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Gründung der Kommunalen Wohnungsgenossenschaft Letterhausstraße eG beschlossen
16.01.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Die Stadt Dülmen gründet gemeinsam mit der Pyramis Immobilien Entwicklungs GmbH die „Kommunale Wohnungsgenossenschaft Letterhausstraße eG“. Einen entsprechenden Beschluss hat die Dülmener Stadtverordnetenversammlung in ihrer letzten Sitzung 2024 gefasst. Ziel der Genossenschaft ist die Schaffung von dringend benötigtem, bezahlbarem Wohnraum für die Dülmenerinnen und Dülmener. Die Stadt bringt hierfür ein ca. 2.000 Quadratmeter großes Grundstück an der Letterhausstraße ein. Gründungsmitglied ist neben Stadt und Pyramis auch das städtische Grundstücksmanagement.
Bezahlbarer Wohnraum ist in allen Orten des Münsterlandes rar gesät. Die Stadt Dülmen hat sich jetzt für ein Modell entschieden, das bereits in 13 Kommunen in NRW erfolgreich angewendet wird: eine kommunale Wohnungsgenossenschaft nach dem Detmolder Modell der Pyramis Immobilien Entwicklungs GmbH.
„Das Genossenschaftsmodell unter kommunaler Beteiligung bietet sich an, um eine qualitativ gute und nachhaltige Entwicklung des Grundstücks sicherzustellen. Wir schaffen damit weiteren bezahlbaren Wohnraum, der dringend benötigt wird“, sagt Bürgermeister Carsten Hövekamp.
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Bereits im kommenden Jahr plant die Genossenschaft die Errichtung von Mehrfamilienhäusern. Die Pyramis übernimmt als Generalplaner innerhalb der Genossenschaft u.a. die Sicherstellung der zügigen Umsetzung sowie die spätere Vermietung und Verwaltung. Auf dem Grundstück werden zwei Mehrfamilienhäuser mit Wohneinheiten im öffentlich geförderten Wohnungsbau errichtet und vermietet. Sie sollen bezahlbar, energieeffizient und umweltfreundlich gestaltet werden.
Mitgliedschaft und Beteiligung
Die Genossenschaft wird bis zur Fertigstellung der Häuser aus den drei Gründungsmitgliedern bestehen. Geleitet wird sie durch den Vorstand Jürgen Schmude und Michael Kirchner, geschäftsführender Gesellschafter der Pyramis. Der Aufsichtsrat, bestehend aus Bürgermeister Carsten Hövekamp, Willi Wessels, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung, Matthias Rochol, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Ehrenamt und Senioren, Christoph Noelke, Sozialdezernent und Erster Beigeordneter, und Michael Hoppenberg, Rechtsanwalt und geschäftsführender Gesellschafter der Pyramis, überwacht den Vorstand bei seiner Tätigkeit. Die Mieterinnen und Mieter sollen zu Genossinnen und Genossen werden, nachdem sie ihre neue Wohnung bezogen haben.
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