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Alles im grünen Bereich?

10.02.2023 31

Alles im grünen Bereich?

Quelle: igreeen solution GmbH, Tanja Schmidt

Nachhaltige Druckgeräte als Mittel gegen die Erderwärmung

Die Gefahr des Klimawandels nimmt immer weiter zu und mit jedem Jahr scheint sie realer. Überall auf der Welt verstärken die Menschen ihre Bemühungen, um diese drohende Katastrophe abzuschwächen oder sogar zu verhindern. Auch in Zeiten von Wirtschafts- oder Energiekrisen verliert der Klimawandel bei vielen Überlegungen nicht an Wichtigkeit. Gerade die Industriestaaten verursachen einen großen Prozentsatz der als schädlich geltenden CO2-Gase. Im weltweiten Vergleich stehen neben Fabriken oder dem produzierenden Gewerbe auch klassische Bürogebäude in der Verantwortung. Computer, Telefone oder Drucker verbrauchen viel Strom. Hier lässt sich jedoch einiges an Energie einsparen, beispielsweise mit entsprechenden Sparmodi an den Geräten oder der allgemeinen Reduzierung von Verbrauchsmaterialien. „Neue Geräte trumpfen in der Regel mit einer besseren Ökobilanz auf und bringen somit Unmengen an Einsparpotenzial mit. Auch der vollständige Umstieg von Laserdruckern auf Tintenstrahldrucker kann die während des Druckvorgangs entstehenden Emissionen um beinah die Hälfte reduzieren", erklärt Tanja Schmidt, Geschäftsführerin der igreeen solution GmbH und Expertin für technische Büroausstattung.

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Möglicher Schritt zur Klimaneutralität?

Nachhaltigkeit als Kernthema hat längst alle Branchen erreicht. Steigende Anforderungen von Kunden, Mitarbeitenden oder auch der Politik sorgen dafür, dass Unternehmen sich und ihre Prozesse klimafreundlicher gestalten. Deutschland hat sich in diesem Zusammenhang vorgenommen, bis 2050 die produzierten Treibhausgase um 80 bis 90 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken.[1] Mit diesem übergeordneten Ziel der Netto-Null möchte die Bundesregierung ihre Umweltauflagen erreichen und der geplanten Klimaneutralität im Zuge des 1,5-Grad-Ziels ein großes Stück näher kommen. Dafür braucht es jedoch eine strikte Kompensationspolitik sowie die stetige Reduzierung des Energieverbrauchs. Schmidt verdeutlicht: „Anhaltende Nachhaltigkeitsbemühungen von Unternehmen, wie die Umstellung auf sparsamere und gesündere Geräte, leisten hierbei einen entscheidenden Beitrag. Mit circa einem Viertel des Gesamtverbrauchs erweisen sich Elektrogeräte in Haus und Büro nicht als die größten Stromabnehmer, aber durch den zunehmenden Besitz von unterschiedlichsten Geräten muss trotzdem der Einzelverbrauch drastisch sinken. Sparsame Tintenstrahldrucker können den Bedarf schnell um einen großen Teil reduzieren."

Effizientes Gerätemanagement

Auf den ersten Blick hat der Schritt zu mehr Nachhaltigkeit beim Drucken scheinbar nur geringen direkten Einfluss auf den Weg zur Klimaneutralität und die Zukunft des Planeten. Aber Schätzungen zufolge verursachen alleine Drucker aller Art beinah 2,5 Tonnen CO2 und verbrauchen pro Jahr circa 4.500 Gigawattstunden Strom.[2] Anhand genauer Daten können Forscherinnen und Forscher festhalten, dass Tintenstrahldrucker ungefähr 90 Prozent effizienter als Laserdrucker arbeiten. Laut einer Studie von Epson und der Universität Cambridge besteht so die Möglichkeit, bis zu 1,3 Millionen Tonnen an CO2 einzusparen[3]. „Dies zeigt, dass die Netto-Null bis 2050 in Bezug auf Drucker auf jeden Fall möglich ist, wenn energieeffiziente Technik mehr Einsatz in Privathäusern sowie Unternehmen findet. Manche Hersteller arbeiten hier sogar schon mit speziellen Druckverfahren, die komplett ohne Hitze auskommen. Somit sinken der benötigte Stromverbrauch und gleichzeitig auch die entstehenden Treibhausgasemissionen", so Schmidt. Durch den Umstieg auf moderne Tintenstrahldrucker können Privatpersonen und Unternehmen somit ihre CO2-Emissionen stark senken und entscheidend den Kampf gegen den Klimawandel unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.igreeen.de

  • [1] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Industrie/klimaschutz-klimaschutzplan-2050.html
  • [2] https://epsonemear.a.bigcontent.io/v1/static/Epson-HeatFreeReport-German_final
  • [3] Ebd.
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