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Landwirtschaft trifft Wärmeplanung: Projekt LKFlex nutzt Biogaspotenziale
26.01.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Bild: Istock / Scharfsinn86
Im Dezember 2025 startete das Projekt „Landwirtschaft – Kommune – Flexibilität“ (LKFlex). Das Netzwerk Flexperten und die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) unterstützen Kommunen und landwirtschaftliche Betriebe dabei, flexible Biogasanlagen in die kommunale Wärmeplanung zu integrieren – für mehr Versorgungssicherheit und eine effiziente Energiewende vor Ort.
Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien nehmen auch die Schwankungen in der Stromerzeugung zu. Als flexibel einsetzbarer Energieträger kann Biogas diese ausgleichen und zugleich einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Wärmeversorgung leisten. Trotz zahlreicher Biogasanlagen, insbesondere im ländlichen Raum, bleibt deren Potenzial aufgrund hoher Investitionskosten und wirtschaftlicher Risiken bislang noch weitgehend ungenutzt.
Das Projekt „Landwirtschaft – Kommune – Flexibilität: Integration von Biogas-Speicherkraftwerken in die kommunale Wärmeplanung für eine effiziente Energieversorgung“ vernetzt Biogasanlagenbetreiber*innen und Kommunen, um die vorhandenen Potenziale erneuerbarer Strom- und Wärmeerzeugung besser zu nutzen. Über die Laufzeit von drei Jahren begleiten die Verbundpartner sechs Projektpaare, bestehend aus Anlagenbetreiber*innen und ihren örtlichen Kommunen. Mit Unterstützung von Expert*innen entwickeln sie individuelle Konzepte für eine vernetzte, effiziente Energieversorgung.
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„Die Landwirtschaft kann einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. Wir freuen uns auf das neue Projekt, das lokale Akteure enger zusammenbringt und so neue Synergien entstehen lässt“, so AEE-Geschäftsführer Dr. Robert Brandt. Uwe Welteke-Fabricius, Geschäftsführer des Netzwerks Flexperten, ergänzt: „Die flexiblen Biogasanlagen liefern nicht nur günstige Wärme, sondern auch die ideale Ergänzung zu Wind und Sonne. Kommunen in einer solchen Partnerschaft brauchen Dunkelflauten und selbst einen Blackout nicht zu fürchten."
Die Erkenntnisse des Projekts werden öffentlich zur Verfügung gestellt, sodass auch andere Regionen davon profitieren können. Kommunen und Betreiber*innen von Biogasanlagen können sich bis zum 31. März 2026 für eine kostenfreie Teilnahme bewerben.
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