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Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Die EUDI-Wallet ist in der Bevölkerung noch weitgehend unbekannt
14.04.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Mit der EUDI-Wallet bekommen Anfang nächsten Jahres alle Bundesbürgerinnen und Bundesbürger eine echte digitale Identität – doch die Mehrheit der Deutschen hat davon noch nichts mitbekommen. 52 Prozent sagen, sie haben von dem europäischen Projekt noch nie etwas gehört, weitere 18 Prozent kennen den Begriff, wissen aber nicht, worum es dabei geht. Ein Fünftel (20 Prozent) gibt an zu wissen, was die EUDI-Wallet ist, und weitere 5 Prozent können sie nach eigenem Dafürhalten gut erklären. 5 Prozent wollten oder konnten dazu keine Angaben machen. Das sind Ergebnisse einer Befragung unter 1.004 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Mit der EUDI-Wallet können offizielle Dokumente wie Ausweis oder Führerschein auf dem Smartphone wie in einer digitalen Brieftasche gespeichert und genutzt werden. Aber auch andere digitale Dokumente wie zum Beispiel Zeugnisse, Versicherungs- oder Kaufverträge lassen sich damit sichern. „Die EUDI-Wallet ist eine der bedeutendsten Innovationen dieser Jahre – eine sichere digitale Identität für alle Europäerinnen und Europäer“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Die EUDI-Wallet sollte zum Standard werden und dafür brauchen wir jetzt eine breite Aufklärungskampagne.“
Die EUDI-Wallet soll am 2. Januar 2027 in Deutschland starten. Mehr als 100 Unternehmen haben sich einem gemeinsamen „Memorandum of Understanding“ des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung und Bitkom angeschlossen und wollen rasch Anwendungen auf Basis der EUDI-Wallet anbieten und die Entwicklung gemeinsam vorantreiben. Wie das gelingen kann, welche Pilotanwendungen es bereits gibt und welche regulatorischen Vorgaben bestehen ist Thema des diesjährigen eIDAS-Summit des Bitkom. Er findet am 28. April in Berlin und am 29. April online statt. Mit dabei sind unter anderem Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Norbert Sagstetter von der Europäischen Kommission, Dr. Markus Reichel, Berichterstatter für Digitale Identitäten der CDU/CSU Bundestagsfraktion und Bitom-Vizepräsidentin Christina Raab, CEO von Accenture DACH. Alle Informationen zu Speakern, dem Programm und der Möglichkeit zur Teilnahme gibt es online hier: eidas-summit.de
Hinweise zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Personen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt. Die Interviews wurden zwischen KW 9 und KW 12 des Jahres 2026 geführt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Haben Sie schon einmal von dem Begriff EUDI-Wallet gelesen oder gehört?“
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