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150 Millionen Euro für klimafreundliche Wärme im Raum Köln
NRW.BANK beteiligt sich an Finanzierung der größten Flusswasser-Wärmepumpe Europas
12.06.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Die NRW.BANK beteiligt sich als Konsortialpartnerin an der Finanzierung der größten Flusswasser-Wärmepumpe Europas. Das Projekt der RheinEnergie AG soll künftig zur klimafreundlichen Wärmeversorgung im Raum Köln beitragen. Die Finanzierung über 150 Millionen Euro erfolgt in einem Konsortium unter Führung der Helaba. Zur Refinanzierung kommen Mittel aus dem Förderprogramm NRW.BANK.Infrastruktur zum Einsatz.
„Eine erfolgreiche Wärmewende braucht leistungsfähige Infrastrukturen, innovative Technologien und die passende Finanzierung. Die gemeinsame Konsortialfinanzierung mit der Helaba und der Sparkasse KölnBonn zeigt, wie Banken zukunftsweisende Infrastrukturprojekte für eine klimafreundliche Wärmeversorgung ermöglichen können“, sagt Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK. „Als Förderbank für Nordrhein-Westfalen ist es unser Ziel, die Transformation im Land voranzubringen.“
Mit der neuen Flusswasser-Wärmepumpe will die RheinEnergie AG die Wärmeversorgung im Raum Köln klimafreundlicher gestalten. Die Anlage entsteht am RheinEnergie-Standort Köln-Niehl und soll ab 2028 Fernwärme liefern. Sie kann bis zu 50.000 Haushalte mit klimafreundlicher Wärme versorgen. Dafür wird mittels Wärmetauscher aus dem Rheinwasser Wärme gewonnen und in das Fernwärmenetz eingespeist.
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Insgesamt investiert die RheinEnergie AG 280 Millionen Euro. 150 Millionen Euro stellt dabei ein Konsortium von Helaba, NRW.BANK und Sparkasse KölnBonn bereit. Die Helaba übernimmt dabei die Rolle der Konsortialführerin.
Zur Refinanzierung setzt das Konsortium Mittel aus dem Förderprogramm NRW.BANK.Infrastruktur ein. Das Programm unterstützt Investitionen in kommunale und soziale Infrastruktur sowie in Projekte, die zur nachhaltigen Entwicklung Nordrhein-Westfalens beitragen. Aufgrund der hohen öffentlichen Bedeutung wird das Projekt zusätzlich von Bund und EU gefördert.
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