Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Lecksuche im Fernwärmenetz: N-ERGIE färbt Heizwasser in Langwasser, Sündersbühl und St. Leonhard grün ein
15.11.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
51
Bild: N-ERGIE, Silke Weiß
Grelle Farbe für höhere Versorgungssicherheit: Die N-ERGIE färbt ihr Heizwasser ab Montag, 21. Oktober 2024 in den Stadtteilen Langwasser sowie in Teilen von Sündersbühl und St. Leonhard grün ein, um die Qualität des Fernwärmenetzes zu sichern. Ziel ist es, mit Hilfe der auffällig leuchtenden Farbe schneller undichte Stellen im Fernwärmenetz zu finden, um weiterhin eine zuverlässige Versorgung zu gewährleisten.
Die Einfärbung, die voraussichtlich bis Ende April 2025 andauern wird, umfasst den gesamten Stadtteil Langwasser sowie Teile von Sündersbühl und St. Leonhard im Bereich der Ossietzkystraße.
Positive Erfahrungen mit dem Verfahren konnte die N-ERGIE bereits bei der Einfärbung des Fernwärmewassers im Versorgungsbereich Langwasser von Oktober 2023 bis Juni 2024 sammeln.
N-ERGIE bittet Bevölkerung um Mithilfe
Das grün eingefärbte Wasser wird bei Leckagen an Fernwärmeleitungen austreten und so beispielsweise in Entwässerungskanälen, auf der Straße, in Gräben, Bächen oder Teichen sowie in Kellern von Wohngebäuden oder in den Hausinstallationen sichtbar sein.
Die N-ERGIE bittet daher alle Nürnberger*innen um ihre Mithilfe. Wer grüne Verfärbungen entdeckt, kann dies bei der Fernwärme-Störungsnummer der N-ERGIE Netz GmbH unter 0800 234-4500 melden (rund um die Uhr besetzt, kostenfrei).
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Wenn Heizwasser aus den Fernwärmeleitungen austritt, kann das durch die grüne Signalfarbe schneller entdeckt, einem Leck zugeordnet und repariert werden. An der Oberfläche ist das grell leuchtende Wasser mehrere Stunden sichtbar.
Wenn weniger des speziell aufbereiteten Fernwärmewassers verloren geht, muss es nicht neu aufbereitet und wieder nachgespeist werden. Das ist nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll.
Fluoreszierender Farbstoff auf Salzbasis – keine Gefahr für Mensch und Umwelt
Die Techniker*innen der N-ERGIE geben den grünen fluoreszierenden Farbstoff in sehr geringer Konzentration in den Heizwasserkreislauf.
Es handelt sich um einen Farbstoff auf Salzbasis. Er ist nicht giftig, nicht gesundheitsschädlich und nicht wassergefährdend. Für den Einsatz des Farbstoffs hat das Umweltamt der Stadt Nürnberg der N-ERGIE eine wasserrechtliche Genehmigung erteilt.
Planung für bezahlbare und sichere Wärmeversorgung in Hanau
Offenlage des Wärmeplans ab Ende August geplant / Veröffentlichung für November vorgesehen
Haupt-Bauphase für Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe in Köln beginnt
280 Millionen Euro investert die RheinEnergie an ihrem Erzeugungsstandort Köln-Niehl in die Energie- und
Wärmewende. Das Projekt von Europas größter Flusswasse[...]
Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern können selbst Flächen für Windenergieanlagen ausweisen, ergänzend zur Planung der Regionalen Planungsverbände. Geregelt ist d[...]
Umfrage: 84 Prozent der kommunalen Energieversorger setzen auf Batteriespeicher
Der Ausbau von Großbatteriespeicherprojekten nimmt Fahrt auf: 11 Prozent der kommunalen Energieversorger setzen bereits konkrete Projekte um. Weitere 27 Prozent[...]
Bio-Flüssiggas bietet Kommunen im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Dazu zählen insbesondere die Aufrechterhaltung des steuer[...]
Der Klimawandel schreitet voran, trotz vielfältiger Initiativen steigt der CO₂-Ausstoß global weiter an, wenngleich langsamer als früher. Noch liegen die abschl[...]
Erdwärme-Projekt der N-ERGIE: 2D-Seismik-Messungen geplant
Nächster Schritt für das Projekt „Erdwärme Franken“ der N-ERGIE: In der zweiten Jahreshälfte 2026 sollen sogenannte 2D-Seismik-Messungen den Untergrund in und u[...]
Start frei für eine neue Photovoltaik-Freiflächenanlage im Landkreis Biberach. Am Dienstag, 19. Mai, hat die BWZ Achstetten GmbH offiziell ihren neuen Solarpark[...]
Die Regionalverbände in Baden-Württemberg legen die Vorrangflächen für Windenergieanlagen im Südwesten fest. Eine Ersteinschätzung des Ausbaupotenzials auf ihre[...]
Bundesweites Verbundprojekt unterstützt Kommunen beim Ausbau erneuerbarer Energien
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium das Verbundprojekt „BEEKOMM – Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Ene[...]