Rubrik IT / Verwaltung / Security

Neue digitale Plattform „Mobilitätskompass“ jetzt online

Betriebliches und behördliches Mobilitätsmanagement effizient gestalten

17.03.2026 – Lesezeit ca. 3 Minuten 318

Betriebliches und behördliches Mobilitätsmanagement effizient gestalten

Mit der neuen Plattform „Mobilitätskompass“ können Betriebe und Behörden ihr Mobilitätsmanagement effizient gestalten. (Bild: KEA-BW)

Mobilitätsmanagement hilft, die Mobilität in Unternehmen und Behörden möglichst effizient, umweltfreundlich und komfortabel zu gestalten. Wie Unternehmen und Kommunen hier am besten vorgehen, zeigt die neue Online-Plattform „Mobilitätskompass“. Die Plattform unterstützt Fuhrparkverantwortliche und Mobilitätsverantwortliche bei der Entwicklung attraktiver und klimafreundlicher Mobilitätslösungen. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) bietet den Mobilitätskompass für Baden-Württemberg an und hat ihn mit vier anderen Landesenergieagenturen erstellt

Ziel des Mobilitätskompasses ist, Fuhrparkverantwortlichen sowie weiteren Mobilitätsverantwortlichen in kleinen und mittleren Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Behörden eine klare Orientierung durch digitale Anwendungen und fundierte Hintergrundinformationen zu bieten. Darauf aufbauend unterstützt die Plattform die Weiterentwicklung moderner Mobilitätsangebote vor Ort.

Neues Berechnungstool für betriebliches und behördliches Mobilitätsmanagement

Ein zentrales Element der Plattform ist ein integriertes Berechnungstool für betriebliches und behördliches Mobilitätsmanagement (BMM). Es ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der Mobilität an einem Standort und liefert eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung moderner Mobilitätsangebote.

Advertising

Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!

Das digitale Tool berücksichtigt unter anderem den Fuhrpark, Dienstreisen sowie die Mobilität der Mitarbeitenden. Es ist modular aufgebaut und umfasst bis zu sieben thematische Module. Auf Basis standortspezifischer Eingaben erhalten die Anwender eine übersichtliche Bestandsaufnahme sowie klar priorisierte Maßnahmenempfehlungen je Modul.

Zu den Zielen des Tools gehören:

  • die gezielte Verbesserung von Mobilitätsverhalten und standortspezifischen Mobilitätsangeboten
  • die Identifikation von Einsparpotenzialen bei Kosten und Umweltwirkungen
  • die Unterstützung von Planungs-, Priorisierungs- und Investitionsentscheidungen im Mobilitätsmanagement

Ergänzend zu den Auswertungsergebnissen stellt das Tool Fach- und Hintergrundwissen, hinterlegte Beispielszenarien sowie praxisorientierte Arbeitshilfen zur Verfügung. Die Ergebnisse können als Grundlage für eine vertiefende Beratung und die Umsetzung weiterführender Maßnahmen dienen.

Bewährte Anwendungen gebündelt auf einer Plattform

Darüber hinaus bündelt der Mobilitätskompass weitere digitale Anwendungen, darunter den Kostenrechner für Ladeinfrastruktur, Fuhrpark-Analysetools sowie einen Marktüberblick zu Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Damit bietet die Plattform einen übersichtlichen und niedrigschwelligen Einstieg auf dem Weg zu mehr Effizienz, Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit der Mobilität vor Ort.

Mit der neuen Plattform „Mobilitätskompass“ können Betriebe und Behörden ihr Mobilitätsmanagement effizient gestalten. Bild: KEA-BW

Praxisnahe Unterstützung für Fuhrparkverantwortliche

Insbesondere Fuhrparkmanagerinnen und -manager profitieren von der neuen Plattform durch konkrete Unterstützung bei strategischen und operativen Fragestellungen. Der Mobilitätskompass ermöglicht eine fundierte Bewertung der aktuellen Ausgangslage, erleichtert den Vergleich unterschiedlicher Handlungsoptionen und unterstützt die zielgerichtete Priorisierung von Maßnahmen unter Berücksichtigung von Kosten, Klimawirkungen und zeitlicher Umsetzbarkeit.

Damit leistet der Mobilitätskompass einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements – einschließlich des Fuhrparks. Er unterstützt die Vorbereitung von Investitionsentscheidungen und erleichtert interne Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse.

Kostenfreier Zugang

Der Mobilitätskompass steht Anwenderinnen und Anwendern aus Baden-Württemberg kostenfrei zur Verfügung. Bestehende Nutzerprofile der bisherigen Fuhrparkplattform der KEA-BW werden auf die neue Plattform übertragen. Eine eigenständige Neuanmeldung ist jederzeit möglich.

Nur noch 17 Monate! Die Zeit rennt und die Ressourcen sind knapp
Nur noch 17 Monate! Die Zeit rennt und die Ressourcen sind knapp

Noch 17 Monate bis zum Wartungsende für SAP R/3. Bis dahin sollten Unternehmen, die SAP nutzen, auf S/4 Hana umgestellt haben, da der Anbieter den Support für d[...]

20.07.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

digitales
KI-Agenten in Kommunen: Zwischen Effizienzgewinn und Kontrollverlust
KI-Agenten in Kommunen: Zwischen Effizienzgewinn und Kontrollverlust

Tim Berghoff, Security Evangelist bei G DATA CyberDefense AG

16.07.2026, Lesezeit ca. 7 Minuten

digitales
Bundesregierung hat zwei Drittel ihrer Digitalvorhaben auf den Weg gebracht

Die Bundesregierung kommt bei ihren digitalpolitischen Vorhaben voran. 12 Prozent der Digitalprojekte sind inzwischen vollständig abgeschlossen, weitere 57 Proz[...]

13.07.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

digitales
Sicher digitalisieren und souverän handeln mit G DATA MXDR „Made in Germany“
Sicher digitalisieren und souverän handeln mit G DATA MXDR „Made in Germany“

Wenn ein Cyberangriff eine Kommune trifft, steht nicht nur die IT still. Bürgerdienste fallen aus, Mitarbeitende haben keinen Zugriff mehr auf Akten und kritisc[...]

10.07.2026, Lesezeit ca. 4 Minuten

digitales
Kommunale Cybersicherheit im Fokus

Im Mittelpunkt des 4. Cybersecurity-Tags der Komm.ONE in Nürtingen stand die Frage, wie die öffentliche Verwaltung geschützt werden kann. Die Antwort fiel klar [...]

02.07.2026, Lesezeit ca. 4 Minuten

digitales
Bitkom startet „Monitor Staatsmodernisierung“
Bitkom startet „Monitor Staatsmodernisierung“

Alle 222 Vorhaben zur digitalen Modernisierung von Staat und Verwaltung bewertet Wintergerst: „Die Länder müssen mitziehen“

01.07.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

digitales
Schatten-IT in der Verwaltung: Das unterschätzte Sicherheitsrisiko
Schatten-IT in der Verwaltung: Das unterschätzte Sicherheitsrisiko

Nicht alles, was genutzt wird, nützt auch. Unter Umständen kann es sogar schädlich sein. Wenn ein Tool dazu genutzt wird, eine Datei zu versenden, mag der Nutze[...]

18.06.2026, Lesezeit ca. 10 Minuten

digitales
Schläft Europa bei Cyberangriffen auf Wasserversorger?
Schläft Europa bei Cyberangriffen auf Wasserversorger?

Wenn man an Cyberkrieg denkt, kommen einem Wasserversorgungsunternehmen nur selten als Ziel in den Sinn. In den letzten Jahren jedoch, und insbesondere im Zusam[...]

17.06.2026, Lesezeit ca. 6 Minuten

digitales
Das digitale Rathaus: Moderne Prozesse für moderne Städte und Kommunen
Das digitale Rathaus: Moderne Prozesse für moderne Städte und Kommunen

Städte und Kommunen sollen digitaler, schneller und bürgernäher werden. Doch vielerorts bremsen Insellösungen, Medienbrüche und gewachsene IT-Strukturen den For[...]

10.06.2026, Lesezeit ca. 8 Minuten

digitales
115 in Brandenburg: Verwaltung jetzt noch einfacher erreichbar

Die einheitliche Behördennummer 115 entwickelt sich in Brandenburg weiterhin sehr erfolgreich und ist ein wichtiger Baustein für eine moderne und bürgernahe Verwaltung.

01.06.2026, Lesezeit ca. 2 Minuten

digitales

Weitere Artikel in dieser Rubrik