Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Landesregierung greift zentrale Forderung des Städte- und Gemeindebundes NRW auf
Anhebung des Verbundsatzes bedeutsame Weichenstellung für Kommunen in NRW
17.07.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
270
Der Städte- und Gemeindebund NRW (StGB NRW) begrüßt den Kabinettsbeschluss der Landesregierung, den Verbundsatz im Gemeindefinanzierungsgesetz ab dem Jahr 2027 um 0,5 Prozentpunkte auf 23,5 Prozent anzuheben. Damit wird eine langjährige und zentrale Forderung des kommunalen Spitzenverbandes aufgegriffen.
„Die Anhebung des Verbundsatzes ist eine bedeutsame Weichenstellung für die Städte und Gemeinden in NRW. Seit vielen Jahren setzt sich der Städte- und Gemeindebund NRW dafür ein, die kommunale Finanzausstattung über diesen Weg wieder zu stärken. Aus unserer Sicht lässt die Entscheidung des Kabinetts erkennen, dass die desaströse finanzielle Lage der Kommunen vom Land ernst genommen wird. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass die Landesregierung diesen notwendigen Schritt geht, der einen Wendepunkt darstellt, da erstmalig seit Jahrzehnten der kommunale Anteil an den Steuereinnahmen in NRW steigt“, erklärte Tobias Stockhoff, Präsident des StGB NRW und Bürgermeister der Stadt Dorsten.
Modernisierungsagenda soll kommunale Gestaltungskraft stärken
Stockhoff betonte, dass man mit der beschlossenen Anhebung des Verbundsatzes den richtigen Weg eingeschlagen habe und man diesen nun gemeinsam konsequent weitergehen werde: „Angesichts der aktuellen – auch konjunkturellen – Herausforderungen müssen wir die Finanzausstattung der Kommunen weiter konsequent stärken. Die zwischen der Landesregierung und den kommunalen Spitzenverbänden vereinbarte ‚Kommunale Modernisierungsagenda‘ werden wir daher konstruktiv und im Vertrauen auf eine lösungsorientierte und dauerhafte Zusammenarbeit mit dem Land unterstützen. Das gemeinsame Ziel ist es, dass die kommunale Ebene wieder aktiv gestalten und ihre Aufgaben im Sinne der Bürgerinnen und Bürger erfüllen kann.“
Grundlegende Reform der Finanzbeziehungen bleibt unverzichtbar
„Der Kabinettsbeschluss ist ein ermutigendes Zeichen. Natürlich kann die Anhebung des Verbundsatzes die Finanzprobleme der Kommunen in NRW nicht ohne weitere Reformen auf Bundesebene allein lösen, sie ist aber ein notwendiger Schritt. Eine grundlegende Überarbeitung der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen bleibt daher unverzichtbar. Die Bund-Länder-Einigung vom Juni 2026 verstehen wir deshalb als Auftakt weiterer, erforderlicher Reformanstrengungen. Insbesondere muss nämlich auch für den Bund gelten: Wer Aufgaben überträgt oder Einnahmen mindert, muss die daraus entstehenden finanziellen Belastungen der Kommunen ausgleichen, auch und gerade im Hinblick auf die erdrückende Last der Bestandsaufgaben. Die Städte und Gemeinden sichern täglich die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Eine Verbesserung ihrer finanziellen Handlungsfähigkeit ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes“, so Stockhoff abschließend.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Wie Tunable White Technologie die Verkehrssicherheit verbessert
Die Anforderungen an kommunale Außenbeleuchtung sind komplex. Neben klassischen Aspekten wie Lichtqualität, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gewinnen mittler[...]
Die Nereda®-Technologie erlaubt eine kosteneffiziente, nachhaltige sowie platzsparende Abwasserreinigung und bringt damit die aktuell wichtigsten Herausforderun[...]
Saubere Sandflächen im Kölner Zoo durch die „Baby Tapiro“ Sandreinigungsmaschine von CFC-Sandreiniger D.A.CH.
Im Kölner Zoo, dem drittältesten Deutschlands, leben über 10.000 Tiere aus rund 850 Arten. Der Zoo ist 20 Hektar
groß und verfügt über gepflegte Parkanlagen sa[...]
Erste landesweite OGS-Umfrage zeigt: Städte und Gemeinden stemmen Rechtsanspruch trotz schwieriger Voraussetzungen
Mit Beginn des neuen Schuljahres liegt erstmals ein flächendeckendes Bild über den Stand der Umsetzung des seit dem 1. August 2026 geltenden Rechtsanspruchs auf[...]
Kommunale Betriebe halten Netze instand, deren Investitionsrückstand seit Jahren wächst, und verlieren gleichzeitig ihre erfahrensten Techniker an den Ruhestand[...]
NHW bringt Zukunftsthemen der Stadt- und Immobilienentwicklung auf die Expo Real
Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) bietet bei ihrem Auftritt auf der Expo Real 2026 in München ein umfangreiches Fachprogramm. In s[...]
Jobs-beim-Staat.de hat seinen Internetauftritt grundlegend überarbeitet. Eine klarere Struktur bringt Ordnung in die oft unübersichtliche Welt des öffentlichen [...]
Wenn an einem Spieltag zehntausende Menschen gleichzeitig unterwegs sind, wird sichtbar, wie gut eine Stadt funktioniert. Verkehrswege, öffentliche Räume und ze[...]
Seit Januar 2017 betreibt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) einen wichtigen Teil der Hamburger Infrastruktur − die Mehrheit der öffentlichen Toiletten. Und die s[...]