Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Lecksuche im Fernwärmenetz: N-ERGIE färbt Heizwasser in Langwasser, Sündersbühl und St. Leonhard grün ein
15.11.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
69
Bild: N-ERGIE, Silke Weiß
Grelle Farbe für höhere Versorgungssicherheit: Die N-ERGIE färbt ihr Heizwasser ab Montag, 21. Oktober 2024 in den Stadtteilen Langwasser sowie in Teilen von Sündersbühl und St. Leonhard grün ein, um die Qualität des Fernwärmenetzes zu sichern. Ziel ist es, mit Hilfe der auffällig leuchtenden Farbe schneller undichte Stellen im Fernwärmenetz zu finden, um weiterhin eine zuverlässige Versorgung zu gewährleisten.
Die Einfärbung, die voraussichtlich bis Ende April 2025 andauern wird, umfasst den gesamten Stadtteil Langwasser sowie Teile von Sündersbühl und St. Leonhard im Bereich der Ossietzkystraße.
Positive Erfahrungen mit dem Verfahren konnte die N-ERGIE bereits bei der Einfärbung des Fernwärmewassers im Versorgungsbereich Langwasser von Oktober 2023 bis Juni 2024 sammeln.
N-ERGIE bittet Bevölkerung um Mithilfe
Das grün eingefärbte Wasser wird bei Leckagen an Fernwärmeleitungen austreten und so beispielsweise in Entwässerungskanälen, auf der Straße, in Gräben, Bächen oder Teichen sowie in Kellern von Wohngebäuden oder in den Hausinstallationen sichtbar sein.
Die N-ERGIE bittet daher alle Nürnberger*innen um ihre Mithilfe. Wer grüne Verfärbungen entdeckt, kann dies bei der Fernwärme-Störungsnummer der N-ERGIE Netz GmbH unter 0800 234-4500 melden (rund um die Uhr besetzt, kostenfrei).
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Wenn Heizwasser aus den Fernwärmeleitungen austritt, kann das durch die grüne Signalfarbe schneller entdeckt, einem Leck zugeordnet und repariert werden. An der Oberfläche ist das grell leuchtende Wasser mehrere Stunden sichtbar.
Wenn weniger des speziell aufbereiteten Fernwärmewassers verloren geht, muss es nicht neu aufbereitet und wieder nachgespeist werden. Das ist nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll.
Fluoreszierender Farbstoff auf Salzbasis – keine Gefahr für Mensch und Umwelt
Die Techniker*innen der N-ERGIE geben den grünen fluoreszierenden Farbstoff in sehr geringer Konzentration in den Heizwasserkreislauf.
Es handelt sich um einen Farbstoff auf Salzbasis. Er ist nicht giftig, nicht gesundheitsschädlich und nicht wassergefährdend. Für den Einsatz des Farbstoffs hat das Umweltamt der Stadt Nürnberg der N-ERGIE eine wasserrechtliche Genehmigung erteilt.
Wärmewende im Quartier
Wie eine klimaneutrale und zugleich wirtschaftliche Wärmeversorgung in der Praxis gelingt, zeigt der Lagarde Campus in Bamberg. Auf der Konversionsfläche entste[...]
Energiesicherheit in der Kommune auf dem Prüfstand
Der Anschlag auf das Stromnetz im Januar 2026 war ein Weckruf für Berlin und andere Städte neue Vorsorge- und Sicherheitskonzepte umzusetzen. Berlin reagiert mi[...]
Praxisforum Tiefengeothermie on Tour: zu Gast bei der Forschungsbohrung Köln-Dellbrück
Bevor sich die Tiefengeothermie-Branche im Oktober im bayerischen Pullach trifft, hat das Praxisforum Tiefengeothermie bereits im Sommer eine Begegnung in NRW e[...]
Der „Zuordnungs-Monitor“ hilft Energielieferanten den 24-Stunden-Lieferantenwechsel ohne Frust zu bewältigen
Seit der Einführung des 24-Stunden-Lieferantenwechsels haben sich die Bedingungen in der Versorgungswirtschaft radikal verändert. Früher hatte man Tage, um fehl[...]
Neue Studie zum Heizungsgesetz: Die Bio-Treppe führt ins Nichts
Eine neue Studie des Fraunhofer IFAM im Auftrag des Umweltinstitut München und von GasWende dokumentiert, dass die im neuen Heizungsgesetz vorgesehene Nutzung v[...]
Resilienz stärken: Projekte für Extreme von Dürre bis Hochwasser
Nach einer Frühjahrsdürre in 2025 ist bislang auch das Wasserwirtschaftsjahr 2026 viel zu trocken. Dem gegenüber stehen Starkregenereignisse und allen voran das[...]
27 Prozent weniger Energieverbrauch: Stadt Wolfsburg optimiert Wärmemanagement in Schulen
Stadt Wolfsburg setzt auf intelligente Thermostate, um Energieverbrauch in Schulen zu senken
Bonus: hydraulischer Abgleich digital und ohne weiteren Aufwand durchgeführt
VKU-Umfrage: Drei von vier Stadtwerken sehen Netzausbau finanziell gefährdet
Für viele Stadtwerke wird die Finanzierung des Stromnetzausbaus zunehmend zur Herausforderung. Das zeigt eine Umfrage des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU):[...]
Die Dächer der neuen Sport- und Mehrzweckhalle ebenso wie der Mensa des Schulzentrums Nord im rheinischen Niederkassel-Lülsdorf wurden begrünt und mit großen PV[...]
Hybridkraftwerk Parndorf verbindet Wind- und Solarenergie mit Landwirtschaft und Biodiversität
Das Hybridkraftwerk Parndorf ist am Netz: Am vergangenen Samstag wurde die an den bestehenden Windpark angebundene Photovoltaikanlage im Burgenland feierlich in[...]