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„Smart City Heroes“ auf der Smart Country Convention

30.09.2025 – Lesezeit ca. 5 Minuten 61

„Smart City Heroes“ auf der Smart Country Convention

Christoph Reitenberger / (c) Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen mbH

„Data Dan“ und seine „Smart City Heroes“ erobern die Smart Country Convention in Berlin. Der dreitägige Kongress vom 30. September bis 2. Oktober gilt als eines der wichtigsten Events für den digitalen Staat. Hinter „Data Dan“ verbirgt sich Dr. Daniel Trauth, Gründer und Geschäftsführer der RWTH-Ausgründung dataMatters. Die „Smart City Heroes“ sind die Helden einer Serie von Animationsfilmen im Stil von Retro-Videogames, die auf spielerische Art die Konzepte einer Smart City anschaulich darstellen. Dies reicht von den Sensoren, über Funk­verbindungen, Datenräume und Künstliche Intelligenz zur Auswertung bis hin zum Dashboard am PC oder Smartphone, das die kommunalen Entscheidungsträger mit minutenaktuellen Informationen und Prognosen über das Geschehen in ihrer Stadt auf dem Laufenden hält.

Christoph Reitenberger, Smart City Manager der Stadtmarketing- und Wirtschafts­förderungs­gesellschaft Dormagen bei Düsseldorf, erklärt in einem persönlichen Statement zum Engagement von „Data Dan“ und „Heroes“: „Was für eine Entwicklung: Mit Daniels dataMatters GmbH haben wir uns bereits vor einigen Jahren auf den Weg gemacht, um heute mit urbanOS nicht nur eine digitale Plattform für SmartCity Anwendungen zu entwickeln, sondern im Grunde eine digitale Infrastruktur, die sowohl das Funknetz und das loT inklusive der passenden Sensorik mit unserer Urbanen Datenplattform verbindet.

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Das Springer Professional Business IT Feature von DataDan – so Daniels Smart City Einsatzname – gibt einen tollen Einblick und Ausblick in das umfangreiche Portfolio der Smart Industrial City -Wirtschaftsförderung Dormagen. Den persönlichen Einsatz, den Daniel und sein Team leisten ist enorm, getreu dem Motto: es gibt nichts, was nicht geht. So schraubt Daniel Sensoren und Gateways auch selbst an, und wenn es keinen passenden Unterbau gibt, baut er das ganze System eben in und auf einen mobilen Anhänger. Da zeigt Daniel dann seine ganze Leidenschaft für Technik und Ingenieursarbeit. Sprecht mich gerne kommende Woche auf der Smart Country Convention an, wenn ihr mehr zu urbanOS und unserer Arbeit mit dataMatters GmbH erfahren möchtet. Ich bin schon gespannt auf das angekündigte Feature im IT Director: Glückwunsch und gute Arbeit, DataDan.“

Der Smart-City-Manager von Dormagen bezieht sich mit dem Hinweis auf Springer Professional auf ein aktuelles Interview mit Dr. Daniel Trauth mit dem Titel „Die Kommunen wollen keine Überwachungs­stadt“ (www.springerprofessional.de/en/smart-cities/datenmanagement/-die-kommunen-wollen-keine-ueberwachungsstadt-/51470770).

Kommunales Betriebssystem urbanOS auf der Smart Country Convention

Bei urbanOS handelt es sich um ein kommunales Operating System. Es arbeitet ähnlich wie Computer- oder Smartphone-Betriebssysteme, ist aber für die „Smartisierung“ städtischer Infrastrukturen optimiert, von der Verkehrsführung über die Abfallwirtschaft und die Energieversorgung bis zur öffentlichen Sicherheit. Das „digitale Bürgerhaus“ ist laut Angaben hochskalierbar – es deckt die Anforderungen von Städten, Bezirken und Landkreisen ab, von kleinen Kommunen über Mittelstädte bis hin zu Millionenmetropolen. Ähnlich wie moderne Smartphone-Betriebssystem wie iOS für das iPhone ist auch urbanOS mit einem AppStore ausgestattet. Kommunale Versorgungsbetriebe und privatwirtschaftliche Unternehmen können ihre Services im urbanOS AppStore anbieten, so dass diese von Leistungs­trägern gegen Entgelt in Anspruch genommen werden können.

Das neue kommunale Betriebssystem basiert auf einem Mehr-Schichten-Modell: Sensorik, kommunaler Datenraum, Künstliche Intelligenz (KI), datenbasierte Entscheidungsfindung und optimierte Dienst­leistungen für Bürgerschaft und Verwaltung. Dr. Daniel Traut erklärt das Prinzip: „Ein breites Spektrum an Sensoren erfasst, was in der Stadt vor sich geht. Diese Informationen werden in einen kommunalen Datenraum übertragen und dort mittels KI verarbeitet. Die Ergebnisse werden in einem urbanCockpit angezeigt, so dass die Entscheidungsträger erstmals einen minutenaktuellen Überblick erhalten, was in ihrer Stadt tatsächlich vor sich geht.“ Die KI blickt sogar in die Zukunft, so dass am urbanCockpit nicht nur die aktuelle, sondern auch die künftige Lage detailliert dargestellt wird. „Das verschafft der Kommune eine nie dagewesene faktische Grundlage für urbane Entscheidungen“, erklärt Dr. Daniel Trauth einen wesentlichen Vorteil des nach seinen Angaben weltweit ersten Betriebssystems für Smart Cities.

„Trauth und Team rücken an“ heißt es, wenn der dataMatters-Chef mit seiner eingespielten Crew aus Hand­werkern, Technikern und KI-Programmierern eine Stadt unter seine Fittiche nimmt. Etwa zwei bis vier Monate dauert es, bis ein Smart-City-Projekt fix und fertig realisiert ist; die ersten Ergebnisdaten stehen in der Regel bereits binnen weniger Tage zur Verfügung. Rund zwei Drittel aller Postleitzahl-Gebiete in Deutschland sind bereits mit einem LoRaWAN* versehen und können daher besonders schnell mit urbanOS ausgerüstet werden. Der Funkstandard „Long Range Wide Area Network“ sorgt für die Datenübermittlung zwischen den in einer Kommune installierten Sensoren und dem urbanOS-Datenraum zur KI-Auswertung.

dataMatters (www.datamatters.io) ist auf die Nutzung Künstlicher Intelligenz in der Realwirtschaft spezialisiert. Ein­satzgebiete: Smart City, Smart Factory, Industrie 4.0, Smart Building, IoT, Maschinen- und Anlagenbau, Gesundheits­wesen, Agrarwirtschaft u.v.a.m. Dabei werden über Sensoren Daten aus dem realen Betrieb erfasst, in Daten­räumen gesammelt und dort mittels KI-Software analysiert bzw. an KI-Systeme der Firmenkunden zur Weiter­verarbeitung über­geben. Anhand der Ergebnisse lässt sich der Betrieb effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher führen. Anwendungs­­beispiele: Park­raum­bewirt­schaftung, Frühwarnsysteme für Anomalien wie beispielsweise Extrem­wetter, Maschinen­verschleiß oder Rohrbruch, Heizungs-/Beleuchtungs­automatisierung in Gebäuden, CO2-Footprint-Erfassung anhand realer Daten und vieles mehr. So greifen bspw. Kommu­nen gerne auf dataMatters zurück, um die urbane Lebensqualität und Nach­haltigkeit zu erhöhen. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Daniel Trauth hat dataMatters aus der RWTH Aachen aus­gegründet und zu einem inter­nationalen Player an der Schnitt­stelle zwischen Realwirtschaft und KI geführt. Er wurde hierfür mit über 20 Ehrungen (RWTH Spin-off Award 2019, digitalPioneer 2020 u.v.a.m.) ausgezeichnet.

* LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist ein Funkstandard, um Geräte mit geringem Strom­verbrauch über weite Entfernungen (bis zu 15 km) zu verbinden. Er ermöglicht die effiziente Daten­übertragung von Sensoren über Funkgateways ins Smart-City-Betriebszentrum von dataMatters. Wo LoRaWAN-Funkanbindung gegeben ist, lassen sich direkt Sensoren installieren und die erfassten Daten zur weiteren Verarbeitung durch Künstliche Intelligenz an dataMatters übermitteln.

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