Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Beim HS®-Prüfabzweig handelt es sich um eine beidseitig verlängerte Ausführung eines Standardabzweiges aus dem HS®-Kanalrohrsystem. Die Verlängerung bietet ausreichend Anpressfläche für den Einsatz handelsüblicher Muffenprüfgeräte. Die Möglichkeit, Prüf- oder Absperrblasen einfach zu positionieren, schafft die Voraussetzung für exakte Messergebnisse bei Dichtheitsprüfungen. Der HS®-Prüfabzweig ist in den Nennweiten DN/OD 160, 200, 250 und 315 sowie in den Farben braun (Schmutzwasser) und blau (Regenwasser) erhältlich. Er verfügt über eine Baulänge von 1 m und ist als 45°- oder 90°-Abzweig lieferbar.
Anforderungen definiert
Die Anforderungen, die ein Kanalrohrsystem hinsichtlich der Dichtheit erfüllen muss, sind in der DIN EN 1610 und ergänzend im DWA-Arbeitsblatt 139 geregelt. Üblicherweise wird die Einhaltung dieser Anforderungen durch eine Luftdruckprüfung (Verfahren L) überprüft. Die Druckproben können haltungsweise oder mittels einer Muffendruckprobe erfolgen. Die Haltungsprüfung erfordert ein Absperren aller Hausanschlussleitungen. Die entsprechenden Absperrblasen können von Übergabeschächten oder HS®-Abwasserkontrollen in die Anschlussleitungen eingebracht werden. Wenn aber eine Undichtigkeit festgestellt wird, muss diese eingegrenzt werden, da jede Muffe innerhalb des Prüfraumes die Ursache sein könnte. Dieses Eingrenzen der Leckage erfolgt dann vielfach über Muffendruckproben. Hierbei ist der Prüfraum deutlich kleiner und auf den Bereich einer Muffe begrenzt. Es kommt ein sogenanntes Muffenprüfgerät zum Einsatz.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Große Dichtflächen erforderlich
Ein Muffenprüfgerät ist so konstruiert, dass zwei Dichtelemente fest auf einem verfahrbaren Schlitten montiert sind, der häufig mittels Kameratechnik exakt im Bereich der Muffe positioniert wird. Damit die Dichtelemente zuverlässig abdichten können, werden entsprechend große Dichtflächen benötigt. Handelsübliche Abzweige weisen zwischen dem Abzweigrohr und der Muffe meist nur wenige Zentimeter Dichtfläche auf. Eine zuverlässige Abdichtung wäre nicht möglich. An dieser Stelle spielt der neue HS®-Prüfabzweig seine Stärke aus und bietet eine extrem große Dichtlänge.
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Sie können diese Ausgabe kaufen oder ein Abonnement abschließen, um diesen Artikel hier sofort und komplett zu lesen. Mit einem Abonnement erhalten Sie zusätzlich jede gedruckte Ausgabe der Kommunalwirtschaft frei Haus.
Unser PDF Abo ist kostenlos! Abonnieren Sie dazu unseren Newsletter, in welchem ein Downloadlink zur jeweils aktuellen Ausgabe zur Verfügung gestellt wird.
Wenn Sie schon Abonnent der Kommunalwirtschaft sind, melden Sie sich an, um den Artikel zu lesen.
Präzise Technik für sichere Versorgung
Der neue Mengenmessschacht VodaCheck von Mall wurde speziell für den Einsatz in kommunalen und industriellen Trinkwassernetzen mit Durchflussleistungen von DN 5[...]
Seit Jahrzehnten prägt Funke Kunststoffe den Kanalbau mit innovativen und nachhaltigen Systemlösungen. Dabei zählt das HS®-Kanalrohrsystem seit über 30 Jahren z[...]
Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft fordert Verlässlichkeit
AöW-Präsidentin Claudia Ehrensberger: „Kommunen und öffentliche Unternehmen brauchen Planungssicherheit statt neuer Unsicherheiten“
Anlässlich der vom Europäis[...]
Kanäle, Leitungen und unterirdische Bauwerke bilden das infrastrukturelle Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie sichern Hygiene, Umwelt- und Gewässerschutz, versor[...]
Qualität im Untergrund: Die rechtssichere Bewertungsmatrix im kommunalen Tiefbau
Bei der Sanierung und dem Neubau von Abwasserinfrastrukturen stand lange Zeit ein einziges Kriterium im Vordergrund: der niedrigste Preis. Doch billig gebaut wi[...]
Unter dem Motto „Infrastruktur der Zukunft – Grabenlos. Wirtschaftlich. Sicher.” schafft die Sanierungstechnik Dommel GmbH jetzt eine neue Plattform für Fachdia[...]
infra.green.award 2026: FBS zeichnet Zink Ingenieure für vorbildliches Schwammstadt-Projekt in Steinbach aus
Award-Verleihung auf der IFAT 2026: Der FBS zeichnet Zink Ingenieure aus Lauf für ein wegweisendes Schwammstadt-Projekt am Steinbach aus, das Hochwasserschu[...]
Wupperverband sorgt für zuverlässige Wasserwirtschaft
Am 23. Juni ist Tag der Daseinsvorsorge. Dieser bundesweite Aktionstag macht auf die zentrale Bedeutung öffentlicher Daseinsvorsorge für unsere Gesellschaft auf[...]