Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
681 der 1.136 Kommunen in Baden-Württemberg haben fristgerecht ihre Energieverbräuche für 2024 eingereicht
06.08.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
21
Bild: KEA-BW
Städte, Gemeinden und Landkreise in Baden-Württemberg müssen jedes Jahr die Energieverbräuche ihrer Liegenschaften an das Land melden. Stichtag ist der 30. Juni für den Verbrauch des Vorjahres. 681 Kommunen und Landkreise hatten bis zu diesem Datum ihre Energieverbrauchsdaten an die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) übermittelt. Das sind 127 Kommunen mehr als im Vorjahr – damals waren es 554. Inzwischen sind es sogar 774 Kommunen und Landkreise (Stand 29. Juli), das sind 68 Prozent. Die Erfassung der Daten sensibilisiert Kommunen für die Höhe ihres Energieverbrauchs. Das ist eine gute Grundlage für die Konzeption von Effizienzmaßnahmen. Die Fachleute der KEA-BW empfehlen daher allen Kommunen, die ihre Daten bislang noch nicht abgegeben haben, das zeitnah nachzuholen.
Zum Ende des jeweils ersten Halbjahres sollen Kommunen ihre Energieverbrauchsdaten für das Vorjahr melden. So regelt es das Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden-Württemberg (KlimaG BW). Ziel der Vorgabe ist es, dass Städte, Gemeinden und Landkreise über ihre Verbräuche Bescheid wissen. Das kann ein erster Schritt in Richtung Energieeinsparung sein, etwa mit Hilfe einer Initialberatung für Energiemanagement oder Contracting. Während der Übertragung der Verbrauchsangaben können Kommunen auch die Energieabrechnung des Energieversorgers prüfen. Es lohnt sich also.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Der Kommunensteckbrief: Wertvolle Datensammlung für Kommunen
Die Kommunen übermitteln die Daten über ein vom Land bereitgestelltes Erfassungstool an die KEA-BW. Die Landesenergieagentur wertet die Daten danach aus. Alle Kommunen, die ihre Daten korrekt und fristgemäß abgegeben haben, erhalten im Anschluss einen Kommunensteckbrief mit ihren Energiekennwerten. Er enthält unter anderem Informationen darüber, wie eine Kommune im Landesdurchschnitt oder im Vergleich zu anderen Kommunen dasteht. Angefangen bei der Einwohnerzahl über die Endenergieverbräuche bis hin zu Energiekennwerten für den direkten Vergleich mit anderen Kommunen liefern sie wertvolle Hinweise etwa auf einen besonders hohen Verbrauch.
Das hilft den Städten, Gemeinden und Landkreisen, zu erkennen, in welchen kommunalen Sektoren wie Nichtwohngebäude, Straßenbeleuchtung und Wasserversorgung Handlungsbedarf besteht. Es zeigt auch, ob sie womöglich Fehler bei der Datenerfassung gemacht haben. Energieeinsparmaßnahmen sorgen für weniger Kosten und entlasten langfristig den kommunalen Haushalt deutlich. Kommunen, die über die gesetzliche Erfassungspflicht hinaus ein Energiemanagementsystem eingerichtet haben, können mit gering- und nichtinvestiven Maßnahmen bis zu 30 Prozent der Kosten für Energie einsparen. Unterstützung gibt es beim Kompetenzzentrum Energiemanagement der KEA-BW.
Schulneubau: Landkreis Würzburg setzt auf Erdwärmekollektor
Für den Neubau der Drei-Linden-Schule kommen flächeneffiziente Kollektoren der GeoCollect GmbH zum Einsatz. Diese versorgen das Gebäude umwelt- und klimafreundl[...]
Die Energiewende vor Ort scheitert selten am Willen der Verantwortlichen - sondern an fehlenden Netzkapazitäten, fehlendem Geld und komplizierten Verfahren. Zu [...]
Wärmeplanung darf Wärmenetze im ländlichen Raum nicht ausbremsen
Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB), betont: „Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Hebel für den Aufbau einer klimaneutralen Wär[...]
Felslabor für Geothermie im Odenwald: Nächster Schritt für GeoLaB
Die Tromm-Region im Odenwald erfüllt die geologischen Voraussetzungen für ein Untertage-Forschungslabor zur Geothermie. Das zeigen die Ergebnisse einer intensiv[...]
Windenergie: 10.000 Megawatt für Baden-Württemberg und Bayern
Windparks in Süddeutschland haben bei den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur derzeit das Nachsehen. Zuschläge für die Vergütung bekommen in der Regel nur nor[...]
Windenergie im kommunalen Wald: erweiterte Spielräume für Haushalt und Klimaschutz
Knappe Kassen und ambitionierte Klimaziele stellen Kommunen vor eine doppelte Herausforderung. Windprojekte auf kommunalen Waldflächen können dazu beitragen, be[...]
Am Donnerstag berät der Bundestag über den Gasausstieg in deutschen Kommunen. Stadtwerke und Gasnetzbetreiber sollen einem Gesetzesentwurf zufolge ab sofort pla[...]
Bundesverband Solarwirtschaft fordert Überarbeitung des Gesetzesentwurfs zum Erneuerbare-Energien-Gesetz / Nicht einmal jeder zehnte Bundesbürger unterstützt di[...]
Modul 1: Energiekosten senken durch intelligente Heizungssteuerung in kommunalen Gebäuden
Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern (LEKA MV) bietet am 5. Mai 2026 von 16:30 bis 17:45 Uhr eine kostenfreie Online-Schulung für Ko[...]
Leitfaden für die Praxis: Wärmeversorgungskonzepte mit oberflächennaher Geothermie in urbanen Bestandsquartieren
Ein neuer Praxis-Leitfaden der Stiftung Umweltenergierecht und ihrer Projektpartner zeigt, wie Wärmeversorgungskonzepte mit oberflächennaher Geothermie in urban[...]