Bei der Garten- und Landschaftspflege bringt der Wechsel von Benzingeräten auf
Akkugeräte viele Vorteile für Besitzer, Anwender und Umwelt. Die elektrischen Geräte erzeugen keine Abgasemissionen und außerdem weniger Lärm und Vibrationen als vergleichbare Benzinmodelle. Zudem arbeiten Akkugeräte langfristig gesehen kostengünstiger als solche mit Benzinmotoren. Daher zählen immer mehr Dienstleister und Kommunalbetriebe auf diese kraftvolle und nachhaltige Pflegetechnik.
Wenn der Franzose Julien Ferraris seinen aktuellen Maschinenpark betrachtet, besteht
dieser heute bereits zu 85 Prozent aus Akkugeräten. Das kommt nicht überraschend, denn er
und seine Angestellten haben schon früh die Vorteile batteriebetriebener Grünpflegegeräte
entdeckt. Ferraris leitet als Geschäftsführer das Unternehmen Liléo Jardins aus Le Bourget -
du-Lac, einer Gemeinde in den französischen Auvergne-Rhone-Alpen. Im Großraum
Chambéry arbeiten seine acht Mitarbeiter in der Garten-, Landschafts- und Baumpflege. Ihre
Arbeit ist herausfordernd, und daher sind Julien Ferraris und seine Kollegen ständig auf der
Suche nach technischen Lösungen, mit denen ihre Aufgaben sich leichter und einfacher
bewältigen lassen und man gleichzeitig die hohen Standards bei der Ausführung beibehalten
kann. Mit dem Wechsel von benzinbetriebenen Pflegemaschinen auf leichte, ergonomische,
vibrations- und geräuscharme Akkugeräte haben die Grünprofis von Liléo Jardins einen
weiten Schritt nach vorn gemacht – und sich bereits heute auf die Anforderungen der Zukunft
eingestellt.
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Grünpflegetechnik mit Komfort
Neben der Gartengestaltung sowie der Baumpflege und Fällarbeiten beschäftigt sich Liléo
Jardins seit mehr als zehn Jahren als Dienstleister in der Unterhaltung von Gärten und
Grünlagen rings um seinen Firmensitz in Le Bourget-du-Lac. Seien es Hecken-, Strauch- oder
Baumschnitt, das Bekämpfen von Unkraut und Gestrüpp – bei allen diesen Arbeiten kommen
handbetriebene Motorgeräte zum Einsatz. Bereits im Jahr 2019 rüstete man das erste Team
mit Akkugeräten von STIHL aus. Inzwischen arbeiten alle Teams mit Akkugeräten, und die
Grünprofis rund um Julien Ferraris haben ihre Arbeit mit den elektrischen Pflegegeräten zu
schätzen gelernt, wie er berichtet: „Es ist komfortabler, die Nutzung der Geräte ist
angenehmer. Sie vibrieren weniger, machen weniger Lärm, stoßen keine Abgase aus und
heizen sich weniger auf. Meine Mitarbeiter haben diese Vorteile sofort erkannt und nutzen
die Geräte sehr gerne im Vergleich zu Benzingeräten.“ Er nennt ein Beispiel: „Die Akku -
Freischneider sind ausgewogen im Design, leichter als Benzingeräte und einfacher zu
handhaben. Man kann schneller damit arbeiten und wird nicht so schnell müde.“ Noch
komfortabler lassen sich Pflegegeräte mit externen, am Gürtel oder auf dem Rücken
getragenen Akkus handhaben. Das beugt Rückenbeschwerden vor, zudem wird so die Gefahr
von Arbeitsunfällen – und somit Personalausfall – aufgrund von Ermüdung verringert. Weil in
den Elektromotoren der Akkugeräte lediglich rotierende und keine oszillierenden
Bewegungen entstehen, erzeugen die Maschinen auch deutlich weniger unangenehme und
gesundheitsschädigende Hand-Arm-Vibrationen. Dass Akkugeräte darüber hinaus vielfach
geringere Betriebsgeräusche als Benzingeräte und keine schädlichen Abgase erzeugen, ist
ein großer Gewinn für Anwender und Umwelt.
Einfaches Energiemanagement
Den Pflegeprofis von Liléo Jardins aus Frankreich brachte die Umrüstung auf Akkutechnik
auch wesentliche Vorteile im Energiemanagement, erklärt der Landschaftsgärtner Julien
Loquatelli: „Die Vorteile von akkubetriebenen Elektrogeräten im Vergleich zu Masch inen mit Verbrennungsmotoren bestehen darin, dass wir keinen Kraftstoff mitnehmen und einfüllen
müssen. Das Aufladen und Wechseln der Akkus ist einfacher und bequemer.“ Dafür wurde im Betrieb zunächst ein durchdachtes Energiekonzept eingeführt, um ganztägige Einsätze der
Akkugeräte zu ermöglichen: „Am Firmensitz haben wir einen gesonderten Raum, in dem wir
die Akkus lagern und über Nacht aufladen“, erläutert Loquatelli. „Morgens nehmen wir die
geladenen Akkus zu den Baustellen mit.“ Tagsüber besteht der berufliche Anspruch darin,
jederzeit mit den Akkugeräten arbeiten zu können. Auch dafür hat sich eine einfache Routine
entwickelt, ergänzt der Firmenchef: „Meistens bestehen unsere Teams aus zwei Personen.
Wir versorgen jedes Team mit drei Akkus und einem Schnellladegerät. Damit können sie den
ganzen Tag ohne Unterbrechung arbeiten.“
Ergonomie trifft Ökonomie
Weniger Lärm, keine Vibrationen, keine Abgase – und die Geräte heizen sich nicht so auf. Das sind wichtige Vorteile, die die Umstellung auf Akku-Geräte für Julien Ferraris von Liléo Jardins leicht machten. Die leisen Geräte von STIHL wie Freischneider, Hoc hentaster oder Heckenschere spielen vor allem bei der Pflege privater Gärten oder Grünanlagen ihre Vorteile aus, da sie dank geringer Geräuschemissionen kaum störend wirken. (Bild: STIHL)
Neben dem einfachen und gefahrlosen Energiemanagement sowie den Synergieeffekten für den Arbeits- und Gesundheitsschutz bringt der Umstieg von Benzin- auf Akkugeräte auch
wirtschaftliche Vorteile. „Ich habe schon vor dem Umstieg einige Kalkulationen zum
Kraftstoffverbrauch von Benzingeräten angestellt“, berichtet Julien Loquatelli, „und
basierend auf meinen Berechnungen werden wir durch den Umstieg auf Akkugeräte Geld
einsparen.“ Tatsächlich kann die anfängliche Investition in Elektrogeräte und Akkutechnologie zwar kostspieliger sein als die Beschaffung von Benzingeräten. Jedoch sind
die Gesamtbetriebskosten, also die Kosten für Beschaffung und Energie, Wartung und
Reparatur üblicherweise günstiger. Über das gesamte Maschinenleben hinweg geht die
Kostenschere zugunsten der Akkugeräte auf. Besonders vorteilhaft: Die Einsteck - und
Rückentrageakkus können zusammen mit verschiedenen Akkugeräten desselben Herstellers
verwendet werden. So umfasst etwa das STIHL AP-System ein weites Spektrum an
Akkugeräten für professionelle Einsätze in der Landschafts-, Garten- und Baumpflege sowie
für kommunale Arbeiten. Sie sind vollständig kompatibel mit allen Einsteckakkus aus dem
STIHL AP-System sowie mit den Gürteltaschen- und Rückentrageakkus des Herstellers.
Bei Liléo Jardins in Frankreich werden daher voraussichtlich bald auch die restlichen
Benzingeräte im Maschinenpark durch leise, vibrationsarme und abgaslose Akkugeräte
ersetzt worden sein. Der Landschaftsgärtner Julien Loquatelli zeigt sich zuversichtlich, dass
sein Firmenchef Julien Ferraris einen richtigen Schritt unternommen hat: „Ohne Zweifel ist
Akkutechnologie die Zukunft. Wir gehen nicht mehr zurück.“
Akkugeräte und STIHL connected
Viele Landschaftsgärtner, Kommunal- und Forstbetriebe kennen und nutzen bereits ein
digitales Flottenmanagement, um ihren Fuhr- und Maschinenpark systematisch zu
organisieren. Telematik-Anwendungen übermitteln dabei genaue Informationen über die
Standorte und Betriebszustände ihrer Maschinen und Fahrzeuge, über erbrachte
Arbeitsstunden, anstehende Wartungstermine und vieles mehr. Diese Informationen sind
überall abrufbar, vom Firmenrechner des Fuhrparkleiters genauso wie vom Smartphone oder
Tablet des Anwenders oder Vorarbeiters. Die Systematik STIHL connected überträgt ein
solches Flottenmanagement in die Welt der kleineren Maschinen und Geräte – darunter auch
sämtliche Akkugeräte von STIHL.
An welchem Einsatzort werden die betriebseigenen Heckenscheren, Freischneider oder
Blasgeräte gerade verwendet? Wie werden sie dabei beansprucht? Wann sind
Wartungstermine oder ein Gerätetausch fällig? Aktuelle und detaillierte Informationen
darüber liefert das System STIHL connected. Zentrales Element ist dabei der STIHL Smart
Connector – ein knapp fünf Zentimeter großes Bauteil, das dauerhaft in oder auf der
Maschine befestigt ist. Er erfasst die Betriebszustände und sendet diese Daten am Einsatzort
via Bluetooth-Technologie an die Endgeräte der Anwendenden. Zusätzliche Informationen
erfasst der STIHL Smart Connector 2 A; er wird direkt in das Gehäuse eines dafür
vorbereiteten STIHL Akku-Geräts eingesetzt und mit dessen Geräteelektronik verbunden.
Diese Informationen werden über eine mobile STIHL connected Box im Firmenfahrzeug oder über eine fest installierte Stihl connected Box am Firmensitz per Datenfunk in die virtuelle
STIHL Cloud übertragen. In einem weiteren Schritt werden sie über das webbas ierte STIHL
connected Portal zur Auswertung bereitgestellt. Flottenmanager können am Firmenrechner
sowie unterwegs über ihr Smartphone auf dieses Webportal zugreifen. Eine wichtige
Nachricht an Betreiber von kleinen und großen Maschinen und Fahrzeugen sowi e von
markengemischten Maschinen- und Fuhrparks: Das Flottenmanagement mit STIHL connected
funktioniert mit Akku- und Benzingeräten von STIHL genauso wie mit Geräten anderer
Hersteller – auch Aufsitzmähern, Traktoren oder Fahrzeugen.
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