Rubrik Wasser / Abwasser

Vorstandswechsel beim Wupperverband

Georg Wulf geht in Ruhestand, ab Juli ist Ingo Noppen neuer Vorstand

04.07.2023 – Lesezeit ca. 2 Minuten 46

Georg Wulf geht in Ruhestand, ab Juli ist Ingo Noppen neuer Vorstand

(v.l.) Claudia Fischer - Verbandsratsvorsitzende des Wupperverbandes, Ingo Noppen - neuer Vorstand des Wupperverbandes seit 1.7.23, Georg Wulf - Vorstand des Verbandes bis 30.6.23 (Foto: Wupperverband / Benjamin Schäfer)

Beim Wupperverband wechselte zum 1. Juli der Vorstand: Georg Wulf geht nach 32 Jahren im Wupperverband Ende Juli in den Ruhestand. Seit Februar 2014 war der studierte Jurist mit Wohnsitz in Wuppertal Vorstand des Verbandes und zuvor Leiter des Geschäftsbereichs Personal und Verwaltung.
Ab 1.Juli 2023 übernimmt nun Ingo Noppen die Leitung. Nach dem Bauingenieurstudium an der Bergischen Universität arbeitete er zunächst 10 Jahre in der Privatwirtschaft, bevor er 2009 zum Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf wechselte. Dort war er seit 2017 technischer Betriebsleiter. Ingo Noppen ist 51 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie in Leichlingen.

Der Vorstand des Wupperverbandes wird vom Verbandsrat gewählt. Eine Amtszeit beträgt 5 Jahre. Die Wahl von Ingo Noppen zum Vorstand war im November 2022 erfolgt.
Zum Amtsantritt überreichte Georg Wulf als Symbol einen Staffelstab an Ingo Noppen. Somit ist die Funktion des Vorstands nun an Ingo Noppen übergegangen.

Die Verbandsratsvorsitzende Claudia Fischer über den Amtsstart von Ingo Noppen: „Wir freuen uns, dass wir mit Ingo Noppen einen kompetenten und sehr erfahrenen Wasserwirtschaftler aus der Region gewinnen konnten. Ich bin überzeugt, dass er die Herausforderungen der Zukunft gut meistern wird. Wir werden ihn auf diesem Weg nach Kräften unterstützen. Georg Wulf danke ich im Namen der Wupperverbandsgremien wir für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünsche ihm für den Ruhestand Gesundheit und alles Gute!“

Unter der Leitung von Georg Wulf hat der Wupperverband wichtige Weichen gestellt und große Meilensteine erreicht: 2016 übernahm der Verband zwei Trinkwassertalsperren – die Herbringhauser Talsperre und die Kerspe-Talsperre. Dies war ein wichtiger Schritt für ein ganzheitliches Talsperrenmanagement im Wuppergebiet.

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Auch das Thema Kooperationen mit Verbandsmitgliedern wurde weiter ausgebaut, z. B. im Bereich Kanalnetzbewirtschaftung mit Mitgliedskommunen wie Marienheide und aktuell Hückeswagen.

Die Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH (2019) und die PhosRec Phosphor-Recycling GmbH (2020) wurden zur Sicherung einer zukunftsfähigen Klärschlammentsorgung ins Leben gerufen. Seit 2019 sind WSW Energie & Wasser AG und der Wupperverband zu gleichen Anteilen Gesellschafter des Bergischen Wasser- und Umweltlabors und nutzen so Synergien in den Bereichen Analytik für Trinkwasser und Talsperren sowie Laborleistungen für Wasser, Abwasser und Klärschlamm.

Durch zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen hat der Verband die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie weiter vorangebracht. Deren Zielvorgabe ist, Fließgewässer wie die Wupper und ihre Nebenbäche in einen guten Zustand zu versetzen.

In Folge des Hochwassers 2021 hat der Verband unter Leitung von Georg Wulf das Zukunftsprogramm Hochwasser aufgestellt. Diese umfassende Agenda befindet sich in der Umsetzung und wird kontinuierlich fortgeschrieben.

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