Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
VKU-Stellungnahme zum Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität
Bauen statt Bürokratie! Kommunalwirtschaft will Investitionen, die ankommen
26.06.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
90
Der Verband der kommunalen Unternehmen (VKU) begrüßt in seiner heutigen Stellungnahme das Errichtungsgesetz für das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität grundsätzlich, fordert aber schnelle und klare Entscheidungen zur Mittelverwendung. „Die kommunalen Unternehmen sind das Rückgrat der Daseinsvorsorge – sie sorgen mit ihren Infrastrukturen dafür, dass Strom aus der Steckdose kommt, die Heizung warm ist, das Wasser aus dem Hahn fließt und der Müll zuverlässig abgeholt wird. Damit das auch in Zukunft so bleibt und die Infrastruktur mit den Anforderungen von Klimawandel und Energiewende wächst, brauchen wir jetzt Investitionssicherheit“, sagte Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing am Dienstag in Berlin.
Allein für die Energiewende sind bis 2030 Investitionen rund 721 Milliarden Euro nötig. Hinzu kommen 800 Milliarden Euro für die Instandhaltung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur bis 2045, unter anderem für Anpassungen an den Klimawandel. Der Verband fordert deshalb, dass der Bereich der Wasserwirtschaft ausdrücklich im Gesetz genannt und gefördert wird.
Besonders dringlich sei die Förderung des Ausbaus der Fernwärme. „Die Wärmewende ist eine gesamtstaatliche Aufgabe. Dafür brauchen wir eine verlässliche und gesetzlich verankerte Förderung – mit mindestens 3,5 Milliarden Euro jährlich aus dem Klima- und Transformationsfonds“, so Liebing weiter.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern: Milliarden richtig einsetzen
Kritisch sieht der Verband, dass der bisherige Gesetzesentwurf keine konkreten Aussagen zur Mittelverteilung trifft: Der Wirtschaftsplan, der dem Gesetz als Anlage beigefügt werden soll, müsse schnell zur Kommentierung vorgelegt werden.
Zudem warnt der Verband davor, Mittel aus dem Sondervermögen, die für den Klima- und Transformationsfonds gedacht sind, zweckzuentfremden – etwa durch ihren Einsatz zur allgemeinen Senkung der Strompreise. „Die zusätzlichen Milliarden aus dem Sondervermögen Infrastruktur sind "für Fortschritt" gedacht, kein Notgroschen für den Finanzminister“, sagt Liebing. „Wenn wir jetzt nicht in Energie- und Wassernetze investieren, verspielen wir die Chance, Deutschlands Infrastruktur zukunftssicher aufzustellen.“
Auch Abfallwirtschaft braucht Unterstützung
Die klimaneutrale Umstellung von Müllfahrzeugen und Kehrmaschinen scheitert oft an hohen Kosten. 2025 und 2026 sind entscheidend für den Markthochlauf. Dafür muss die KsNI-Förderung1 mit mindestens je einer Milliarde Euro für Fahrzeuge sowie Lade- und Tankinfrastruktur wieder aufgenommen werden.
Samba im Belebungsbecken
Die Nereda®-Technologie erlaubt eine kosteneffiziente, nachhaltige sowie platzsparende Abwasserreinigung und bringt damit die aktuell wichtigsten Herausforderun[...]
Saubere Sandflächen im Kölner Zoo durch die „Baby Tapiro“ Sandreinigungsmaschine von CFC-Sandreiniger D.A.CH.
Im Kölner Zoo, dem drittältesten Deutschlands, leben über 10.000 Tiere aus rund 850 Arten. Der Zoo ist 20 Hektar
groß und verfügt über gepflegte Parkanlagen sa[...]
Erste landesweite OGS-Umfrage zeigt: Städte und Gemeinden stemmen Rechtsanspruch trotz schwieriger Voraussetzungen
Mit Beginn des neuen Schuljahres liegt erstmals ein flächendeckendes Bild über den Stand der Umsetzung des seit dem 1. August 2026 geltenden Rechtsanspruchs auf[...]
Kommunale Betriebe halten Netze instand, deren Investitionsrückstand seit Jahren wächst, und verlieren gleichzeitig ihre erfahrensten Techniker an den Ruhestand[...]
NHW bringt Zukunftsthemen der Stadt- und Immobilienentwicklung auf die Expo Real
Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) bietet bei ihrem Auftritt auf der Expo Real 2026 in München ein umfangreiches Fachprogramm. In s[...]
Jobs-beim-Staat.de hat seinen Internetauftritt grundlegend überarbeitet. Eine klarere Struktur bringt Ordnung in die oft unübersichtliche Welt des öffentlichen [...]
Wenn an einem Spieltag zehntausende Menschen gleichzeitig unterwegs sind, wird sichtbar, wie gut eine Stadt funktioniert. Verkehrswege, öffentliche Räume und ze[...]
Seit Januar 2017 betreibt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) einen wichtigen Teil der Hamburger Infrastruktur − die Mehrheit der öffentlichen Toiletten. Und die s[...]