Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Runder Tisch bei der HWK Dortmund – Job-Turbo soll noch besser umgesetzt werden
05.07.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
147
Martin Rostowski, Bildungskreis Handwerk e.V., Olesja Mouelhi-Ort, HWK Dortmund, Dr. Florian Hartmann, Hauptgeschäftsführer des WHKT, Christian Sprenger, Kreishandwerksmeister KH Dortmund, Berthold Schröder, Präsident HWK Dortmund und WHKT, Heike Bettermann, Agentur für Arbeit Dortmund, Marcus Weichert, Jobcenter Dortmund, Dieter Bohnes, RD NRW (v. l. n. r.)
Zur Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen besonders im Handwerk, haben sich am Donnerstag, den 27. Juni 2024, die Spitzenvertreterinnen und Spitzenvertreter des Westdeutschen Handwerkskammertags aus Düsseldorf, der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen, der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, der Agentur für Arbeit Dortmund, des Jobcenters Dortmund, des Bildungskreises Handwerk e.V. und der Regionaldirektion NRW in der HWK Dortmund zu einem Runden Tisch getroffen. »Ein wichtiger gemeinsamer Beitrag in der Region, damit über den Job-Turbo zukünftig Geflüchtete adäquat in den Arbeitsmarkt einmünden,« so die Verabredung der Akteure.
»Wir möchten noch mehr Unternehmen dazu bewegen, geflüchtete Menschen einzustellen.« Denn: »Das Handwerk braucht dringend Fach- und Arbeitskräfte. Viele Geflüchtete bringen die Qualifikation mit, um zum Beispiel nach einer Weiterbildung Fuß in einem Handwerksberuf zu fassen, möglichst ihre berufliche Anerkennung zu erreichen und auf diesem Wege auch in unserer Gesellschaft anzukommen.«
Damit dies gut gelingt, sollen die nötigen gemeinsamen Anstrengungen weiter verstärkt werden: »Wir wollen Geflüchtete schnell und nachhaltig in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren. Dazu sprechen wir die geflüchteten Menschen auch selbst an. Und damit die Vermittlung auf beiden Seiten des Arbeitsmarktes passt, können individuelle Kompetenzfeststellungen helfen. Zum Kennenlernen von Unternehmen und Betrieben des konkreten Berufsbildes wie auch des Betriebsalltags, schließen sich Vermittlungen in Praktika an. Das A und O ist zudem eine begleitende individuelle Betreuung.«
Der Job-Turbo zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ist eine Initiative der Bundesregierung. Ziel ist es, geflüchteten Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern und ihre Integration in die Gesellschaft zu fördern. Die Initiative umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die auf die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen geflüchteter Menschen ausgerichtet sind.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Zu den wichtigsten Elementen gehören:
Sprachkurse
Berufsorientierung und Beratung
Anerkennung von Qualifikationen
Weiterbildung und Qualifizierung
Praktika und Berufseinstiegsprogramme
Zusammenarbeit mit Unternehmen
Unterstützung bei der sozialen Integration
Individuelle Betreuung
Mit den Maßnahmen werden Einstiegshürden für Geflüchtete in den Arbeitsmarkt gesenkt und ihnen eine langfristige berufliche Perspektive in Deutschland geboten. Im Blick ist dabei eine Win-Win-Situation: Zum einen wird die Selbstständigkeit und Integration der Geflüchteten für ein Leben in Deutschland gefördert, gleichzeitig wird dem Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt entgegengewirkt.
Anhebung des Verbundsatzes bedeutsame Weichenstellung für Kommunen in NRW
Der Städte- und Gemeindebund NRW (StGB NRW) begrüßt den Kabinettsbeschluss der Landesregierung, den Verbundsatz im Gemeindefinanzierungsgesetz ab dem Jahr 2027 [...]
Fünf Jahre Zentrum KlimaAnpassung: Bundesweite Anlaufstelle für Kommunen zieht starke Bilanz
Überflutete Keller nach Starkregen, überhitzte Schulen und Pflegeheime im Sommer, ausgetrocknete Parks nach anhaltender Dürre: Die Folgen der Klimakrise treffen[...]
Gute Bildung in NRW benötigt verlässlichen Rahmen für die Kommunen
Bei seiner Sitzung in Neuss konnte das Präsidium des Städte- und Gemeindebundes NRW (StGB NRW) NRW-Schulministerin Dorothee Feller als Gast begrüßen. In den Ges[...]
Kommunalfinanzen: Städte und Gemeinden fordern grundlegende Reform
Das Präsidium des Städte- und Gemeindebundes NRW (StGB NRW) hat in seiner Sitzung bekräftigt, dass eine umfassende Reform der Kommunalfinanzierung als zentraler[...]
Ob Fußballplatz, Tennis- oder Padel-Court: Die Anforderungen an die Beleuchtung von Outdoor-Sportstätten sind hoch, etwa im Blick auf Effizienz, Lichtqualität u[...]
Leuchtturmprojekt setzt neue Maßstäbe für modernes Lernen
Seit dem Schuljahr 2024/2025 hat sich der Neckarbogen in Heilbronn zu einem bedeutenden Bildungsstandort entwickelt. Mit der neuen Josef-Schwarz-Schule ist eine[...]
Der Sanierungsbedarf an deutschen Schulen ist hoch. Laut KfW-Kommunalpanel 2026 plant deshalb jede zweite Kommune im laufenden Jahr Mittel aus dem Sondervermöge[...]
Smarte und funktionale KNX-Gebäudesteuerung in einer städtischen Kinderkrippe in Eschenbach (Oberpfalz)
Wie lassen sich Sicherheit, ein angenehmes Raumklima und eine klare Orientierung in einer Kinderkrippe für viele Kinder und das pädagogische Team gleichermaßen [...]
NEU: Akku-Motoreinheit für den Ersatz von Benzinmotoren
Makita erweitert das 40V max. XGT Akku-System um eine leistungsstarke und vielseitig einsetzbare Akku-Motoreinheit: die neue GU01G mit einer maximalen elektrisc[...]
Kelsterbach – Wie wäre es, wenn Kirchen plötzlich verschwinden? Wie stark sind die Gebäude ins Erscheinungsbild der Städte und Gemeinden integriert? Welche sozi[...]