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Kommuki: Neue Datenbank und KI-Tool zu kommunaler Jugendbeteiligung geht an den Start
05.09.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Bild: Istockphoto / jacoblund
Kommuki, die neue Plattform für gute Ideen in der kommunalen Jugendbeteiligung, ist online. Das Open-Data-Projekt bietet die bundesweit größte Datenbank zu kommunalen Jugendbeteiligungsprojekten und kombiniert diese mit einem intelligenten Sprachmodell, das präzise Antworten auf alle Fragen zu diesem Thema liefert. Grundlage dafür sind Daten von über 1.500 Jugendbeteiligungsprojekten aus ganz Deutschland sowie Fachliteratur.
Unter dem Motto “Finden, Fragen, Forschen” bündelt Kommuki den Erfahrungsschatz aus jahrzehntelanger Beteiligungspraxis und macht die Vielfalt der Projekte, Ideen und Ergebnisse der Jugendbeteiligung in Deutschland sichtbar. Die Plattform dient sowohl als wertvoller Datenschatz für künftige Forschung als auch als Inspirationsquelle für alle, die eigene Projekte der Jugendbeteiligung planen und ihre Ergebnisse teilen.
Der KI-Chatbot bietet zudem eine einladende und unkomplizierte Möglichkeit, sich in natürlicher Sprache mit dem Thema auseinanderzusetzen. Er kann einfache und verständliche Antworten zu Fragen rund um Jugendbeteiligung formulieren und ganze Projektvorschläge erstellen. Das KI-Tool wird stetig weiterentwickelt und die zur Verfügung gestellten Quellen sorgfältig geprüft. Die Datenbank wird zudem kontinuierlich erweitert: Sie ermöglicht Kommunen und Aktiven ganz einfach, ihre eigenen Beteiligungsprojekte darzustellen und nachvollziehbar zu machen.
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Die Plattform steht allen Interessierten kostenlos zur Verfügung und richtet sich an Politik, Verwaltung, Wissenschaft sowie Privatpersonen. Das Datenmaterial steht als offene Daten (“Open Data”) ebenfalls kostenlos unter der CC-BY 4.0 Lizenz zum Download bereit.
Der Anstoß zur Plattform kam aus der jahrelangen Erfahrung von Politik zum Anfassen e.V. und der Zusammenarbeit mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, vor allem bei dem Projekt Jugend entscheidet. Gemeinsam mit dem Civic Data Lab wurden Konzeption und Umsetzung realisiert. Die Finanzierung erfolgte durch die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Civic Data Lab und Politik zum Anfassen e.V.
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