wachstum und Nachhaltige Erneuerung
Im Programm Wachstum und Nachhaltige Erneuerung hat die ProjektStadt für Projekte in 17 Kommunen rund 14 von insgesamt 32,5 Millionen Euro eingeworben – das sind mehr als 40 Prozent der ausgeschütteten Fördergelder. Die höchsten Fördermittelbescheide wurden nach Eschwege (1,4 Millionen Euro), Kassel (1,2 Millionen Euro) sowie Bad Arolsen, Bad Hersfeld und Witzenhausen (je eine Million Euro) versendet. Bund und Land Hessen unterstützen in diesem Programm Kommunen dabei, Wohn- und Lebensräume attraktiv und nachhaltig zu gestalten. Die Sanierung und Aufwertung von Bestandsgebäuden, die Entwicklung von brachliegenden Flächen sowie Investitionen in grüne und blaue Infrastruktur tragen dazu bei, Herausforderungen wie dem Voranschreiten des Klimawandels oder den strukturellen Veränderungen in Demografie und Wirtschaft besser begegnen zu können. Durch die Schaffung lebenswerter Quartiere sowie die Aufwertung von Grünflächen und Freiräumen entstehen erhebliche Mehrwerte für Städte und Gemeinden.
Sozialer Zusammenhalt
Im Jahr 2024 unterstützten Land und Bund Kommunen mit rund 26 Millionen Euro. Ziel des Programms Sozialer Zusammenhalt ist es, die Wohn- und Lebensqualität in Quartieren zu verbessern, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu fördern, den Zusammenhalt in den Nachbarschaften zu stärken und die Basis für eine solidarische Gemeinschaft zu schaffen. Mit den Fördermitteln sollen Stadt- und Ortsteile zu lebendigen und inklusiven Quartieren weiterentwickelt werden. Besonders im Fokus stehen Projekte, die Orte des Austauschs und der Begegnung schaffen. So werden etwa neue Spiel- und Freizeitflächen angelegt und soziale sowie kulturelle Einrichtungen saniert oder neu gebaut, um den Bewohnerinnen und Bewohnern mehr Angebote vor Ort zu bieten. Die ProjektStadt hat in diesem Programm für sechs Kommunen 5,6 Millionen der zur Verfügung stehenden fast 26 Millionen Euro eingeworben – mehr als ein Fünftel der Gesamtsumme. Die höchsten Zuwendungen bekamen Bebra (1,6 Millionen Euro), Frankfurt-Nied (1,2 Millionen Euro) und Bürstadt (1 Million Euro).
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