Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Niederschlagsauswertung von Emschergenossenschaft und Lippeverband für den Januar 2025
10.02.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
57
Niederschlagsbilanz (Copyright: Meike Beste/EGLV)
Emscher-Lippe-Region. Persönlich empfunden haben es vermutlich alle – und die Niederschlagsbilanz der Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband belegt es: Der Januar 2025 war überdurchschnittlich nass. Im Emscher-Gebiet schaffte es der vergangene Monat sogar in die Top 10 der nassesten Januarmonate seit 1931.
Der Niederschlag im Januar ließ sich grundsätzlich in drei Phasen einteilen. Der Januar startete zunächst mit einer sehr nassen Phase (1. Januar bis 9. Januar). Darauf folgte eine längere Trockenphase mit keinem oder kaum Niederschlag (10. Januar bis 21. Januar). Das letzte Monatsdrittel war dann wiederum erneut sehr nass: In der Zeit vom 22. Januar bis zum 30. Januar regnete es an jedem Tag.
Im Einzugsgebiet der Emschergenossenschaft, also dem zentralen Ruhrgebiet, lag das Gebietsmittel im vergangenen Monat bei 121,1 mm (langjähriges Mittel = 69 mm, ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter). Damit liegt der Januar 2025 auf Platz 9 der Top 10 der nassesten Januarmonate ab 1931. Die Monatssummen im Emscher-Gebiet lagen zwischen minimal 107,0 mm an der Station Dortmund-Kruckel und maximal 135,4 mm an der Station Pumpwerk Gelsenkirchen-Altstadt. Den größten Tagesniederschlag erreichte im Januar die Mess-Station am Pumpwerk der Emschergenossenschaft am Nattbach in Gladbeck: Dort fielen am 5. Januar 2025 insgesamt 28,9 mm.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Das Gebietsmittel im Einzugsgebiet des Lippeverbandes lag im Januar 2025 bei 104,6 mm (langjähriges Mittel = 65 mm). Somit war der Januar auch an der Lippe deutlich überdurchschnittlich nass, erreichte jedoch anders als an der Emscher nicht die Top 10 der nassesten Januarmonate ab 1931. Im Lippe-Gebiet lagen die Monatssummen zwischen minimal 90,0 mm an der Station Kläranlage Soest und maximal 128,5 mm an der Station Kläranlage Gelsenkirchen-Picksmühlenbach. Auch an der Lippe fiel – wie an der Emscher – der größte Tagesniederschlag am 5. Januar 2025: An jenem Tag regnete es an der Mess-Station in Dorsten-Lembeck genau 34,0 mm.
Greenpeace-Studie: Vermögensteuer kann Kommunen beim Hitzeschutz stärken
Die aktuelle Hitzewelle unterstreicht die Folgen leerer kommunaler Kassen: Vielen Städten und Gemeinden fehlt das Geld für schattige Schulhöfe, Schwimmbäder, en[...]
Vor den Sommerferien: Warum Kommunen das Schulmittagessen jetzt planen sollten
Mit dem neuen Schuljahr rückt der Ganztag näher an den Alltag vieler Familien. Die Initiative BioBitte zeigt, welche Fragen Kommunen vor den Sommerferien klären[...]
Schnieder: App MediSee für medizinische Notfälle verbessert Alltag auf dem Schiff enorm
Das Bundesministerium für Verkehr hat 2024 einen umfassenden Modernisierungsprozess für die
Flaggenstaatverwaltung gestartet – mit dem Ziel, wieder mehr Schif[...]
NRW-Kommunen schlagen Alarm – Haushaltsdefizite gefährden Handlungsfähigkeit und gesellschaftliches Zusammenleben
Die Finanzkrise der Kommunen bundesweit und insbesondere in Nordrhein-Westfalen hat eine historische und zutiefst bedrohliche Dimension erreicht. Explodierende [...]
Klimaneutrale Speicherstadt drei Mal erfolgreich bei DGNB Sustainability Challenge
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat die Sieger ihrer Sustainability Challenge 2026 gekürt. Gleich drei Preise räumte die CO₂-neutrale Sp[...]
Wohler fühlen und besser arbeiten – die 3/30/300-Regeln
Wer Arbeitswelten wirklich verbessern will, sollte nicht nur auf Energie- und Mietkosten schauen. Investitionen in Aufenthaltsqualität, Beleuchtung und Arbeitsp[...]
Eine Online- und Telefonumfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA mit über 2.000 Befragten zeigt, dass den Deutschen ihre kommunalen Wappen wichtig sind. Al[...]
BDEW zum Wassergebrauch in bevorstehender Hitzewelle
Deutschland befindet sich in den nächsten Tagen in einer Hitzewelle – das stellt auch die öffentliche Wasserversorgung vor besondere Herausforderungen. In Hitze[...]
OB-Barometer 2026: Finanznot und Wirtschaftssorgen dominieren kommunale Agenda
OB-Barometer des Difu: Finanzen bleiben auch 2026 wichtigstes Thema der Städte. Wirtschaft und Arbeitsmarkt gewinnen an Bedeutung, die Unterbringung von Geflüch[...]