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RheinEnergie schüttet über 700.000 Euro an Gemeinden aus
Freiwillige Kommunalabgabe
18.04.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Im Rahmen ihrer Ausbaustrategie für erneuerbare Energien
hat sich die RheinEnergie vorgenommen, ihren Anlagenpark
von derzeit rund 230 Megawatt (MW) bis 2035 auf 600 MW
auszubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es erforderlich,
dass die Menschen vor Ort die Anlagen auch akzeptieren. Deshalb hat sich die RheinEnergie als einer der ersten Energieversorger entschieden, an alle Gemeinden, in denen das Unternehmen bereits Windparks und Freiflächen-Solaranlagen betreibt, die neu eingeführte freiwillige Kommunalabgabe zu zahlen. Ab 2024 wird die RheinEnergie über 700.000 Euro an rund
90 Gemeinden in ganz Deutschland ausschütten. Das Geld
fließt direkt in die kommunalen Haushalte. Damit profitieren die
Gemeinden und die Bürgerinnen und Bürger direkt von den Erneuerbare-Energie-Anlagen, die sich zukünftig, aber auch in
der Vergangenheit für den Ausbau der erneuerbaren Energie
entschieden haben.
„Die Kommunalabgabe ist für uns ein wirkungsvolles und hilfreiches Instrument, um rechtssicher und gesetzeskonform die
Gemeinde und damit die Bürgerinnen und Bürger am lokalen
Ausbau der erneuerbaren Energien finanziell teilhaben zu lassen. Die Einnahmen aus der Kommunalabgabe eröffnen uns
finanzielle Spielräume, die wir eigenverantwortlich und selbstständig zur Förderung der regionalen Entwicklung nutzen werden. So spüren die Menschen direkt, dass die Windräder und
Solaranlagen in ihren Gemeinden einen Nutzen für sie haben”,
sagt Norman Klebe, Bürgermeister von Arendsee, nach dem
Unterschreiben des Vertrags mit der RheinEnergie.
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Auch Ulrich Bemmann, Abteilungsleiter Erneuerbare Energie
bei der RheinEnergie, ist überzeugt: „Die Kommunalabgabe
stiftet einen direkt erlebbaren Mehrwert für alle Beteiligten vor
Ort. Das trägt maßgeblich zum Erfolg der Energiewende bei.
Daher werden wir auch bei allen Neuprojekten ebenfalls die
freiwillige Kommunalabgabe gerne leisten und die Bürgerinnen
und Bürger vor Ort einbinden“.
Im Rahmen des novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes
(EEG 2023) haben die Betreiber von Windparks und Freiflächen-Solaranlagen die Möglichkeit, den betroffenen Gemeinden für Bestandsanlagen freiwillig einen Betrag in Höhe von
0,2 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde zu zahlen.
Aktuell betreibt die RheinEnergie deutschlandweit 29 Photovoltaik-Anlagen auf Frei- und Dachflächen mit einer installierten
Leistung von ca. 90 Megawattpeak (MWp) sowie 26 Windparks
mit insgesamt 107 Anlagen und einer anteilig installierten Leistung von mehr als 172 MW. Die so jährlich erzeugte Strommenge reicht rechnerisch aus, um rund 110.000 Haushalte zu
versorgen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen bundesweit Projekte für Wind- und Solarenergie-Anlagen und
sucht nach geeigneten Flächen.
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