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Dieser Artikel wurde in der Ausgabe Juni / Juli 2025 der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Der Sommer stellt das Baugewerbe vor besondere Herausforderungen: Hitze, plötzliche Starkregen und wechselnde Grundwasserstände erschweren die Arbeiten auf Baustellen. Damit Gruben, Schächte und Gräben trocken und sicher bleiben, sind Schmutzwasserpumpen gefordert.
Die zunehmende Wetterextremität stellt Bauunternehmen vor neue Anforderungen: Während auf der einen Seite Dürreperioden für Staubbelastung und sinkenden Grundwasserspiegel sorgen, führen auf der anderen Seite kurze, intensive Niederschläge immer häufiger zur Überflutung von Baugruben. Wer keine zuverlässige Wasserhaltung installiert hat, riskiert nicht nur Verzögerungen, sondern auch Schäden an Maschinen, Material und am Bauwerk.
Mit ihrem robusten Aufbau und Motorschutzvorkehrungen sowie Zwangsschmierung sind Tsurumi-Pumpen speziell für den harten Dauereinsatz auf Baustellen konzipiert. Modelle wie die KTZ-Entwässerungspumpen oder die LSC-Flachsauger arbeiten auch bei hohen Temperaturen, stark verschmutztem Wasser und unregelmäßigem Wasseraufkommen zuverlässig. Durch ihre Trockenlaufeigenschaften sind sie „rücksichtslos“ einsetzbar – auch unter erschwerten Bedingungen.
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Belastungsprobe Trockenlauf
„Im Sommer zählt Geschwindigkeit und Verlässlichkeit“, erklärt Stefan Himmelsbach, Anwendungsexperte der Tsurumi (Europe) GmbH. „Unsere Pumpen sind dafür gebaut, auch bei Hitzewellen und Unwettern den Betrieb am Laufen zu halten.“
Ein Beispiel zeigt den Nutzen im Alltag: Beim Bau des Mercaden- Centers in Böblingen wurde die 12000 m³ große Baugrube über 17 Monate mehrfach von Regengüssen beeinträchtigt. Das Bauunternehmen setzte Pumpen der KTZ-Serie sowie der LB-Baureihe ein, um das gesamte zulaufende Grund- und Regenwasser abzuleiten. Dies geschah über Sammelschächte mit einem Durchmesser von nur 400 mm, weshalb schlanke und platzsparende Modelle gefragt waren. Ihre Pegelelektroden übernahmen die Steuerung - ganz ohne menschliches Zutun. „Ohne die Pumpen hätten wir viele Arbeitsstunden verloren“, hieß es vor Ort. Die Technik habe zuverlässig funktioniert, bei 30 Grad im Schatten ebenso wie bei plötzlichem Starkregen.
Reibungswärme effektiv abgeleitet
Technologisch hat der japanische Hersteller gut vorgesorgt: Materialien wie Siliziumkarbid, auf der Härteskala gleich hinter Diamant, kommen etwa bei der doppelten Gleitringdichtung um Einsatz. Diese liegt im fliehkraftgesteuerten Ölverteiler, der die Welle lageunabhängig schmiert. Quasi als Nebeneffekt sorgt das dafür, dass die Reibungswärme der Dichtung im Kontakt mit der Welle so weit abgeführt wird, dass an exponierten Stellen keine thermischen Spitzen entstehen, die zum Materialversagen führen können. Dies ist besonders im Schlürf- oder Trockenlauf relevant, wenn kaum oder kein kühlendes Wasser gefördert wird. Tsurumi ist der erste Hersteller, der dieses neuralgische Bauteil in die Ölkammer verlegt hat - und so dem Hitzestress entgeht, der bei hohen Außentemperaturen nochmals verstärkt ist.
Bauunternehmen sollten sich frühzeitig auf die Sommermonate vorbereiten und die Pumpentechnik auf der Baustelle regelmäßig überprüfen. Die Bereitstellung leistungsstarker Pumpen für Starkregenereignisse sowie thermisch belastbarer Aggregate sollte heute Teil jeder umsichtigen Bauplanung sein. Als größter Hersteller der Branche haben sich die Düsseldorfer auch logistisch auf Spitzenereignisse eingestellt: Fast alle der rund 500 Pumpenmodelle mit Leistungen bis 30 m3/min oder 216 m Förderhöhe sind sofort ab Lager lieferbar - damit die Wasserhaltung nicht schon zu Beginn am Zeitfaktor scheitert.
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