02.07.2026 – Lesezeit ca. 3 Minuten 3
Wie können öffentliche Räume so gestaltet werden, dass sie allen Menschen gleichermaßen Bewegung, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen? Mit dieser zentralen Frage beschäftigt sich der neue Kongress „Inklusive Areale für Spiel und Bewegung“, der vom 29. – 30.09.2026 in Köln im Congress Centrum der Koelnmesse stattfindet.
Der Kongress „Inklusive Freiräume für Spiel und Bewegung“ vereint an zwei Tagen Fachwissen, Praxisbeispiele und interaktive Austauschformate rund um die zukunftsorientierte und inklusive Gestaltung öffentlicher Räume. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der FSB – Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bewegungseinrichtungen und dem Verlag Playground & Landscape organisiert und bringt Expertinnen und Experten aus Kommunen, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Sport, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Die Schirmherrschaft für das neue Kongress- und Ausstellungsformat hat die Stadt Köln übernommen.
Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stehen innovative Konzepte für inklusive Spiel-, Sport- und Bewegungsräume sowie die Bedeutung moderner Freiraumplanung für lebenswerte Städte. Vorgestellt werden praxisnahe Ansätze, die Begegnung fördern und gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen ermöglichen.
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Der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Torsten Burmester und Schirmherr der Veranstaltung, betont die gesellschaftliche Verantwortung bei der Gestaltung öffentlicher Räume:
„Sport und Bewegung für alle – das darf kein abstraktes Ziel bleiben. Es muss sich konkret in unseren Städten und Quartieren widerspiegeln. Inklusive Spiel- und Bewegungsräume schaffen Begegnung, fördern Gemeinschaft und ermöglichen Menschen unabhängig von Alter oder individuellen Voraussetzungen eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.“
Renommierte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Planung und kommunaler Praxis präsentieren erfolgreiche Projekte und aktuelle Erkenntnisse zur inklusiven Freiraumplanung. Dabei reicht das Themenspektrum von inklusiven Bewegungs- und Begegnungsflächen für Kinder und Jugendliche über generationenübergreifende Spiel- und Aufenthaltsräume bis hin zur Planung von Spielräumen für Menschen mit sichtbaren und nicht sichtbaren Einschränkungen. Internationale Praxisbeispiele – etwa aus Lausanne – sowie Beiträge zu inklusiven Skateparks und Bewegungsanlagen zeigen konkrete Lösungsansätze für moderne und zugängliche Freiräume.
Ergänzend bietet ein Fishbowl-Talk Raum für Diskussionen über Chancen, Herausforderungen und unterschiedliche Perspektiven bei der Planung inklusiver öffentlicher Anlagen. Abgerundet wird das Programm durch optionale Exkursionen zu beispielhaften inklusiven Spiel- und Bewegungsanlagen, bei denen die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke und Inspirationen für eigene Projekte gewinnen können.
Mit ihrer Partnerschaft schaffen die FSB und der Verlag Playground & Landscape eine Plattform für den Austausch zu aktuellen Herausforderungen und Zukunftsaussichten im Bereich Spiel-, Sport- und Bewegungsräume. Der Kongress versteht sich als Impulsgeber für Kommunen, Planende und Entscheidungsträger, um gemeinsam lebenswerte und inklusive Stadträume weiterzuentwickeln.