Rubrik Energie & Netze

Die Wuppertaler Stadtwerke zeigen Fortschritte im Klimaschutz

36 Prozent weniger Emissionen

14.07.2025 – Lesezeit ca. 3 Minuten 54

36 Prozent weniger Emissionen

Istock / Mo-Jo-Lo

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) haben ihre Treibhausgasemissionen zwischen 2017 und 2024 um 36 Prozent gesenkt. Damit kommen sie ihrem Ziel, bis 2023 eine Reduktion um 80 Prozent gegenüber 1990 zu erreichen, deutlich näher. Grundlage ist eine ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie, die die Unternehmensgruppe konsequent auf Klimaschutz, soziale Verantwortung und nachhaltige Unternehmensführung ausrichtet.

"Als kommunales Unternehmen tragen wir Verantwortung - für die Daseinsvorsorge, für unsere Stadt und für nachhaltige Fortschritte bei der Energie- und Wärmewende", sagt Markus Hilkenbach, Vorstandsvorsitzender der WSW. "Deshalb investieren wir nicht nur in Technik, sondern auch in Haltung. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie ist kein Add-on, sondern intergraler Bestandteil unseres Handelns."

Vier Themen, ein Ziel: Zukunft gestalten

Der Bericht beleuchtet auf 96 Seiten vier zentrale Themenfelder:

Nachhaltigkeit strategisch verankern

Die WSW verstehen Nachhaltigkeit nicht als Zusatzaufgabe, sondern als integralen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. Der Bericht zeigt auf, wie konkrete Ziele - etwa zur CO₂-Einsparung, Energieeffizienz und sozialen Verantwortung - systematisch verfolgt werden. Grundlage ist ein umfassendes Nachhaltigkeitsverständnis, das alle Bereiche des Konzerns einbezieht und auf messbaren Fortschritt setzt.

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Soziale Verantwortung für Belegschaft und Stadtgesellschaft

Mit rund 3.500 Beschäftigten zählen die WSW zu den größten Arbeitgebern in Wuppertal und der Region. In über 100 verschiedenen Berufsbildern - von der Rohrnetzmonteurin bis zum IT-Experten - tragen Mitarbeitende täglich dazu bei, die Stadt am Laufen zu halten. Die Ausbildung von jährlich rund 50 jungen Menschen und eine durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von knapp 19 Jahren zeigen: Die WSW übernehmen Verantwortung weit über gesetzliche Vorgaben hinaus. Auch nach außen ist soziale Verantwortung gelebte Realität - etwa in Form von Bildungskooperationen, Sponsoringprojekten und gezielter Unterstützung sozialer Einrichtungen.

Klimaschutz vor Ort gestalten

Als lokaler Energieversorger und Mobilitätsdienstleister gehören die WSW zu den zentralen Akteuren der nachhaltigen Stadtentwicklung in Wuppertal. Meilensteine auf dem Weg zur CO₂-Minderung waren unter anderem die Stilllegung des Heizkraftwerks in Elberfeld im Jahr 2018, die stetige Erweiterung der Wasserstoffbusflotte sowie der Ausbau der Fernwärme. Zahlreiche Transformationsprojekte - etwa in der klimaneutralen Wärmeversorgung, der Elektromobilität, der Netzmodernisierung und in nachhaltigen Quartierslösungen - verdeutlichen darüber hinaus den aktiven Beitrag der WSW zur lokalen Energiewende.

Verantwortung in der Unternehmensführung

Nachhaltige Governance bedeutet für die WSW: Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und den Wandel mitgestalten. Der Konzern engagiert sich in zahlreichen Verbänden auf kommunaler, Landes- und Bundesebene - darunter der VKU, der VDV, der Bundesverband Erneuerbare Energie, der DVGW und KlimaDiskurs.NRW. Die aktive Beteiligung an Gremien, Facharbeitskreisen und Ausschüssen - auch durch Geschäftsführung und Vorstände - bringt die Perspektive kommunaler Daseinsvorsorge in Gesetzgebungsverfahren und politische Debatten ein.

Zukunftsorientierte Berichterstattung

Der Bericht erscheint freiwillig - als dialogorientierte Ergänzung zur künftigen gesetzlichen Berichtspflicht gemäß CSRD, die für große kommunale Unternehmen wie die WSW ab 2027 gilt. Bereits heute schaffen die WSW mit dem Bericht Transparenz, stärken ihre strategische Ausrichtung und bereiten sich gezielt auf kommende Anforderungen vor.

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