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Klimaschutz durch längere Nutzungsdauer: Wirkungsstudie belegt die Einsparung von CO₂, Energie und Rohstoffen

25.000 Gebrauchtgeräte gesucht: AfB startet Smartphone-Offensive

06.06.2024 – Lesezeit ca. 1 Minute 91

25.000 Gebrauchtgeräte gesucht: AfB startet Smartphone-Offensive

AfB Reparatur Smartphone

AfB social & green ruft Unternehmen und Behörden dazu auf, dem Refurbishing-Pionier funktionsfähige, aber nicht mehr genutzte Smartphones zu verkaufen. Dabei können selbst kleine Mengen angeliefert werden und auch bei Leasing-Verträgen bietet AfB Kooperationsmöglichkeiten. Mit dieser Smartphone-Offensive will Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen die Kreislaufwirtschaft in der IT und damit den Klimaschutz weiter vorantreiben. Denn bei einer verlängerten Lebensdauer von Geräten werden Emissionen vermieden und Ressourcen besser genutzt.

Auf Basis von Studien der TU Berlin und der Klimaschutzorganisation myclimate errechnet die gemeinnützige GmbH, bei der die Belegschaft zur Hälfte aus Menschen mit Behinderung besteht, bereits seit Jahren die positiven ökologischen und sozialen Auswirkungen seiner Arbeit. So werden bei jedem von AfB refurbishten Smartphone u.a. 27,13 kg CO₂ sowie 30,52 kWH Primärenergie und 612,47 Liter Wasser eingespart*1.

„Von 2010 bis 2022 hat sich die Menge des global produzierten Elektroschrotts nahezu verdoppelt, von 34 auf 62 Milliarden Kilogramm. Das hat die UN kürzlich im Global E-Waste Monitor dokumentiert. Spitzenreiter Europa erzeugt dabei pro Kopf die größten Mengen*2. Das muss sich ändern, zumal die Produktion der Neugeräte alles anderes als klimafreundlich und sozial ist“, sagt Daniel Büchle, CEO von AfB social & green IT. „Mobile Devices sollten daher so lange wie möglich eingesetzt werden. Unsere Mission ist es, bis Jahresende zusätzliche 25.000 Smartphones zu erhalten, aufzubereiten und wieder in den Kreislauf zu geben.“

Vereinfachter Anlieferungsprozess von gebrauchten Smartphones
Im Regelfall holt AfB gebrauchte IT-Geräte mit dem eigenen Fuhrpark bei seinen Partnerunternehmen ab. Smartphones sind jedoch häufig an unterschiedlichen Orten im Einsatz, z.B. im Außendienst oder Homeoffice. Daher bietet der Refurbisher in diesem Fall einen Paketversand an. So können Unternehmen auch Kleinstmengen ab 20 Stück versenden. Alle Details zur sicheren Übergabe hat AfB auf der Website zusammengestellt. Auch das Gefahrgutlabel kann direkt heruntergeladen werden. Da mobile Geräte oft geleast werden, bietet das gemeinnützige IT-Unternehmen zudem unterschiedliche Kooperationsmöglichkeiten an: Von der Zusammenarbeit mit dem Leasinggeber über einen Umstieg auf einen Leasingvertrag mit der AfB-Schwester Social Lease bis hin zum Hardware-Kauf mit garantierten Rückkaufpreisen. In jedem Fall können sich die Partner von AfB beim gesamten Prozess der Wiederaufbereitung auf absolute Datensicherheit verlassen. Nach Wareneingang löscht das nach ISO 27001, 9001 und 14001 zertifizierte Unternehmen die Daten mit der professionellen Software Blancco Mobile Diagnostic and Erasure. Anschließend werden bei Bedarf einzelne Komponenten ausgetauscht – sofern möglich. Denn hier kommt es immer wieder zu Problemen bei geklebten oder gelöteten Modellen. Auch die Teilekopplung, mit der z.B. bei iPhones nur Ersatzteile mit bestimmter Seriennummer anerkannt werden, erschwert das Refurbishing.
Durch das kürzlich von der EU verabschiedete Gesetz Recht auf Reparatur sollen Reparaturen künftig generell erleichtert werden. Daniel Büchle sieht hier aber noch Handlungsbedarf: „Ein Sonderfall sind leider die Geräte von Apple. So soll das bisherige Pairing von Bauteilen zwar aufgehoben werden. Doch solange die als Diebstahlschutz gedachte iCloud-Sperre auch bei verlorenen Geräten bestehen bleibt, müssen diese weiterhin verschrottet werden. Das ist sehr schade, denn es sind häufig neuwertige, stark nachgefragte Modelle. Hier wäre es wichtig, eine Lösung zu finden diese Sperre aufzuheben, beispielsweise wenn ein Smartphone über eine längere Zeit in einem Fundbüro liegt. Dann könnten wir deutlich mehr hochwertige Smartphones wieder in den Kreislauf zurückgeben und damit den ökologischen Fußabdruck verkleinern .“

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