Rubrik Wasser / Abwasser

Straßenbeleuchtung: Kommunen sparen mit LED-Leuchten pro Jahr über 9.600 Tonnen CO₂ ein

08.02.2024 – Lesezeit ca. 3 Minuten 39

Straßenbeleuchtung: Kommunen sparen mit LED-Leuchten pro Jahr über 9.600 Tonnen CO₂ ein

Dimmbare Licht emittierende Dioden (LED) sorgen für eine angenehme Atmosphäre und schonen gleichzeitig die Umwelt. LED sind energiesparend und langlebig. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED lohnt sich also immer. Im vergangenen Jahr hat die N-ERGIE gemeinsam mit 17 Städten und Gemeinden in der Region rund 4000 Leuchten auf LED umgestellt, wodurch pro Jahr etwa 280 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Die 17 Kommunen, in denen Umrüstungen stattfanden waren: Auhausen, Burghaslach, Diebach, Gaimersheim, Hagenbüchach, Heilsbronn, Markt Einersheim, Megesheim, Oberickelsheim, Obernzenn, Ochsenfurt, Offenhausen, Röttenbach, Steinsfeld, Tuchenbach, Wassertrüdingen und Windsbach. Die dort neu eingebauten, sogenannten AstroDIM-Leuchten sind so programmiert, dass ihre Leuchtkraft der jeweiligen Tages- und Jahreszeit entspricht; über eine Zwischenstufe reduziert sich die Leistung in der Nacht auf 35 Prozent – optimale Einsparung bei voller Funktionalität. Eine Umstellung auf diese zweite LED-Generation mit mehrstufiger Nachtabsenkung bietet insgesamt deutlich mehr Einsparpotenzial als eine zeitliche Einschränkung der Straßenbeleuchtung.

LED-Straßenbeleuchtung: Eine Erfolgsgeschichte seit 2004

Seit 2004 wurden von der N-ERGIE rund 133.000 Leuchten in über 250 Kommunen auf LED-Technik umgerüstet. Damit sind über alle Orte und Gebiete hinweg, die die N-ERGIE in Sachen Straßenbeleuchtung betreut, mittlerweile 96 Prozent aller Leuchten auf LED-Technik umgestellt. Pro Jahr werden so über alle diese Kommunen hinweg gut 23 Millionen Kilowattstunden Strom eingespart werden. Damit werden jährlich über 9.600 Tonnen CO₂ eingespart.

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In der Gesamtbilanz heißt das: Seit 2004 konnten insgesamt 196 Millionen Kilowattstunden Strom eingespart werden – das bedeutet es wurden über 90.000 Tonnen weniger CO₂ erzeugt, als es bei alten Leuchten der Fall gewesen wäre. Zum Vergleich: Ein Hektar Wald speichert pro Jahr 10 bis 13 Tonnen CO₂.

Bei Störungen ist die N-ERGIE schnell vor Ort: Im Jahr 2023 wurden knapp 2100 Leuchtmittelausfälle oder Reparaturen an Mast und Leuchten meist innerhalb von drei Tagen behoben. Gewartet wurden im vergangenen Jahr 23.000 Leuchten (Reinigung und Überprüfung gemäß Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung DGUV).

Hohe Anforderungen an Sicherheit und Umweltverträglichkeit

Die Anforderungen an Straßenbeleuchtung sind hoch: Die Lampen sorgen für Schutz (u.a. vor Vandalismus) und Sicherheit auf Wegen sowie im Straßenverkehr, denn sie markieren den Straßenverlauf und machen Hindernisse frühzeitig erkennbar. Bei der Planung stehen die Aspekte Effizienz und Umweltverträglichkeit im Mittelpunkt. Neben der Standortwahl und gestalterischen Gesichtspunkten wird auch die Farbtemperatur des Lichts berücksichtigt, die bestenfalls bei 3000 Kelvin liegt. Wellenlängen unter 450 nm (blaues Licht) sollten weitestgehend vermieden werden. Die Leuchten strahlen gleichmäßig verteilt und nie nach oben, um Blendung zu vermeiden und Umwelt und Tiere wie Insekten nicht unnötig zu belasten.

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