Rubrik Wasser / Abwasser

Nach erfolgreichem Launch geht die HEATEXPO im November in die zweite Runde

Rund um die Infrastruktur der Wärmewende

13.05.2024 – Lesezeit ca. 3 Minuten 142

Vom 26. bis 28. November 2024 präsentieren und diskutieren Politik, Wirtschaft und Wissenschaft unter einem Dach auf der HEATEXPO ihre Lösungsbeiträge und -projekte für die Wärmewende – das wohl größte Infrastrukturprojekt Deutschlands seit der Nachkriegszeit. Die Fachmesse HEATEXPO der Messe Dortmund öffnet dann bereits zum zweiten Mal ihre Tore, nachdem sie vergangenes Jahr erfolgreich gestartet ist. Ihr erklärtes Ziel ist es, für die dezentrale Wärmeversorgung der Zukunft die erste vollumfängliche Informations- und Austauschplattform Deutschlands zu sein.

Dieses Jahr kommt die HEATEXPO mit einem „Kommunalen Campus“ besonders den Planungsteams deutscher Städte und Kommunen entgegen und fördert den Austausch untereinander. Zusätzlich schafft das Messeumfeld für diese Besuchergruppen eine Umgebung, wo Ideen und Fragen nicht nur ausgetauscht werden: Hier begutachten sie Ausstellungsstücke und Modelle direkt gemeinsam oder schließen Informationslücken gezielt und sofort bei den ausstellenden Planern und Herstellern.

Wärmeerzeugung inklusive industrieller Abwärme, Bau von Wärmenetzen, Planung und Digitalisierung der Wärmeinfrastruktur: das sind die Kernthemen der Messe, um die herum Aussteller und Besucher sich versammeln. Mit verschiedenen Panels, Round Tables und Workshops bietet die HEATEXPO genügend Raum und Formate den Informations- und Diskussionsbedarf zielgenau zu befriedigen.

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VdW ist neuer Messe-Partner

Ab diesem Jahr unterstützt der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW) als größter Regionalverband der sozial orientierten Wohnungswirtschaft die HEATEXPO als Partner. Das Engagement des VdW ergänzt damit die bereits bestehenden Partnerschaften um die Sichtweise der Wohnungsunternehmen. Bereits seit letztem Jahr sind Partner: der Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU), die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW), der Deutsche Städtetag sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB).

„Um eine flächendeckend sichere, günstige und ebenso zukunftsweisende Wärmeversorgung sicherzustellen, braucht es die Einbindung der Wohnungswirtschaft”, so Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, „daher freuen wir uns, dass die HEATEXPO ein Forum bietet, auf dem der so wichtige Gedanken- und Ideenaustausch zwischen allen Beteiligten zu diesem Thema gelingen kann. Denn in diesem frühen Stadium der Wärmenetzplanung ist der Austausch und der Blick über den eigenen Tellerrand besonders wichtig für den gesamten Prozess. Die richtungsweisenden Entscheidungen werden jetzt getroffen. Wir sind dabei und unterstützen gerne dieses Messekonzept.“

Starke Buchungen nach vielversprechendem Messestart

Für die im November anstehende HEATEXPO 2024 ist bereits jetzt – Stand März – mehr Hallenfläche durch Aussteller gebucht worden als letztes Jahr insgesamt an Ausstellerfläche belegt gewesen ist.

Tim Knittel, Projektleiter der HEATEXPO, zum Buchungsverhalten: „Wir konnten mit der Premiere im letzten Jahr überzeugen. Das zeigt uns das jetzt schon erfreulich starke Buchungsaufkommen für die diesjährige Ausstellerfläche. Auch die ausgewerteten Rückmeldungen aus dem vergangenen Jahr bestätigen den gelungenen Start dieses neuen Messeformats. Diesen Erfolg wollen wir 2024 weiter ausbauen und die HEATEXPO fest in der Messelandschaft etablieren. Bei dem enormen Informations-, Planungs- und Redebedarf zur Wärmenetzplanung und -umsetzung bin ich mir sicher, dass uns das gelingt.“

Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe, zum Konzept der HEATEXPO: „Mit der HEATEXPO haben wir einen Nerv in Deutschland getroffen: Die Wärmewende kommt, und sie muss in großen Teilen Deutschlands mittels dezentraler Wärmeversorgung und entsprechenden Nah- und Fernwärmenetzen realisiert werden. Das ist beschlossene Sache. Doch die Kommunen stehen nun vor der fast unüberschaubar großen Aufgabe, eine Wärmeplanung vorzulegen. Die HEATEXPO kann ihren Teil zur Wärmewende beitragen, indem sie alle Stakeholder aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gleichzeitig an einem Ort versammelt. Das fördert den zeitnahen Austausch immens, und alle können gemeinsam Methoden und Zwischenziele ausloten sowie ihre Informationslücken schließen.“

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