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Dieser Artikel wurde in der Ausgabe 3 - Mai / Juni 2026 der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Industrieästhetik und Hightech-Verglasung im Einklang
25.03.2026 – Lesezeit ca. 3 Minuten
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Mit dem rund 550 Meter langen Ensemble „QH Track“ entsteht unweit des Berliner Hauptbahnhofs ein beeindruckend markanter Bau im neuen Stadtquartier Europacity. Das vom Architekturbüro EM2N entworfene Bürogebäude interpretiert die industrielle Vergangenheit des Ortes neu – und setzt an der Fassade auf eine besonders leistungsfähige Sonnenschutzverglasung von Saint-Gobain Glass.
Wo sich einst Güterbahnhof und Bahnareale befanden, entsteht mitten in der Europacity das urbane Quartier Heidestraße mit gemischter Nutzung aus Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit. Der riesige Gebäudekomplex „QH Track“ spielt hier eine Schlüsselrolle. Direkt an der Heidestraße – der Hauptachse des Areals – gelegen, gliedert sich der langgestreckte Baukörper in neun Einzelgebäude: fünf Türme mit bis zu 14 Geschossen, verbunden durch vier sechsgeschossige Riegel. Die architektonische Typologie orientiert sich an den klassischen Berliner Gewerbehöfen – mit differenzierten Fassaden, plastischen Einschnitten und spannungsvollen Proportionen. In dem modernen Bürokomplex finden rund 8.500 Menschen einen Arbeitsplatz – mit flexiblen, digitalisierten Büroflächen, kurzen Wegen zu grünen Freiräumen und urbaner Infrastruktur. Auch der neue digitale Campus des Softwareunternehmens SAP hat hier seinen Sitz.
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Fassadenlösung mit Hightech-Glas
Für die Realisierung der Fassade lieferte und verarbeitete der CLIMAplusSECURIT Partner Doering Glass Radeburg insgesamt rund 17.500 m² der hochselektiven Sonnenschutzverglasungen CLIMATOP COOL-LITE XTREME 60/28 II und 50/22 II von Saint-Gobain Glass – beide mit dreifacher Silberschicht. In Kombination mit dem Wärmeschutzglas PLANITHERM XN konnten die energetischen Anforderungen in den unterschiedlichen Fassadenbereichen optimal erfüllt werden. Ziel war es, je nach Lage g-Werte zwischen 18 und 30 % zu erreichen. „Die hohe Lichttransmission der Gläser ermöglicht eine maximale Tageslichtnutzung und schafft eine helle Atmosphäre“, erklärt Sylke Baer, Key Account Managerin bei Doering Glass. „Gleichzeitig sorgen die selektiven Beschichtungen für optimalen thermischen Komfort und verhindern ein übermäßiges Aufheizen der Räume. Das steigert die Aufenthaltsqualität und spart Energie.“
Herausforderungen bei Produktion und Logistik
Um in besonders beanspruchten Fassadenbereichen eine erhöhte mechanische und thermische Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten, kamen zusätzlich vorgespannte Gläser der Variante COOL-LITE XTREME II zum Einsatz. Eine weitere Herausforderung stellten die außergewöhnlichen Glasformate bis zu 2.980 x 3.490 mm sowie die engen Toleranzvorgaben hinsichtlich Planität und Glasdicke dar. Für Sockel- und Fassadenelemente wurden mehr als 2.000 m² Glas in 584 Einzelelementen verarbeitet und auf die Baustelle inmitten der Berliner Innenstadt geliefert – ein logistischer und produktionstechnischer Kraftakt.
Mit ihrer hohen Effizienz, brillanten Optik und technischen Leistungsfähigkeit leistet die Sonnenschutzverglasung von Saint-Gobain Glass einen wichtigen Beitrag zu architektonischer Qualität, Nutzerkomfort und Energieeffizienz des „QH Track“ – einem der zentralen Bausteine der neuen Europacity.
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