Rubrik Wasser / Abwasser

VKU mit positivem Fazit zu „Dezemberabschlag"

05.01.2023 – Lesezeit ca. 2 Minuten 117

Die Abwicklung des so genannten Dezemberabschlags ist aus Sicht von Stadtwerken und kommunalen Energieversorger weitgehend problemlos verlaufen. Das geht aus einer stichprobenartigen Abfrage des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) unter seinen Mitgliedsunternehmen hervor. „Trotz hohen Aufwands und extremen Zeitdrucks bei der Umsetzung, ist es den Energieversorgern gelungen, die Entlastung pünktlich an Verbraucherinnen und Verbraucher weiterzugeben", so ein VKU-Sprecher am Freitag in Berlin.

Der prognostizierte Jahresverbrauch und die Höhe der Entlastungshilfe haben bei vielen Energieversorgern zu vielen Kundenanfragen geführt. Vereinzelte Probleme waren bei Millionen von Zahlungsvorgängen nicht komplett auszuschließen: So wurde gemeldet, dass einige Kundinnen und Kunden ihre Abschlagszahlung per Überweisung irrtümlich bereits voll überwiesen hätten. Ein anderer Energieversorger berichtet, dass wegen eines Systemfehlers die Abschlagszahlung für Erdgas nicht komplett unterdrückt, sondern in den Januar verschoben worden sei. Die irrtümlich erhaltenen oder eingezogenen Beträge wurden an die Verbraucherinnen und Verbraucher zurückerstattet, beziehungsweise werden auf dem Kundenkonto gutgeschrieben.

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Seit dem 17. November 2022 konnten Energieversorger die von der Bundesregierung für die Dezemberhilfe zur Verfügung gestellten Finanzmittel über ein Onlineportal beantragen. Trotz der sehr komplexen und arbeitsaufwändigen Datenermittlung für den Erstattungsantrag, sei auch die Auszahlung an die rund 1.500 berechtigten Erdgaslieferanten und Wärmeversorger überwiegend problemlos verlaufen, so der VKU-Sprecher. Nach VKU-Informationen sind Prüfung und Auszahlung der Erstattungsbeträge durch die KfW-Bank zeitnah erfolgt.

Auch nach der Umsetzung der Dezemberhilfe bleibt den Stadtwerken und kommunalen Energieversorgern keine Verschnaufpause. Die VKU-Abfrage ergab auch, dass der Informationsbedarf bei Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterhin extrem groß und die Anzahl an Anrufen und E-Mails, die bei den Kundencentern eingehen, sehr hoch ist. Im Fokus der Fragen stehen nun die Starts der Gas- und Wärmepreisbremse sowie Strompreisbremse. Dieser Aufwand stellt eine ganz erhebliche Belastung für die Unternehmen dar.

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