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Seit mehr als 15 Jahren engagiert sich die Gemeinde Burbach im Kreis Siegen-Wittgenstein entlang eines Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes für die Energiewende. Mit zahlreichen Förderprojekten und Initiativen nimmt die waldreiche Kommune eine Vorbildfunktion ein und ermutigt so auch Bürger*innen und Unternehmer*innen zum Umstieg auf Erneuerbare Energien.
Die Gemeindeverwaltung zeigt ihren Handlungswillen nicht nur auf dem Papier: Mit der energetischen Sanierung des Burbacher Rathauses samt umgebendem Quartier geht sie mit gutem Beispiel voran. Gleichzeitig bietet die Gemeinde zahlreiche Beratungsangebote für interessierte Bürger*innen an und fördert öffentliche Beteiligungsformate wie das Klimaforum Burbach und das Burbacher Unternehmernetzwerk für Ressourceneffizienz (BUfRE).
Neben der energetischen Sanierung von Gebäuden ist der motorisierte Pendelverkehr die zentrale Herausforderung der lokalen Energiewende. 96 Prozent aller Burbacher Haushalte besitzen mindestens einen Pkw. Mit einem Mobilitätsmanager und der Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW arbeitet die Gemeinde an der Verkehrswende. Es gibt Fahrdienste und Carsharing, die ÖPNV-Taktung und On-Demand-Angebote steigen stetig und die Fahrradinfrastruktur soll ausgebaut werden.
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Mehr Solarthermie und Wärmepumpen für die Wärmewende
Bis heute heizt fast die Hälfte der Haushalte mit Holz, setzt dabei aber zunehmend auf Kamine oder Kachelöfen, deren Filter zur Reduzierung der Feinstaubbelastung beitragen. Solarthermie und Wärmepumpen werden immer beliebter – auch dank kommunaler Förderung von PV-Anlagen und Batteriespeichern. Das lokale Potenzial von Sonnen- und Windenergie wird im Einklang mit der Umwelt geprüft. Die Verbraucherzentrale berät zu Energiemaßnahmen und den Solarpotenzialen der Gebäude. Die Windenergie wird unter Beachtung der großen Vogel- und Naturschutzgebiete ausgebaut. „In Burbach zeigt sich, wie politischer Wille und Bürger*innenbeteiligung Synergien bilden können”, betont AEE-Geschäftsführer Dr. Robert Brandt. „Hier wird deutlich, dass die Energiewende zusammen mit Naturschutz und unter Wahrung privater Interessen immer möglich ist.“
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