Rubrik Wasser / Abwasser

Wie der Wiederaufbau nach Flutkatastrophen nachhaltig gestaltet werden kann

25.03.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten 105

Wie der Wiederaufbau nach Flutkatastrophen nachhaltig gestaltet werden kann

Hochwasserschäden im Ahrtal und in der Eifel. (Bild: Istock/Fotomax)

Die Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal und in Nordrhein-Westfalen wirft Fragen zum Umgang mit den betroffenen Gebieten auf. Ein neuer Praxisleitfaden, im Auftrag und mit Förderung des BMBF entstanden und vom Difu herausgegeben, bietet praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Kommunen.

Die neue Publikation „Nach der Flutkatastrophe: Chance für Veränderung. Ein Praxisleitfaden mit Strategien und Beispielen für Kommunen“ wurde im Rahmen des Forschungsverbundvorhabens KAHR (Klimaanpassung, Hochwasser, Resilienz) veröffentlicht. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt begleitete den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal und Nordrhein-Westfalen wissenschaftlich und unterstützte Kommunen durch wertvolle Handlungsempfehlungen.

In Zusammenarbeit mit allen 13 Verbundpartnern wurden für den Praxisleitfaden Fachbeiträge verfasst, die neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungsberichten betroffener Kommunen verknüpfen. Darüber hinaus werden erfolgreiche Strategien von Gemeinden vorgestellt, die bereits in der Vergangenheit von Hochwasserereignissen betroffen waren.

Unter dem Leitmotiv „Building Back Better“ (BBB) zielt der kostenfreie Leitfaden darauf ab, den Wiederaufbau nicht nur als bloße Wiederherstellung der vorherigen physischen, sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen zu begreifen: Vielmehr bietet der Wiederaufbau die Chance, nachhaltige und resiliente Strukturen zu schaffen, um künftige Hochwasserereignisse besser bewältigen zu können.

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Der Praxisleitfaden fokussiert auf drei zentrale Handlungsfelder: Wiederaufbau, Risikobewertung und -verringerung sowie Resilienz von Gesellschaften. Aus diesen Bereichen werden Empfehlungen und praxisorientierte Beispiele vorgestellt, die den Kommunen eine schnelle und bedarfsgerechte Unterstützung ermöglichen. Der Leitfaden richtet sich nicht nur an die von der Flutkatastrophe betroffenen Gemeinden, sondern auch an Kommunen, die präventiv in eine klimaresiliente Siedlungsentwicklung investieren wollen.

Über einen Zeitraum von drei Jahren wurden die betroffenen Regionen intensiv begleitet und beraten. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat dabei die wissenschaftliche Begleitung, Beratung und Unterstützung ausgewählter Pilotkommunen im Ahrtal und in NRW übernommen, um einen klimaresilienten und zukunftsorientierten Wiederaufbau in den betroffenen Regionen zu fördern.

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