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IT-Unternehmen schließen sich BMDS/DATABUND-Initiative für interoperable Verwaltungsservices an
31.07.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Foto: iStock - jurgenfr
Sechzig IT-Dienstleister und GovTech-Anbieter haben sich bis jetzt der neuen Digitalisierungs-Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung und des DATABUND angeschlossen. Ziel des Zusammenschlusses ist der Auf- und Ausbau einer offenen, herstellerunabhängigen IT-Infrastruktur für die öffentliche Verwaltung.
Im Rahmen einer gemeinsamen Initiative für interoperable Verwaltungsservices haben sich zahlreiche Akteure der IT-Wirtschaft zusammengeschlossen, um das Rückgrat künftiger Digitalisierungsprozesse in Wirtschaft und Verwaltung zu stärken. Auf der gestrigen Auftaktveranstaltung im Bundespressehaus, zu der das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) und der DATABUND e. V. geladen hatten, unterzeichnete Dirk Czepluch, CEO von Procilon den offiziellen Beitritt. Ziel der Initiative ist es, die Kooperation zwischen Politik, Verwaltung und der mittelständischen IT-Wirtschaft deutschlandweit maßgeblich auszubauen.
Schulterschluss für eine leistungsfähige Verwaltungsdigitalisierung
Die neu ins Leben gerufene Initiative versteht sich als offene Plattform für den Austausch, die technische Anschlussfähigkeit und die praxisnahe Zusammenarbeit von Akteuren des GovTech-Sektors. Ziel ist es, die derzeitige Zersplitterung der IT-Landschaft abzubauen und durch verbindliche, offene Standards echte Interoperabilität herzustellen.
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Mit ihrem Beitritt erklären sich die beteiligten Unternehmen dazu bereit, ihre jeweilige Fachsoftware schrittweise an die Basiskomponenten und offenen Standards des sogenannten „Deutschland-Stacks“ anzupassen. Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem:
Standardisierte Schnittstellen und Datenformate: Verbindliche offene APIs zur Reduzierung von Integrationsaufwänden
Sichere Identitäten und Wallet-Lösungen: Nutzung eIDAS-VO-kompatibler Mechanismen
Etablierte Datenaustausch-Schnittstellen: Einbindung föderaler Lösungen wie NOOTS und FIT-Connect
Prozess- und Statusinformationen: Durchgängige Transparenz bei der Abwicklung von Verwaltungsleistungen
Verantwortungsvoller KI-Einsatz: Die kontrollierte Einbindung nachvollziehbarer, offener und wiederverwendbarer KI-Komponenten
Einbindung des FIT-SB: Kooperation mit dem Föderalen IT-Standardisierungsboard zur Koordination von Standards
Breite Expertise aus der IT-Wirtschaft für digitale Souveränität
Die teilnehmenden Anwendungs- und Security-Spezialisten bringen ihre Expertise ein, um Organisationen dabei zu unterstützen, digitale Prozesse sicher, rechtskonform und interoperabel zu gestalten. Damit leisten die Partner gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur digitalen Souveränität Europas. Die beteiligten Unternehmen verpflichten sich dazu, ihre Softwarelösungen fortlaufend mit den offenen Standards des Deutschland-Stacks abzugleichen und Integrationspfade für Kommunen so einfach wie möglich zu gestalten.
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