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Dieser Artikel wurde in der Ausgabe August 2025 der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Dicht, widerstandsfähig und beständig: Schachtabdeckungen von KHK
Wetterfest mit Glasfaserverbund
17.06.2025 – Lesezeit ca. 4 Minuten
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Extreme Wetterereignisse, steigende Temperaturen und veränderte Niederschlagsmuster – der Klimawandel bringt Herausforderungen mit sich, auf die Kommunen und Grundstücksbesitzer reagieren müssen. Eine Schlüsselrolle beim Schutz unterirdischer Infrastruktur und Technik, spielen innovative Schachtabdeckungen. Die FibreIndustrial-Abdeckungen aus Glasfaserverbund von der KHK Kunststoffhandel Cromm & Seiter GmbH punkten dabei mit Dichtigkeit, Hitzebeständigkeit und Langlebigkeit. So schützen sie zuverlässig vor eindringendem Oberflächenwasser, widerstehen Temperaturen bis 73 Grad und sind dank UV- und Korrosionsbeständigkeit ideal für den langfristigen Einsatz.
Der Klimawandel ist längst Teil unserer täglichen Realität und zeigt sich in den letzten Jahrzehnten weltweit unter anderem durch die Zunahme von heißen Temperaturextremen, dem Anstieg des Meeresspiegels und veränderten Niederschlägen. Auswertungen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) belegen, dass in Deutschland nicht nur das Jahresmittel der Lufttemperatur von 1881 bis 2021 um 1,6 Grad angestiegen ist. Auch der Niederschlag hat sich verändert: Neben regionalen Unterschieden sind besonders die Winter feuchter geworden. Kommunen und Grundstücksbesitzer müssen sich auf diese Veränderungen einstellen. Neben Gebäuden muss auch die unterirdische Infrastruktur vor den Einflüssen durch Wetterveränderungen geschützt werden. Hier überzeugen Schachtabdeckungen aus Glasfaserverbund mit ihren positiven Materialeigenschaften. Umfangreich auf Dichtigkeit getestet und beständig gegen Sonne und Hitze überzeugen die FibreIndustrial-Abdeckungen von KHK.
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Umfangreiche Tests zur Dichtigkeit
Da sich Regenereignisse häufen, gilt es, das Eindringen von Oberflächenwasser in die Kanalisation oder Technikschächte zu verhindern. Vor diesem Hintergrund kommt der Tagwasserdichtigkeit und Druckdichtigkeit von Schachtabdeckungen eine wichtige Bedeutung zu. Um Schachtabdeckungen auf Tagwasserdichtigkeit zu prüfen, werden – je nach Material – unterschiedliche Verfahren angewendet. So wird bei herkömmlichen Beton-Guss-Abdeckungen der Ringspalt zwischen Deckel und Rahmen mit Wasser gefüllt; nach fünf Stunden darf an der Deckelunterseite kein Wasser ausgetreten sein. Bei Verbundabdeckungen hingegen ist der Test auf Tagwasserdichtigkeit umfangreicher konzipiert. Die Dichtigkeit der KHK-Abdeckungen wird im Sieben-Stunden-Langzeittest nachgewiesen. Zunächst wird eine Wassersäule von 50 Millimetern aufgebaut. Ein nach BS-EN-124 genormter Prüfstempel be- und entlastet die Abdeckungen permanent mit einer Geschwindigkeit zwischen 0,5 und 2,5 Metern pro Sekunde. Die Abdeckungen von KHK weisen dabei keine Undichtigkeit auf. Zudem wird in einer weiteren Prüfung die Druckdichtigkeit der GFK-Abdeckungen getestet. Hier wird die Widerstandsfähigkeit gegen das Eindringen von Wasser geprüft. Über einen Zeitraum von vier Wochen wird ein Wasserbehälter mit einer Tiefe von rund 3.500 Millimetern über der Abdichtung der Abdeckung aufgebaut. So wirkt eine Wassersäule von mehr als 1.300 Litern auf Abdeckung und Abdichtung ein. Bei den GFK-Abdeckungen beträgt die ausgetretene Wassermenge während des gesamten Testzeitraums lediglich 280 Milliliter. Durch Regenfälle anfallendes Oberflächenwasser ist für die Schachtabdeckungen von KHK unproblematisch – die darunter liegende Infrastruktur und Technik wird vor Nässe geschützt.
Beständig gegen Hitze
Der Klimawandel führt – neben Regenereignissen – auch zu größeren Temperaturschwankungen und längeren Hitzeperioden. Besonders der urbane Raum heizt sich auf und Hitzeinseln entstehen durch die Bauweise der Städte. Nicht nur beim Bau von Gebäuden sollte demnach auf Materialien geachtet werden, welche Hitze nicht unnötig steigern. Auch Schachtabdeckungen können sich je nach Material durch Sonneneinstrahlung aufheizen – das gilt beispielsweise besonders für Abdeckungen aus Metall. Diese absorbieren Sonnenstrahlen und speichern die Wärme, wodurch die Oberfläche stark erhitzt wird. Solch eine heiße Oberfläche kann bei Berührung Verbrennungen oder Verletzungen verursachen. Schachtabdeckungen mit geringer Wärmespeicherfähigkeit, wie es bei Glasfaserverbund der Fall ist, sollten hier bevorzugt eingesetzt werden. Die KHK-Schachtabdeckungen aus Faserverbundwerkstoff haben zudem isolierende Eigenschaften. Auch bei einem Temperaturanstieg im Schacht wird die aufsteigende Wärme nur geringfügig an die Oberfläche der Abdeckung weitergeleitet. Die Standardabdeckungen sind dauerhaft bis 73 Grad hitzebeständig. Durch die Zugabe von Additiven werden jedoch auch höhere Werte erreicht.
Beständig gegen UV-Strahlung und Korrosion
Auch die UV-Strahlung hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Darauf machen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bundesamts für Strahlenschutz aufmerksam. So zeigen die Werte einer UV-Messstation in Dortmund zwischen 1997 und 2022 einen Anstieg der monatlichen UV-Strahlung um mehr als zehn Prozent. Dies beeinflusst nicht nur die menschliche Haut negativ – auch Materialien können durch UV-Strahlen optisch beeinträchtigt werden. Die FibreIndustrial-Abdeckungen von KHK sind in allen RAL-Farben verfügbar und zugleich UV-beständig. So werden insbesondere dunkle Farbtöne nicht durch die UV-Strahlung beeinflusst. Helle Farben verblassen auch nach Jahrzehnten nur leicht. Auch gegen Korrosion und chemische Einflüsse sind die FibreIndustrial-Abdeckungen beständig. Sie zeichnen sich bei häufigem Kontakt mit aggressiven Medien wie Streusalz oder Chemikalien in Regenwasser und Abwasser durch ihre Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit aus.
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