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Gewinner kommen aus Dortmund, Aachen und einem Hochschulverband der Städte Bochum, Dortmund, Köln und Siegen sowie Ostwestfalen-Lippe
NRW.BANK.Studienpreis „Wohnen & Stadt“ verliehen
20.01.2026 – Lesezeit ca. 3 Minuten
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Um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, hat die NRW.BANK in Düsseldorf ihren Studienpreis „Wohnen & Stadt“ verliehen. In diesem Jahr gab es zwei erste Preise. Sie gingen an Masterarbeiten in den Fachbereichen Städtebau und Architektur. Den zweiten und dritten Preis nahmen Studierende für ihre Bachelorarbeiten im Bereich Raumplanung entgegen. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhielten ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 4.500 Euro.
„Angesichts der vielfältigen Herausforderungen auf den Wohnungsmärkten sind kreative Lösungen gefragt. Genau diese liefern die Preisträgerinnen und Preisträger unseres Studienpreises mit ihren diesjährigen Impulsen rund um die Themen Städtebau, Bestandsentwicklung, Wohnen im Alter und die Rolle von Wohnungsgenossenschaften“, sagt Claudia Hillenherms, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Damit zeigen die Studierenden, wie zukunftsfähige Wohn- und Stadtkonzepte in Nordrhein-Westfalen gestaltet werden können – und genau deshalb engagieren wir uns beim Studienpreis.“
Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:
1. Preis (1.500 €): Montana Schulze (Master Städtebau NRW, Hochschulverbund der HS Bochum, der FH Dortmund, der TH Köln, der TH Ostwestfalen-Lippe und der Universität Siegen): Sozialgerechte Bestandsentwicklung – Transformation statt Verdrängung.
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1. Preis (1.500 €): Therese Stein (Master Architektur, RWTH Aachen): Altersgerechtes Wohnen im transformierten Hafengebiet „Dokken“ in Bergen, Norwegen.
2. Preis (1.000 €): Emelly Klassen (Bachelor Raumplanung, TU Dortmund): Wohnungsbaugenossenschaften als Modell gegen gesellschaftliche Tendenzen sozialer Einsamkeit am Fallbeispiel des Spar- und Bauvereins eG Dortmund.
3. Preis (500 €): Leon Reckers (Bachelor Raumplanung, TU Dortmund): Städtebauliche Szenariostudie „Alte Lackfabrik Wülfing“ – Räumliche Entwicklungsperspektiven Wuppertal-Vohwinkel.
Seit 2009 schreibt die NRW.BANK den Studienpreis „Wohnen & Stadt“ gemeinsam mit der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund aus. So will die Förderbank dazu beitragen, dass fundierte Konzepte und Ideen zur Entwicklung des guten Wohnens in der Stadt, zur Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum und zur Aufwertung von Quartieren entwickelt werden.
Den Preis können Graduierte aller Fachrichtungen gewinnen, deren Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit an einer Hochschule in Nordrhein-Westfalen verfasst wurde oder deren Arbeiten Nordrhein-Westfalen inhaltlich thematisieren. Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrende und wissenschaftliche Mitarbeitende von Hochschulen in Nordrhein-Westfalen.
Über die Preisvergabe entscheidet ein mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Praxis besetztes Auswahlgremium, das sich wie folgt zusammensetzt:
Prof. Dr. Ing. Sabine Baumgart (Architektin und Städtebauassessorin), BPW Stadtplanung, Bremen; ehem. TU Dortmund; ehem. Präsidentin der ARL
Rüdiger Bleck (Stadtplaner und Landschaftsarchitekt), Leiter des Ressorts Stadtentwicklung und Städtebau der Stadt Wuppertal
Dipl.-Ing. Michael Isselmann (Raumplaner und Stadtplaner), Amtsleiter a.D., Stadtplanungsamt Bonn, ehem. Vorsitzender der Fachkommission Stadtplanung und Städtebau beim DStT
Dipl.-Ing. Anne Luise Müller (Architektin und Städtebauarchitektin), b_plan_b: beraten_planen_begleiten für Stadt und urbane Agglomeration; Amtsleiterin a. D. Stadtplanungsamt Köln
Prof. Dipl.-Ing. Bauass. Rolf Westerheide (Architekt und Stadtplaner), Vorstand Bundesarchitektenkammer Berlin und AKNW; ehem. RWTH Aachen University, Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen
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