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Rubrik Bau(en) & Städtegestaltung

Flächenbefestigung am Polizeipräsidium in Gummersbach

Gelungener Spagat zwischen Optik und Funktion

18.06.2025 – Lesezeit ca. 3 Minuten 84

Gelungener Spagat zwischen Optik und Funktion

Bereits im Oktober 2018 erhielt die oberbergische Kreisstadt Gummersbach im Regierungsbezirk Köln ein neues Polizeipräsidium. Auf dem ehemaligen Steinmüllergelände wurde damals auf einer Nutzfläche von 4.500 Quadratmetern und einer Raumfläche von 8.000 Quadratmetern, die sich auf 5 Etagen verteilen, ein Domizil geschaffen, das mit neuester Technik ausgestattet ist, die Kommunikation erheblich verbessert und Arbeitsbedingungen schafft, die für noch mehr Effizienz für die tägliche Arbeit der Polizei sorgt. Aber nicht nur die Innenausstattung, sondern auch die Außenanlagen konnten sich sehen lassen. Bei der Wahl der Flächenbefestigung für den Zufahrtsbereich vor dem Revier, wagten die Planer damals den Spagat zwischen Optik und Funktion. Auch nach einer Nutzungsdauer von mittlerweile fast 7 Jahren zeigt sich das verwendete Steinsystem Modula Plus aus dem Hause BERDING BETON von seiner besten Seite.

Funktionell und optisch ansprechend – so lauteten damals die Anforderungen an die Befestigung der Flächen vor dem Polizeipräsidium. Bauleiter Kevin Forchert vom Bauherr KPBAG Immobilien GmbH & Co KG erinnert sich: „An sämtliche zu befestigende Außenflächen rund um das neue Gebäude haben wir sehr hohe Ansprüche in Punkto Belastbarkeit gestellt, denn die Flächen werden neben den Mitarbeiterfahrzeugen auch von schwereren Einsatzwagen und LKW befahren. Einen großen Teil der Stellplätze (etwa 1.500 m²) hinter dem Gebäude haben wir deshalb mit dem Schwerlastpflaster UNI-Coloc verlegt. Dieses altbewährte System passte hier aus wirtschaftlicher und technischer Sicht sehr gut. Für die Hauptzufahrt und die Flächen vor den Eingängen wünschten wir uns jedoch einen repräsentativeren Belag, der gleichzeitig aber auch den Verkehrsbelastungen standhält“, erklärt Forchert.

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Hohe Anforderungen an die Belastbarkeit der Außenflächen

Die Wahl für diese etwa 800 m² großen Flächen fiel damals auf das Steinsystem Modula Plus (mit Microfase) aus dem Hause BERDING BETON. Dieses Pflaster aus der Einstein-Pflasterfamilie verfügt über die D-Punkt-Fugentechnik, die dafür sorgt, dass es bei der Verlegung der Steine nur zu einer punktuellen, minimalen Berührung an den Steinunterkanten kommt. Anders als bei vielen anderen Verbundpflastern mit Abstandhalter- oder Verbundnockensystemen, bleibt der Anteil der Fläche, an dem sich die Steine berühren deshalb sehr gering. Eine Knirschverlegung wird so vermieden, die zur Aufnahme von Verkehrsbelastungen notwendige Fuge wird stets eingehalten und so eine optimale Kraftübertragung zwischen den Steinen gewährleistet. Kevin Forchert erklärt: „Weil wir bereits an anderen Stellen mit dem Einstein-Pflastersystem gute Erfahrung gesammelt hatten, war dieses System auch für die neue Polizeiwache erste Wahl.“

Beurteilung der Flächen nach 7 Jahren intensiver Belastung

Aber ist der Belag auch über die Nutzungsdauer von mittlerweile fast 7 Jahren wirklich schadensfrei geblieben? Wirken die Oberflächen auch optisch nach wie vor attraktiv? Hierzu Kevin Forchert: „Dank der optimalen Fugenausprägung ist die Fläche auch unter Belastung über den Zeitraum sehr stabil geblieben. Absackungen oder andere Schäden an der Fläche sind nicht zu erkennen. Aber auch optisch wirkt das System nach wie vor klasse: Obwohl es sich um eine polygonale Fläche handelt, haben wir damals mit den Formaten 40 x 30, 30 x 30 und 30 x 10 cm in 10 cm Stärke sehr ansprechende Verlegemuster realisieren können. Hiermit konnten wir die verschiedenen Bereiche der Fläche gut strukturieren. Die Oberfläche des verwendeten Materials wirkt heute noch so gut wie damals: Der nuancierte Farbton schiefer/beige wirkt sehr natürlich und harmoniert noch immer gut mit der modernen Fassade der Wache“, so Forchert.

Bereits seit Jahren wurden etliche weitere Objekte in Deutschland und Europa mit dem Einstein-Pflastersystem befestigt. Sie liefern den Beweis, dass hiermit auch über einen langen Zeitraum Pflasterdecken, die großen Verkehrsbelastungen ausgesetzt sind, sehr gut befestigt werden können, ohne dass Schäden oder nennenswerte optische Veränderungen der Steinoberflächen auftreten.

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