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Runder Tisch bei der HWK Dortmund – Job-Turbo soll noch besser umgesetzt werden

05.07.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten 123

Runder Tisch bei der HWK Dortmund – Job-Turbo soll noch besser umgesetzt werden

Martin Rostowski, Bildungskreis Handwerk e.V., Olesja Mouelhi-Ort, HWK Dortmund, Dr. Florian Hartmann, Hauptgeschäftsführer des WHKT, Christian Sprenger, Kreishandwerksmeister KH Dortmund, Berthold Schröder, Präsident HWK Dortmund und WHKT, Heike Bettermann, Agentur für Arbeit Dortmund, Marcus Weichert, Jobcenter Dortmund, Dieter Bohnes, RD NRW (v. l. n. r.)

Zur Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen besonders im Handwerk, haben sich am Donnerstag, den 27. Juni 2024, die Spitzenvertreterinnen und Spitzenvertreter des Westdeutschen Handwerkskammertags aus Düsseldorf, der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen, der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, der Agentur für Arbeit Dortmund, des Jobcenters Dortmund, des Bildungskreises Handwerk e.V. und der Regionaldirektion NRW in der HWK Dortmund zu einem Runden Tisch getroffen. »Ein wichtiger gemeinsamer Beitrag in der Region, damit über den Job-Turbo zukünftig Geflüchtete adäquat in den Arbeitsmarkt einmünden,« so die Verabredung der Akteure.

»Wir möchten noch mehr Unternehmen dazu bewegen, geflüchtete Menschen einzustellen.« Denn: »Das Handwerk braucht dringend Fach- und Arbeitskräfte. Viele Geflüchtete bringen die Qualifikation mit, um zum Beispiel nach einer Weiterbildung Fuß in einem Handwerksberuf zu fassen, möglichst ihre berufliche Anerkennung zu erreichen und auf diesem Wege auch in unserer Gesellschaft anzukommen.«

Damit dies gut gelingt, sollen die nötigen gemeinsamen Anstrengungen weiter verstärkt werden: »Wir wollen Geflüchtete schnell und nachhaltig in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren. Dazu sprechen wir die geflüchteten Menschen auch selbst an. Und damit die Vermittlung auf beiden Seiten des Arbeitsmarktes passt, können individuelle Kompetenzfeststellungen helfen. Zum Kennenlernen von Unternehmen und Betrieben des konkreten Berufsbildes wie auch des Betriebsalltags, schließen sich Vermittlungen in Praktika an. Das A und O ist zudem eine begleitende individuelle Betreuung.«

Der Job-Turbo zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ist eine Initiative der Bundesregierung. Ziel ist es, geflüchteten Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern und ihre Integration in die Gesellschaft zu fördern. Die Initiative umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die auf die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen geflüchteter Menschen ausgerichtet sind.

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Zu den wichtigsten Elementen gehören:

  • Sprachkurse
  • Berufsorientierung und Beratung
  • Anerkennung von Qualifikationen
  • Weiterbildung und Qualifizierung
  • Praktika und Berufseinstiegsprogramme
  • Zusammenarbeit mit Unternehmen
  • Unterstützung bei der sozialen Integration
  • Individuelle Betreuung

Mit den Maßnahmen werden Einstiegshürden für Geflüchtete in den Arbeitsmarkt gesenkt und ihnen eine langfristige berufliche Perspektive in Deutschland geboten. Im Blick ist dabei eine Win-Win-Situation: Zum einen wird die Selbstständigkeit und Integration der Geflüchteten für ein Leben in Deutschland gefördert, gleichzeitig wird dem Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt entgegengewirkt.

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