Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Dieser Artikel wurde in der Ausgabe Juni / Juli 2025 der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Höchste Ansprüche erfüllt: Deutscher Fachwerkpreis 2025 geht nach Treffurt
11.06.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
154
Jubel in Treffurt: Die Stadt im thüringischen Wartburgkreis ist für die Sanierung des Schwebdaer Hofs in der Kategorie „Öffentliche Hand“ mit dem ersten Platz beim Deutschen Fachwerkpreis geehrt worden. Unterstützung bekam die Kommune von der ProjektStadt in Weimar. Die für Thüringen zuständige Stadtentwicklungsmarke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) agiert als Sanierungsträger der Stadt und hat die Fördermittel akquiriert bzw. verwaltet sowie die Bewerbung für den Preis ausgearbeitet.
„Die Sanierung eines Fachwerkgebäudes ist eine hochsensible und komplexe Aufgabe“, sagte Martin Günther, Leiter der ProjektStadt in Thüringen. „Wir freuen uns, dass wir die Stadt mit unserem Know-how partnerschaftlich unterstützen und unseren Teil dazu beitragen konnten, dass dieses beeindruckende Gebäude in neuem Glanz erstrahlt. Das geht nur, wenn alle Beteiligten vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammenarbeiten.“
Für die Instandsetzung des Schwebdaer Hofes und die Nutzung als Inklusionshotel erhielt die Stadt Treffurt bereits 2021 den Thüringischen Denkmalschutzpreis. Auch damals war die ProjektStadt als Sanierungsträger beteiligt.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Barrierearmes Fahrradhotel für Menschen mit und ohne Behinderung
Das Gebäude war 1601 als Adelshof errichtet worden und wurde in den vergangenen Jahrzehnten als Basis einer Möbelfabrik, als Textilgeschäft und zum Wohnen genutzt. Später hat die Stadt es denkmalgerecht saniert und in Zusammenarbeit mit dem Betreiber Johannesstift Ershausen ein barrierearmes Fahrradhotel eingerichtet. In dem Inklusionsbetrieb arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Das Gebäude wurde barrierearm gestaltet, weitestgehend energetisch ertüchtigt, der originale Deckenstuck erhalten und ergänzt, die Fassadenfassung nach historischem Befund ausgeführt, im Restaurantbereich die Fachwerkkonstruktion offengelegt und die Gästezimmer individuell von einer Innenarchitektin und einem Künstler gestaltet. So wurde jedes Zimmer mit einem Tiersymbol markiert, damit sich beeinträchtigte Mitarbeiter orientieren können.
Der behutsame Ausbau erfülle höchste Ansprüche, hieß es in der Laudatio. Gleichzeitig gebe es eine perfekte Symbiose zwischen sozial anspruchsvoller Nutzung, Denkmalerhalt, Stadtgestaltung und Tourismus. Die Jury lobte die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten. „Die Ergebnisse zeigen, dass Fachwerkgebäude gut sanierbar sind, dass sie alle Anforderungen für ein gesundes, stabiles Klima erfüllen können, dass sie außerordentliche Beiträge zu unserer Kultur geliefert haben und liefern und dass in ihnen ein hoher Wohnwert schlummert.“
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Sie können diese Ausgabe kaufen oder ein Abonnement abschließen, um diesen Artikel hier sofort und komplett zu lesen. Mit einem Abonnement erhalten Sie zusätzlich jede gedruckte Ausgabe der Kommunalwirtschaft frei Haus.
Unser PDF Abo ist kostenlos! Abonnieren Sie dazu unseren Newsletter, in welchem ein Downloadlink zur jeweils aktuellen Ausgabe zur Verfügung gestellt wird.
Wenn Sie schon Abonnent der Kommunalwirtschaft sind, melden Sie sich an, um den Artikel zu lesen.
Samba im Belebungsbecken
Die Nereda®-Technologie erlaubt eine kosteneffiziente, nachhaltige sowie platzsparende Abwasserreinigung und bringt damit die aktuell wichtigsten Herausforderun[...]
Saubere Sandflächen im Kölner Zoo durch die „Baby Tapiro“ Sandreinigungsmaschine von CFC-Sandreiniger D.A.CH.
Im Kölner Zoo, dem drittältesten Deutschlands, leben über 10.000 Tiere aus rund 850 Arten. Der Zoo ist 20 Hektar
groß und verfügt über gepflegte Parkanlagen sa[...]
Erste landesweite OGS-Umfrage zeigt: Städte und Gemeinden stemmen Rechtsanspruch trotz schwieriger Voraussetzungen
Mit Beginn des neuen Schuljahres liegt erstmals ein flächendeckendes Bild über den Stand der Umsetzung des seit dem 1. August 2026 geltenden Rechtsanspruchs auf[...]
Kommunale Betriebe halten Netze instand, deren Investitionsrückstand seit Jahren wächst, und verlieren gleichzeitig ihre erfahrensten Techniker an den Ruhestand[...]
NHW bringt Zukunftsthemen der Stadt- und Immobilienentwicklung auf die Expo Real
Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) bietet bei ihrem Auftritt auf der Expo Real 2026 in München ein umfangreiches Fachprogramm. In s[...]
Jobs-beim-Staat.de hat seinen Internetauftritt grundlegend überarbeitet. Eine klarere Struktur bringt Ordnung in die oft unübersichtliche Welt des öffentlichen [...]
Wenn an einem Spieltag zehntausende Menschen gleichzeitig unterwegs sind, wird sichtbar, wie gut eine Stadt funktioniert. Verkehrswege, öffentliche Räume und ze[...]
Seit Januar 2017 betreibt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) einen wichtigen Teil der Hamburger Infrastruktur − die Mehrheit der öffentlichen Toiletten. Und die s[...]