Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Kommunalabwasserrichtlinie: Meilenstein für den Gewässerschutz, aber auch Investitionsprogramm in Milliardenhöhe
07.11.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
52
Regenbogen über Kläranlage (Quelle: DWA)
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) begrüßt die finale Verabschiedung der novellierten Kommunalabwasserrichtlinie durch den EU-Ministerrat ausdrücklich. Mit der Novellierung der über 30 Jahre alten Richtlinie passt die EU die kommunale Abwasserbehandlung und den Gewässerschutz an aktuelle Herausforderungen an und stellt wichtige Weichen zur weiteren Umsetzung des Green Deals der Europäischen Union. Die relativ flächendeckende Einführung einer vierten Reinigungsstufe für Arzneimittelrückstände sowie die schärferen Vorgaben für die Phosphor- und Stickstoffelimination bedeuten einen Meilenstein für den Gewässerschutz. Mit der Erweiterten Herstellerverantwortung setzt die EU das Verursacherprinzip endlich auch in der Wasserwirtschaft um. Zugleich stellen die neuen Vorgaben eine gewaltige Aufgabe für die Branche dar und lösen ein milliardenschweres Investitionsprogramm aus. „Wichtig ist jetzt eine pragmatische nationale Umsetzung mit Augenmaß. Die Branche braucht Planungs- und Rechtssicherheit. Nationale Verschärfungen müssen unbedingt vermieden werden, der deutsche Sonderweg bei der Überwachung der Ablaufwerte für Phosphor und Stickstoff muss beendet werden“, betont Dr. Lisa Broß, Sprecherin der DWA-Bundesgeschäftsführung. „Die deutlich strengeren Grenzwerte für Phosphor und Stickstoff stellen die Branche ansonsten vor kaum lösbare Probleme. Dies belegt auch der aktuelle 36. DWA-Leistungsnachweis kommunaler Kläranlagen sehr deutlich."
Schwammstadt in der Praxis: Fortbildung für Fachleute
Niederschlag vor Ort speichern, versickern lassen und einsetzen – wie das im Alltag gelingen kann, zeigt der Workshop „Schwammstadt in der Praxis – Regenwasser [...]
Hafeninfrastruktur auf Fehmarn erfolgreich modernisiert
Mit der planmäßigen Fertigstellung der Modernisierung des Kommunal- und Fischereihafens Burgstaaken auf Fehmarn ging eines der bedeutendsten kommunalen Hafenbau[...]
Wie gelingt zukunftsfähige Kanalsanierung unter steigenden technischen, wirtschaftlichen und personellen Anforderungen? Antworten darauf liefern der 24. Deutsch[...]
Gemeinsam Hochwasservorsorge im Wuppergebiet weiterentwickeln
Der Klimawandel mit seinen extremen Folgen von Dürre bis Hochwasser schreitet voran. Daher ist gemeinsames Handeln einer breiten Basis von Akteuren von größter [...]
Feinstaub, Lärm, Hitze: Die großen Umweltbelastungen sind bekannt und breit diskutiert. Doch ein Faktor bleibt oft unbeachtet, obwohl er viele Menschen betrifft[...]
Der Wupperverband saniert die Kläranlage Wermelskirchen. Sie soll moderner, effizienter und klimaneutraler werden.
Am 26.05.2026 starten die Arbeiten mit der B[...]
Mit dem neuen Sickerelement CaviTop aus Porenbeton ergänzt Mall sein Produktportfolio in der Regenwasserversickerung um eine Lösung zur kontrollierten, oberfläc[...]
Praxistaugliche Übergangslösung für Klärschlammaschen, Rechtssicherheit für Phosphorrezyklate in der Landwirtschaft
Für aus Klärschlamm zurückgewonnenen Phosphor muss es eine klare Perspektive für eine wirtschaftliche Verwertung geben. Als Düngemittel geeignete Phosphorrezykl[...]