Rubrik IT / Verwaltung / Security

Umfassendes Update für Infoma-Software

Neue Funktionen unterstützen Grundsteuerreform 2025

19.09.2024 – Lesezeit ca. 3 Minuten 126

Mit dem Software-Update H1/2024 stellt das IT-Dienstleistungsunternehmen Axians Infoma ein umfassendes neues Funktionspaket für seine Finanzwesen-Lösung bereit. Ein Highlight der Version ist im Bereich Steuern und Abgaben die Funktion zur Unterstützung der Grundsteuerreform. Automatisiert erfüllt sie die für die Kommunen ab 2025 verpflichtenden Anforderungen, Bescheide vom Finanzamt ausschließlich digital zu empfangen und zu verarbeiten. Weitere Neuerungen erlauben die Neukalkulation des Grundsteuer-Hebesatzes mittels Simulationsrechnung, vereinfachen nochmals das Handling der Modern Clients und erweitern die Möglichkeiten des digitalen Gewerbesteuerbescheids. Mit diesen auf die aktuellen Kundenbedürfnisse ausgerichteten Leistungsmerkmalen haben die Ulmer das Infoma Finanzwesen auf eine neue Stufe gestellt und ermöglichen so den Verwaltungen ein noch moderneres, effizienteres und vor allem durchgängig digitales Arbeiten.

Für die öffentliche Verwaltung stellt die Grundsteuerreform eine große Herausforderung dar, bietet aber auch die Chance, Prozesse zu modernisieren und zu gestalten. Das ab sofort verfügbare Update des Infoma Finanzwesens beinhaltet alle Aspekte, die die Kommunen für die Jahressollstellung ab 2025 in der Grundsteuer benötigen.

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So kann die Software die Daten für die Veranlagung der Grundsteuer einlesen, automatisch verarbeiten und auf Basis der neuen Messbeträge und des gemeindeeigenen Hebesatzes den neuen Grundsteuer­bescheid erstellen. Die einmalige, flexibel und individuell auf die Kunden anpassbare Einrichtung der EDA-Schnittstelle gewährleistet ein schnelles und effektives Bearbeiten. Die Stapelverarbeitung für die Messbetragsänderungen zum 1.1.2025 ist ebenso möglich wie die Verarbeitung der Grundsteuer im Tagesgeschäft ab 2025 mit direkter Anlage von Adressen und Steuerobjektanlagen sowie Eigentümerwechsel und Aktenzeichenänderungen.

Als wiederkehrendes Lösungspaket konzipiert, übernimmt das Expertenteam von Axians Infoma auf Kundenwunsch die Einrichtung und regelmäßige Schulung der Schnittstelle EDA-Grundsteuer bis zum Echtstart in 2025.

Neben der reinen Verarbeitung der Daten hält die Schnittstelle zusätzlich Instrumente zur Neukalkulation des Hebesatzes vor. Simulationswerkzeuge, mit denen verschiedene Hebesatzszenarien durchgespielt werden können, helfen bei der Planung und Entscheidungsfindung und ermöglichen, die Auswirkungen auf die Gemeindefinanzen und die Steuerzahler zu analysieren und zu visualisieren.

Für mehr Effizienz und Arbeitserleichterungen sorgen darüber hinaus allgemeine Optimierungen. Aufgrund von Kundenerfahrungen und neuen technischen Möglichkeiten wurden beispielsweise die Benutzerführung nochmals verbessert und der Explorer im Steuermodul für mehr Übersichtlichkeit bei der Arbeit im Browser überarbeitet. Zudem kann mit Hilfe eines Assistenten ein bereits durchgeführter Eigentümerwechsel zeitlich verschoben werden. Steuerobjekt und Kassenzeichen bleiben dabei unverändert.

Auch beim Digitalen Gewerbesteuerbescheid sind die Kunden gut aufgestellt. Das Infoma-Modul ermöglicht, Gewerbesteuerbescheide elektronisch über ELSTER-Transfer zu versenden. Der Import der zugrundeliegenden Messbescheide erfolgt über die DTA-Gewerbesteuer-Schnittstelle. Für einen vollständig digitalen Prozess werden im nächsten Schritt Eingangs- und Ausgangskanal miteinander verbunden. Dann lassen sich Messbescheide digital einlesen, verarbeiten und der daraus resultierende Steuerbescheid digital versenden.

Aktuell hat Axians Infoma in Zusammenarbeit mit dem Infoma partnergroup-Mitglied KDO für die Stadt Brake (Unterweser) ein entsprechendes Pilotprojekt erfolgreich umgesetzt. Anfang April 2024 konnte die Stadt an der Unterweser die Gewerbesteuerbescheide digital an Unternehmen über ELSTER versenden – und war damit die erste niedersächsische Kommune, die diesen Service bietet.

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