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KEA-BW erstellt im Anschluss Kommunensteckbrief mit den Energiedaten der Gemeinde
In Baden-Württemberg haben 547 von 1.136 Kommunen und Landkreisen ihre Energieverbräuche für 2023 veröffentlicht
19.07.2024 – Lesezeit ca. 3 Minuten
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Der Kommunensteckbrief liefert wertvolle Informationen darüber, wie eine Stadt oder Gemeinde im Vergleich zu anderen im Energieverbrauch dasteht. (Bildquelle: KEA-BW)
Von den 1.136 Kommunen und Landkreisen im Land haben bis zum Stichtag am 30. Juni 547 ihren Energieverbrauch übermittelt
Städte, Gemeinden und Landkreise sind laut Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz zur Veröffentlichung ihrer Energieverbrauchsdaten verpflichtet
Die KEA-BW nimmt die Zahlen entgegen, prüft sie auf Vollständigkeit und Korrektheit und erstellt im Anschluss einen individuellen Steckbrief für jede Kommune
Das Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden-Württemberg verpflichtet alle Kommunen im Südwesten, ihre Energieverbräuche jährlich offenzulegen. Die Deadline dafür ist der 30. Juni für den Verbrauch des Vorjahres. 547 der 1.101 Städte und Gemeinden sowie der 35 Landkreise haben nun zum Stichtag ihre Daten für 2023 geliefert. Das bestätigt die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW). Sie ist für das Einsammeln der Verbrauchszahlen zuständig. Die Kommunen, die Informationen zu ihrem Energieverbrauch vollständig und korrekt abgegeben haben, erhalten von der KEA-BW einen Kommunensteckbrief. Er enthält die wichtigsten Einordnungen der Energiedaten. Vergleichsdaten helfen den Kommunen dabei, ihre Verbrauchswerte einzuordnen. In einem zweiten Schritt können die Gemeinden aktiv Einsparpotenziale benennen. Die Fachleute der KEA-BW empfehlen daher allen Kommunen, die ihre Daten bislang noch nicht geliefert haben, sie jetzt zu übermitteln.
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Städte, Gemeinden und Landkreise sind seit Oktober 2020 gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Energieverbräuche vollständig und korrekt zu erfassen und ans Land zu übermitteln. Dies geschieht über eine vom Land bereitgestellte elektronische Datenbank. Dabei geht es vor allem darum, die Kommunen für die Höhe ihres Energieverbrauch zu sensibilisieren, um in einem zweiten Schritt Einsparpotenziale benennen zu können.
Aufgabe der KEA-BW ist es, die Daten entgegenzunehmen und auszuwerten. Problematisch ist: Mehr als die Hälfte der Kommunen liefert fehlerhafte oder unvollständige Daten ab. Dabei sind korrekte Daten wichtig: Der aktuelle Energieverbrauch zeigt auf, wo Einsparpotenziale liegen und wie hoch der Restbedarf ist, der künftig auf erneuerbare Energien umgestellt werden muss. Der auf der Basis des derzeitigen Energieverbrauchs ausgestellte Kommunensteckbrief zeigt einer Gemeinde zudem, wie sie im Landesdurchschnitt sowie im Vergleich zu einer ähnlich großen Kommune dasteht.
Was steht im Kommunensteckbrief?
Verpflichtend für alle Kommunen und Landkreise sind neben den Angaben zur Einwohnerzahl jene zum Endenergieverbrauch, zu den Energieträgern sowie relevante Bezugsgrößen wie die Raumflächen der kommunalen Gebäude. Mithilfe des Kommunensteckbriefs sehen die Gemeinden auf einen Blick, wie sie im Vergleich zum Landesdurchschnitt oder auch gegenüber einer gleichgroßen Gemeinde abschneiden. Wird erkennbar, dass der Energieverbrauch auffällig hoch ist, erhalten sie von der KEA-BW Beratungsangebote. Die Landesenergieagentur hilft Kommunen etwa dabei, ein Energiemanagement aufzubauen, mit dem sie den Verbrauch nachhaltig senken können.
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