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Open-Source-Videokonferenzlösung wird flächendeckend für alle Landesbehörden eingesetzt
Schleswig-Holstein setzt auf OpenTalk
02.07.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Das Bundesland Schleswig-Holstein führt die deutsche Open-Source-Videokonferenzlösung OpenTalk nach erfolgreicher Pilotphase nun flächendeckend in allen Landesbehörden ein. Damit erhalten zum Start circa 2.000 Verwaltungsmitarbeiter Zugriff auf eine datenschutzkonforme und sichere Alternative zu internationalen Anbietern. Die Entscheidung unterstreicht Schleswig-Holsteins konsequentes Engagement für Open-Source-Software im öffentlichen Sektor.
Vom Proof of Concept zur landesweiten Implementierung
Das von der Staatskanzlei koordinierte Projekt setzt den Beschluss der Landesregierung um, die digitale Souveränität durch den verstärkten Einsatz offener Software zu stärken. „Mit OpenTalk haben wir die volle Kontrolle über unsere Kommunikationswege und Daten", erklärt Dirk Schrödter, Minister und Chef der Staatskanzlei in Schleswig-Holstein. „Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber proprietären Lösungen internationaler Anbieter – gerade im sensiblen Bereich der öffentlichen Verwaltung, wo wir täglich mit schützenswerten Daten arbeiten."
Nach einem sechsmonatigen Proof of Concept mit über 200 Nutzern in ausgewählten Behörden wird die Plattform nun bis Ende 2025 schrittweise auf alle Landeseinrichtungen ausgeweitet.
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Praxiserprobt mit spezifischen Verwaltungsfunktionen
„OpenTalk wurde von Beginn an für die höchsten Ansprüche des öffentlichen Sektors konzipiert", erklärt Peer Heinlein, Geschäftsführer der Heinlein Gruppe und von OpenTalk. „Die erfolgreiche Implementierung in Schleswig-Holstein bestätigt unseren Ansatz, eine Videokonferenzlösung zu entwickeln, die sowohl in puncto Sicherheit als auch bei verwaltungsspezifischen Funktionen wie revisionssicheren Abstimmungen, nahtloser Integration in bestehende IT-Landschaften und Nutzerfreundlichkeit neue Maßstäbe setzt."
Technische Vorteile für den öffentlichen Sektor
OpenTalk wird für Schleswig-Holstein vollständig On-Premises im BSI-zertifizierten Rechenzentrum Twin Data Center (TDC) betrieben, was höchste Sicherheitsstandards und vollständige Kontrolle über die Daten gewährleistet. Die mandantenfähige Architektur ermöglicht dabei einen zentralen Betrieb für alle Ministerien, Landesbehörden und teilnehmenden Kommunen unter einem gemeinsamen Dach.
Die technischen Stärken der Lösung umfassen die vollständige DSGVO-Konformität mit Hosting in Deutschland und offene Schnittstellen zur Integration in Landesdatennetze und Verwaltungssysteme. Besonders hervorzuheben ist zudem die barrierefreie Nutzung gemäß BITV 2.0.
Schleswig-Holstein bestätigt mit diesem Projekt einmal mehr seine Vorreiterrolle bei der Implementierung von Open-Source-Lösungen im öffentlichen Sektor und setzt ein wichtiges Signal für digitale Souveränität in Deutschland.
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