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Bekräftigung Ausbau Erneuerbarer Energien ist richtig: Elektrifizierung senkt Energiebedarf
16.04.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Zu den von der Bundesregierung vorgestellten Ergebnissen des Koalitionsausschusses, erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:
„Wir unterstützen die Bundesregierung darin, den Ausbau Erneuerbarer Energien weiter ambitioniert voranzutreiben. Dies ist die Voraussetzung dafür, unsere Energieversorgung zukunftssicher aufzustellen, unsere Resilienz sowie heimische Wertschöpfung zu stärken und fossile Abhängigkeiten zu reduzieren.
Mit mehr erneuerbarem Strom können wir die Elektrifizierung von Industrie, Wärme und Verkehr voranbringen. Heute decken wir in Deutschland unseren Energiebedarf noch zu fast 80 Prozent durch fossile Energieträger. Mit einer fortschreitenden Elektrifizierung auf Basis Erneuerbarer Energien werden wir in vielen Bereichen deutlich höhere Wirkungsgrade erzielen und unseren Energiedarf deutlich senken. Kurz gesagt: Die Prozesse, die wir auf Strom umstellen – seien es E-Autos oder Wärmepumpen – sind deutlich effizienter, da bei der Nutzung von Strom sehr viel weniger Energie verloren geht als bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Für die Prozesse, die sich nicht elektrifizieren lassen, brauchen wir Moleküle. Es braucht daher auch ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zum Wasserstoff. Die Gesamteffizienz des Energiesystems im Strom-, Wärme-, Verkehrs- und Industriebereich wird deutlich verbessert und somit automatisch die Anteile Erneuerbarer Energien in allen Sektoren erhöht.
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Deshalb ist es ein Fehler, dass sich die Bundesregierung nicht auf eine allgemeine Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß verständigen konnte. Das hätte nicht nur Verbraucher in der Breite entlastet, auf unsere Klimaziele eingezahlt, sondern vor allem auch den Weg für eine stärkere Elektrifizierung geebnet. Diese wird unseren Wirtschaftsstandort resilienter machen und wäre in der aktuellen Situation auch ein klares Bekenntnis zur Elektromobilität gewesen. Eine befristete Senkung der Mineralölsteuer bekämpft lediglich die Symptome – die aktuell hohen Spritpreise – der hohen Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Brennstoffen und schafft nicht die Voraussetzungen für eine langfristig nachhaltige Entlastung von Autofahrerinnen und Autofahrern. Geeignete Instrumente wären neben der Senkung der Stromsteuer gezielte Anreize für Flotten, nachhaltige Steueranreize auch für private Pkw ebenso wie eine Wiederauflegung des Förderprogramm für klimaschonende Nutzfahrzeuge und Infrastrukturen- für E-Lkw und elektrische Zugmaschinen. Damit könnte der Staat gezielt in nachhaltige Lösungen für alle investieren."
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