Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Bundesamt für Justiz nutzt E-Payment von S-Public Services
04.08.2025 – Lesezeit ca. 3 Minuten
52
Sicheres E-Payment ermöglicht Online-Beantragung von Führungszeugnissen (Bild: S-Public Services)
Das Bundesamt für Justiz (BfJ) setzt bei der Bezahlung von online beantragten Führungszeugnissen auf den E-Payment Service GiroCheckout der S-Public Services, einem Unternehmen der DSV-Gruppe, dem zentralen Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe. Damit ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern eine medienbruchfreie Antragstellung und entlastet die Verwaltung.
Das BfJ erfüllt als zentraler Dienstleister der Justiz und als Ansprechpartner für den internationalen Rechtsverkehr vielfältige Aufgaben für Bürgerinnen und Bürger, Verbraucher, Unternehmen und Verbände sowie Gerichte und Behörden. Eine von Bürgerinnen und Bürgern häufig genutzte Dienstleistung ist die Ausstellung von Führungszeugnissen. Das Führungszeugnis, umgangssprachlich auch "polizeiliches Führungszeugnis" genannt, ist eine auf grünem Spezialpapier gedruckte Urkunde, die bescheinigt, ob die betreffende Person vorbestraft ist oder nicht.
Hohes Transaktionsaufkommen erfordert eine verlässliche E-Payment-Komponente
Das Bundesamt für Justiz stellt täglich mehrere Tausend Führungszeugnisse aus. Ein Teil davon wird dabei unkompliziert über das im BfJ-Portal bereitgestellte Online-Verfahren mit E-Payment beantragt. So kommen im Monat durchschnittlich mehr als 40.000 Bezahltransaktionen zusammen, die über ePayBL, die Bezahlplattform von Bund und Ländern, verarbeitet werden. GiroCheckout der S-Public Services ist das technische Rückgrat von ePayBL und sichert den reibungslosen Ablauf.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Da die Zahlungen automatisch den jeweiligen Vorgängen zugeordnet werden, wird die Verwaltung drastisch entlastet. Ein weiterer Vorteil des E-Payments direkt im Antragsprozess ist, dass es als Schutz gegen nicht ernsthaft vorgenommene Bestellungen dient. Nur wenn eine Zahlung erfolgreich geleistet wurde, wird die Bearbeitung gestartet und der Aufwand für die Verwaltung entsteht.
Nutzung über das Smartphone spricht perspektivisch für neue Bezahlwege
Zur Online-Beantragung des Führungszeugnisses benötigen Bürgerinnen und Bürger im Regelfall neben einem aktivierten elektronischen Personalausweis lediglich ein NFC-fähiges Smartphone sowie eine geeignete Software, zum Beispiel die kostenlose AusweisApp des Bundes. Zum Bezahlen der Gebühr nutzt das Verfahren aktuell den Bezahlweg Kreditkarte von GiroCheckout.
„E-Payment ist eine wichtige Komponente in E-Government-Anwendungen. Sie erlaubt medienbruchfrei und fallabschließend die vollständig digitale Abwicklung von Anträgen, ohne die ein Service wie der des BfJ nicht sinnvoll umgesetzt werden könnte“, erläutert Peter Höcherl, Mitglied der Geschäftsleitung der S-Public Services GmbH und Experte für digitale Verwaltungsprozesse, die Rolle moderner Bezahlfunktionen in digitalen Verwaltungsvorgängen. „Verlässlichkeit, Sicherheit und digitale Souveränität sind bei der Auswahl von E-Payment-Lösungen die zentralen Entscheidungskriterien. Nicht zuletzt deshalb haben sich rund 4.000 öffentliche Verwaltungen in Deutschland bereits für uns als Partner entschieden.“
Wie Kommunen Digitalisierung vor Ort wirksam verankern können
Ankerorte des digitalen Wandels – etwa Stadtlabore, Makerspaces oder Digitalwerkstätten – sind Schlüsselinfrastrukturen der Smart City, um Digitalisierung zu er[...]
HiScout und BearingPoint stärken gemeinsam die Resilienz der öffentlichen Verwaltung
HiScout, führender Anbieter integrierter GRC-Softwarelösungen, baut sein Partnernetzwerk weiter aus und arbeitet ab sofort strategisch mit der Management- und [...]
Open Source Wettbewerb für die öffentliche Verwaltung startet
Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr geht der bundesweite Open Source Wettbewerb 2026 in die zweite Runde. Unter dem Motto „Moderne Verwaltung. I[...]
Mit dem digitalen Fahrzeugschein können Fahrzeughalterinnen und -halter ihren Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) seit November 2025 bequem und sich[...]
Anpassungsdruck für bestehende Betrauungsakte der öffentlichen Hand?
Überträgt eine Kommune einem Unternehmen eine Dienstleistung von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse – etwa im Bereich Energieversorgung, Tourismus oder Kran[...]
Hessens Digitalministerin Prof. Sinemus bei Präsentation der Datenplattform „cosma21“ / Digitaldezernentin Hemsley stellt Starkregen-Frühwarnsystem vor / Samstag, 7. März, Stadthof
Im Zuge der S/4 Transformation hat die Cortility GmbH einige ihrer bewährten Lösungen überarbeitet um der neuen S/4-Architektur gerecht zu werden.
Dabei war es[...]
Schutz kritischer Infrastrukturen braucht klare Zuständigkeiten und rechtssichere Lösungen
Heute legt die EU-Kommission einen Aktionsplan zur Drohnensicherheit und Abwehr von Drohnen vor. Dazu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäf[...]
Digitale Souveränität als strategische Notwendigkeit: Die drei Grundpfeiler für Europas Zukunft
Seit Jahren wird über digitale Souveränität diskutiert, meist als theoretisches Ideal. Doch die geopolitische Lage hat das Thema 2026 zur existenziellen Geschäf[...]