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Strategien und Innovationen für eine nachhaltige Abwasserwirtschaft bis 2029
Zukunft der Klärschlammbehandlung
21.03.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) richtet vom 3. bis 5. Juni 2025 die 14. KlärschlammTage in Würzburg aus. Unter dem Titel "Klärschlamm - kriegen wir die Kurve bis 2029?" bietet die Tagung einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Klärschlammbehandlung.
Ab 2029 sind Klärschlammerzeuger verpflichtet, Phosphor zurückzugewinnen. Es zeichnet sich ab, dass dies überwiegend nach einer thermischen Vorbehandlung aus der Klärschlammasche erfolgen soll. Die Tagung wird sich mit folgenden Fragen beschäftigen: Gibt es neue Verfahren der Schlammbehandlung und Phosphorrückgewinnung? Werden bis 2029 ausreichend Anlagenkapazitäten zur Verfügung stehen? Wie ist der Stand zur Zwischenlagerung von Klärschlammaschen? Wie wirkt sich die neue EU-Kommunalabwasserrichtlinie auf die Klärschlammentsorgung aus? Was ist jetzt notwendig, damit wir künftig gut aufgestellt sind?
Der erste Tag beginnt mit übergreifenden Themen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Es wird gezeigt, inwieweit Maßnahmen zur Phosphor-Rückgewinnung nach der Klärschlammverordnung bereits umgesetzt sind. Mit Blick auf die Rückgewinnung von Phosphor werden außerdem die Entwicklungen im nationalen Düngemittelrecht betrachtet. Eine Podiumsdiskussion beleuchtet die Fortschritte, die durch den Branchendialog und die dort initiierten Aktivitäten erreicht wurden.
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Der zweite Tag befasst sich mit Verfahrenstechnik, Treibhausgasemissionen und Nährstoffrückgewinnung. Es wird am Beispiel der maschinellen Eindickung und Entwässerung der Frage nachgegangen, wie Automatisierung Personalmangel ausgleichen kann, die intelligente Abwasserreinigung auf Basis softsensorischer Echtzeitüberwachung des Feststoffgehalts wird erläutert, das Merkblatt DWA-M 350 "Aufbereitung von polymeren Flockungsmitteln" wird vorstellt.
Der dritte Tag widmet sich der thermischen Klärschlammbehandlung. Der Emmissionshandel und das Merkblatt DWA-M 386 "Thermische Verwertung von Klärschlamm" werden betrachtet, der Stand der Forschungsarbeiten zu Per- und Polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) aus Feuerungen wird erläutert, erste Betriebserfahrungen mit der Klärschlammverwertung im Drehrohrofen werden beschrieben.
Junge Expert*innen erhalten ebenfalls Raum zur Präsentation ihrer Projekte.
Eine an die Tagung angeschlossene Fachausstellung informiert über neue Dienstleistungen, Techniken und Verfahren.
Die DWA-KlärschlammTage gelten als wichtiger Treffpunkt der Fachwelt im deutschsprachigen Raum. Sie richten sich an Fach- und Führungskräfte in Kläranlagen, Kraftwerken und Verbrennungsanlagen, Planer*innen, Erbauer*innen und Anlagenbetreiber sowie Vertreter*innen von Ämtern und Behörden, Firmen, Hochschulen, Sachverständigenorganisationen und Verbänden.
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