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Hinweise von GET zu einwalzbaren, selbstnivellierenden Schachtabdeckungen
06.03.2026 – Lesezeit ca. 3 Minuten
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Besser nicht so: Im Asphalt eingesunkener einwalzbarer Rahmen, Setzung von Deckel im Rahmen. (Bild: GET)
Beim Befahren unserer Straßen haben wir oft den Eindruck, dass neu eingebaute Schachtabdeckungen sich über Jahre nur unwesentlich verändert haben. Ganz so ist es jedoch nicht. Bei genauerem Hinsehen sind Änderungen erkennbar.
Schachtabdeckungen mit einwalzbarem Rahmen sind immer häufiger. In der Regel kann man einwalzbare Schachtabdeckungen an einem im Vergleich zu klassischen Schachtabdeckungen größeren Rahmenaußendurchmesser erkennen.
Zwei Hauptgruppen bei einwalzbaren Schachtabdeckungen
Grundsätzlich lassen sich einwalzbare Schachtabdeckungen in 2 Hauptgruppen einteilen:
Ausführungen mit Adapterring: Schachtabdeckung wird im Adapterring geführt. Die Schachtabdeckung lässt in der Regel eine etwas größere Neigung beim Einbau zu.
Ausführungen ohne Adapterring: Diese Schachtabdeckungen werden im Konus bzw. im letzten Schachtauflagering geführt. Die Schachtabdeckung ist in der Regel auch für kleinere Aufbauhöhen geeignet und es wird kein Adapterring benötigt.
Einbautipps für einwalzbare Schachtabdeckungen
Um bei einwalzbaren Schachtabdeckungen ein gutes und dauerhaftes Einbauergebnis zu erzielen, sollten folgende Punkte beachtet werden:
Für den Einbau ist es vorteilhaft, wenn dieser mit einer passenden Einbauschablone durchgeführt wird, dadurch können Einbaufehler vermieden werden.
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Um eine gute Einbauqualität zu erhalten, ist eine vollflächige und tragfähige Asphaltauflage unter dem einwalzbaren Gussauflagekragen des Rahmens erforderlich.
Eine große Auflagefläche unter dem Gussauflagekragen gewährleistet einen guten Lastabtrag in den Unterbau.
Für ein gutes Einbauergebnis muss während des Einbaus das korrekte Temperaturfenster zur Verarbeitung des Asphalts eingehalten werden.
Sechs Gründe für den Einsatz von einwalzbaren Schachtabdeckungen
Die Hauptvorteile von einwalzbaren Schachtabdeckungen finden sich in folgenden Bereichen:
Die Schachtabdeckung wird oberflächenbündig in den Asphalt eingewalzt.
Durch den oberflächenbündigen Einbau werden Schlaglocheffekte vermieden und die Neigung der Schachtabdeckung passt sich beim Einwalzen an die Längs- und Querneigung der Asphaltfahrbahn an.
Besserer Lastabtrag: In Abhängigkeit von der Fläche unter dem Asphaltkragen des Rahmens und dem E-Modul des Umgebungsmaterials können große Verkehrslasten in den Fahrbahnaufbau abgeleitet werden.
Die Verkehrsbelastung kann über die einwalzbare Schachtabdeckung größtenteils vom Schacht weg in den Fahrbahnaufbau geleitet werden, das Schachtbauwerk wird damit entlastet.
Bei fachgerecht durchgeführtem Einbau bleibt die Höhenlage der einwalzbaren Schachtabdeckung über Jahre oberflächenbündig in der Asphaltfahrbahn.
Die Empfehlung der ZTV Ew-StB25 lautet: “…Bei Oberflächen in Asphaltbauweise ist der Einbau von einwalzbaren Schachtabdeckungen vorzuziehen.“
Einwalzbare Schachtabdeckungen für Neubau und Sanierung
Einwalzbare Schachtabdeckungen eignen sich sowohl für den Neubaufall als auch für die Sanierung. An Einbaustellen mit hoher Verkehrsfrequenz, hohen Lasten und verstärktem Schmutzeintrag empfehlen sich zudem einwalzbare Schachtabdeckungen mit dämpfenden Einlagen in Rahmen und Deckel.
Inzwischen sind viele zusätzliche Features auch für selbstnivellierende Schachtabdeckungen erhältlich. Bei Ausführungen gemäß RAL-GZ 692 sind weitere Vorteile inkludiert, so sind z.B. für Schachtabdeckungen mit einer lichten Weite von 600mm – 620mm die Schmutzfängeraufnahmen so ausgeführt, dass Standardschmutzfänger nach DIN 1221 verwendet werden können.
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