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Dieser Artikel wurde in der Ausgabe August 2025 der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Die Schülerzahlen in Deutschland steigen. Im Schuljahr 2024/2025 werden laut Statistischem Bundesamt rund 11,4 Millionen junge Menschen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an Schulen des Gesundheitswesens unterrichtet. Viele Kommunen konnten in der Vergangenheit aber nicht angemessen auf diese Entwicklung reagieren. Die Folge: Ein gewaltiger Investitionsstau und Engpass nicht nur im Bereich der Schulgebäude, sondern auch bei Sporthallen. Städte und Gemeinden deutschlandweit stehen vor Herausforderungen: Viele Sporthallen müssen saniert, modernisiert oder ersetzt werden.
Auch in Berlin wird eine große Anzahl neuer Sportstätten benötigt. Auf der Basis eines Entwurfs der Baumgart Becker Planungsgesellschaft aus Berlin findet die Senatsverwaltung in der Idee der Goldbeck Konzept-Sporthalle die passende Lösung. Konzept-Sporthalle, das heißt: Den Sporthallen liegt ein einziger, individueller und maßgeschneiderter Entwurf zugrunde, der sich mehrfach für die unterschiedliche Anforderungen innerhalb der Stadt reproduzieren lässt. Mit kleinen Anpassungen an die verschiedenen Grundstücke werden die Sporthallen dann in Serie errichtet.
„Durch die Erstellung eines einzigen durchdachten Entwurfs für den Bau mehrerer Sporthallen gelingt die Umsetzung nicht nur schnell und effizient, sondern auch besonders wirtschaftlich“, erläutert Dagmar Frenz, Produktmanagerin Schulgebäude und Sporthallen beim Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck. Das Unternehmen mit Stammsitz in Bielefeld bietet mit seiner Idee der Konzept-Sporthalle eine Lösung für den steigenden Bedarf an kommunalen Sportstätten. Jeder Entwurf erfolgt abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen des öffentlichen Bauherrn und kann mehrfach an unterschiedlichen Bauorten in der jeweiligen Kommune realisiert werden. Die Möglichkeit einer Zusammenarbeit auch mit externen Architekten ist ein weiterer Pluspunkt für öffentliche Auftraggeber.
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Eine Sporthalle – viel Spielraum
Um Konzept-Sporthallen umzusetzen und funktionsfähige sowie begeisternde Orte zu schaffen, bedarf es einer funktionalen Bauweise, die genug Raum für Individualität lässt. Hier spielt Goldbeck seinen Vorteil, systematisiert zu bauen, voll aus: Das Unternehmen fertigt wesentliche Bauelemente industriell in eigenen Werken vor und montiert sie passgenau auf der Baustelle. Das ermöglicht nicht nur ein hohes Tempo beim Bau, sondern auch die schnelle Reaktion auf sich verändernde Situationen. „Unsere Bauweise ermöglicht es, flexibel auf verschiedene städtebauliche Bedingungen zu reagieren und Konzept-Sporthallen auf Basis des gleichen Entwurfsprinzips an verschiedenen Standorten zu reproduzieren“, so Frenz.
Einzelstücke gehen innerhalb der Kommune in Serie
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin schloss mit Goldbeck einen Rahmenvertrag, der den Bau von bis zu 24 Drei-Feld-Sporthallen vorsieht, an die jeweils ein zweigeschossiger Sozialtrakt mit Umkleiden angeschlossen ist. Die Realisierung der Objekte erfolgt mit kleinen Zeitversätzen, um effiziente Parallelarbeit zu gewährleisten. Eine Spiegelung des ursprünglichen Entwurfs passt die Sporthallen an die spezifischen Standortbedingungen an. „So wird jede Sporthalle zu einem Einzelstück, aber in Serie gebaut“, betont Frenz. Der Bau der ersten Halle startete im Oktober 2021, in den folgenden zweieinhalb Jahren konnten auf diese Weise insgesamt acht Sporthallen fertiggestellt und an den Bauherren übergeben werden. „Das Prinzip ist überall anwendbar“, so Frenz. „Die Idee, eine Sporthalle einmal zu planen und an mehreren Standorten zu bauen, ist beispielsweise in Dortmund und Köln schon erfolgreich umgesetzt worden. Dabei wurden in Dortmund fünf Sporthallen auf Basis eines Planungsentwurfs schnell und wirtschaftlich realisiert, in Köln waren es drei.“
Nachhaltig im Betrieb
Die Konzept-Sporthallen sind dabei sowohl in ihrer Bauweise als auch in ihrem Betrieb nachhaltig. Denn jeder Sporthallentyp hat ein maßgeschneidertes Konzept für Energie und Nachhaltigkeit. Dies reduziert den Energieverbrauch erheblich und führt langfristig zu minimierten Betriebskosten. Besonderes Augenmerk lag auf der nachhaltige Bauweise sowie die Ausstattung mit Solaranlagen. Bei allen Konzept-Sporthallen wird diese als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitskonzepts geplant und direkt mit verbaut – alles aus einer Hand. Über eine energieeffiziente Fassade aus Holz, eine durchdachte Warmwasserbereitung oder intelligente Systeme für das Lichtmanagement lassen sich Energieverbräuche und Kosten noch weiter verringern. So ist sogar die Realisierung eines CO₂-neutralen Gebäudes möglich, denn mit dem eigens produziertem Solarstrom und dessen Speicherung kann ein Autarkiegrad von bis zu 90 Prozent erreicht werden.
Ein Ansprechpartner für Planung, Bau und Betrieb
Goldbeck steht als Generalübernehmer als alleiniger Ansprechpartner an der Seite des öffentlichen Bauherrn. Das verkürzt Abstimmungsprozesse und reduziert die Komplexität im gesamten Bauvorhaben. Und wenn die Sporthalle steht, bleibt Goldbeck in der anschließenden Betriebsphase gerne weiter am (Spiel-)Ball. „Mit den Goldbeck Services begleiten wir die Immobilien lückenlos über den gesamten Lebenszyklus hinweg“, resümiert Frenz. „So holen wir das Beste in jeder Lebensphase aus der Immobilie heraus und stellen sicher, dass alles reibungslos funktioniert.“
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