Rubrik Allgemein

„Arbeitshilfe Biodiversität“ der Zukunftsinitiative Klima.Werk für Verwaltungen und Bürger*innen

Damit Bienen im Vorgarten und am Straßenrand satt werden

29.05.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten 25

Damit Bienen im Vorgarten und am Straßenrand satt werden

Dachbegrünungen sind eine Möglichkeit, für mehr Artenvielfalt in der Stadt zu sorgen. (Bild: Istockphoto; Rene Notenbomer)

Blühende Kräuter und Stauden in einem Vorgarten, an einer Hausfassade oder auf dem Dach machen Städte grüner und schöner. Grüne Infrastruktur ist wichtig, um Städte zu kühlen, aber auch für den Erhalt der Artenvielfalt im urbanen Lebensraum. Und alle können etwas dafür tun, es helfen schon kleine Maßnahmen. Welche das sind und wie sie umgesetzt werden, zeigt ein Ratgeber für Fachleute und Bürger*innen von der Zukunftsinitiative Klima.Werk.

Parks, eine Allee, bepflanzte Beete auf einem innerstädtischen Platz, ein Grünstreifen in der Straßenmitte, Gärten: Stadtgrün ist wichtig, um Städte an den Klimawandel anzupassen. Denn solche blau-grünen Infrastrukturen sorgen über Verdunstung und Schatten spendendes Laub zum Beispiel für Kühlung in hitzegeplagten Städten. Stadtgrün ist zusätzlich eine wichtige Grundlage für den Erhalt der Artenvielfalt. Insekten finden hier Nahrung und das ist auch für den Menschen wichtig. Vereinfacht gesagt: Ohne Insekten keine Pflanzenbestäubung – und damit keine Nahrung für höher entwickelte Arten bis hin zum Menschen.

Flächen entsiegeln und Dächer begrünen
Öffentliche und private Flächen sollten deshalb mit Blick auf den Erhalt der Artenvielfalt gestaltet werden, um möglichst vielen verschiedenen Tieren und Pflanzen in der Stadt einen Lebensraum zu bieten. Die "Arbeitshilfe Biodiversität" der Zukunftsinitiative Klima.Werk bietet Fachplaner*innen und Bürger*innen gleichermaßen einen Einstieg ins Thema und konkrete Tipps zur Umsetzung.

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Wie und warum sollten Flächen entsiegelt werden (zum Beispiel mit Rasengittersteinen)? Welche Vorteile bieten Dach- und Fassadenbegrünungen? Wie könnten Straßenränder oder der Wurzelbereich des Straßenbaums vor der eigenen Haustür insektenfreundlich angelegt werden? Oder wie sieht eine biodiverse Versickerungsmulde für Regenwasser im eigenen Garten aus? Antworten darauf gibt die Broschüre, inklusive Hinweisen zu weiterführender Literatur.

Jeder kleine Baustein an zusätzlichem Grün in der Stadt zählt! Außerdem bietet die Zukunftsinitiative Klima.Werk für viele Maßnahmen im Einzugsgebiet der Emschergenossenschaft eine Förderung an.

Auch für die Anlagen der Emschergenossenschaft (z.B. Kläranlagen oder Pumpwerke) gibt es intern eine Arbeitshilfe zur Biodiversität. So sind schon einige Biotope auf den Flächen, wo es möglich ist, entstanden, weitere sollen hinzu kommen.

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