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Nahmen jetzt offiziell den Solarpark in Achstetten in Betrieb, auf dem Foto von links: Martin Sommer (Energiewerk GmbH), Martin Bayer, Max Wild, Albrecht Graf v. Brandenstein-Zeppelin (alle BWZ Holding GmbH), Josefine Kühnbach-Zech, (Kühnbach GmbH & Co. KG) und Dominik Scholz, Bürgermeister von Achstetten. (Bild: Lea Anwander/BWZ)
Start frei für eine neue Photovoltaik-Freiflächenanlage im Landkreis Biberach. Am Dienstag, 19. Mai, hat die BWZ Achstetten GmbH offiziell ihren neuen Solarpark auf dem Gelände des Kies- und Transportbetonspezialisten Kühnbach GmbH & Co. KG in Betrieb genommen. Die 4,5-MWp-Anlage mit insgesamt 7.200 Solarmodulen versorgt künftig das Kies- und Betonwerk sowie ca. 1.000 Haushalte mit regenerativem Strom. Gesellschafter der BWZ Achstetten GmbH sind die Kühnbach GmbH & Co. KG und die BWZ Holding GmbH, ein Unternehmen der Max Wild Gruppe mit Sitz in Berkheim.
„Toll, dass es nun endlich losgeht und wir nach knapp dreijähriger Planungs- und Projektzeit hier in einer ehemaligen Kiesgrube regenerativen Sonnenstrom erzeugen können. Das ist doppelt nachhaltig“, sagt Martin Bayer, der als Geschäftsführer der BWZ Holding GmbH auch die neugegründete Betreibergesellschaft BWZ Achstetten GmbH leitet. Das sieht auch das Bundesumweltministerium so, das das regenerative Stromprojekt im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit einer staatlich geförderten Einspeisevergütung unterstützt.
3,8 Hektar Fläche wird nachhaltig genutzt
Der neue Solarpark in Achstetten ist 3,8 Hektar groß und befindet sich in einer ehemaligen Kiesgrube, die mittlerweile wieder rekultiviert wurde. „Durch die Nutzung als Solarpark können sich die Flächen im Rahmen der 30-jährigen Laufzeit regenerieren und in der Regenerationsphase dennoch genutzt werden“, sagt Josefine Kühnbach-Zech, Geschäftsführerin der Kühnbach GmbH & Co. KG.
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Knapp 4,0 Millionen Euro investiert
Knapp 4,0 Millionen Euro investierten die Projektbeteiligten in den neuen Solarpark in Achstetten. „Das ist ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz in unserer Region. Dafür sind wir als Gemeinde sehr dankbar. Für uns ist das ein Meilenstein“, lobte Bürgermeister Dominik Scholz in seiner Rede.
5-MW-Grünstromspeicher
In der ersten Nutzungsphase wird der im Solarpark Achstetten erzeugte regenerative Strom zu 100 Prozent direkt ins Stromnetz eingespeist. „Ab 2027 planen wir die Inbetriebnahme eines 5-MW-Grünstromspeichers. Der ist bereits bestellt und kann wohl bis zum Jahresende geliefert werden“, erklärt Philipp Daiber, Projektleiter bei der BWZ Holding GmbH. Mit dem Speicher lassen sich die Mittagsspitzen im Solarpark abfedern. Das bedeutet: Überschüssiger Strom wird gespeichert und erst am Abend, wenn keine Sonne mehr scheint, ins Netz eingespeist.
Weitere Projekte geplant
Für die BWZ Holding GmbH ist der Solarpark Achstetten das erste Photovoltaik-Freiflächenprojekt überhaupt, weitere folgen bereits in den nächsten Monaten. „Wir stehen gleich bei mehreren Solarparks im Landkreis Biberach in den Startlöchern, wie zum Beispiel in Gutenzell-Hürbel oder auch in Ochsenhausen. Hier wird es noch in diesem Jahr losgehen“, sagt BWZ-Geschäftsführer Martin Bayer.
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