Rubrik Wasser / Abwasser

Regenwasser naturnah nutzen: Ein Workshop vermittelt Wissen in den Bereichen Bauen, Bürokratie, Wasserrecht und Förderung

Schwammstadt in der Praxis: Fortbildung für Fachleute

02.02.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten 163

Schwammstadt in der Praxis: Fortbildung für Fachleute

Wie Regenwasser, zum Beispiel von Dachflächen, sinnvoll im Garten versickert und gespeichert werden kann, zeigt der Workshop der Natur- und Umweltschutzakademie und der Zukunftsinitiative Klima.Werk. (Bild: Kirsten Neumann/EGLV)

Niederschlag vor Ort speichern, versickern lassen und sinnvoll nutzen – wie das im Alltag gelingen kann, zeigt der Workshop „Schwammstadt in der Praxis – Regenwasser naturnah nutzen“ am 20. Februar in der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) in Recklinghausen. Die Zukunftsinitiative Klima.Werk und die Akademie bieten die Fortbildung gemeinsam an, Zielgruppe sind Fachleute aus den Bereichen Garten- und Landschaftsbau oder Dach. Weitere Interessierte sind willkommen.

Wie kann Regenwasser im Garten und auf dem Dach sinnvoll genutzt werden? Ein Workshop der Zukunftsinitiative Klima.Werk und der Natur- und Umweltschutzakademie des Landes Nordrhein-Westfalen vermittelt praxisnahe Lösungen. Im Mittelpunkt stehen bauliche Maßnahmen zur naturnahen Regenwasserbewirtschaftung im Hausgarten sowie bei der Dachbegrünung. Die Teilnehmenden können sich zu Umsetzungsmöglichkeiten, technischen Grundlagen, rechtlichen Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten informieren. Ein Praxisteil bietet zudem Gelegenheit zum Austausch und zur direkten Anwendung.

Die Tagung findet am Freitag, 20. Februar, von 9 bis 16.30 Uhr in der Natur- und Umweltschutzakademie, Siemensstraße 5, in Recklinghausen statt. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Handwerker*innen aus dem Bereich Dach sowie Garten- und Landschaftsbau, an Verbände, Vereine und weitere Interessierte. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung auf: Schwammstadt als Inspiration zur Gartengestaltung Anmeldeschluss ist der 6. Februar.

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Die Zukunftsinitiative Klima.Werk

In der Zukunftsinitiative Klima.Werk arbeiten Emschergenossenschaft und Lippeverband gemeinsam mit Städten der Emscher-Lippe-Region an einer wasserbewussten Stadt- und Raumentwicklung, um die Folgen des Klimawandels abzumildern und die Lebensqualität in den Quartieren zu steigern. Der blau-grüne Umbau startete 2005 mit der Zukunftsvereinbarung Regenwasser (ZVR) von Emschergenossenschaft, Emscher-Kommunen und dem Land NRW und entwickelte sich 2014 zur Zukunftsinitiative "Wasser in der Stadt von morgen" weiter, jetzt Zukunftsinitiative Klima.Werk.
Unter dem Dach des Klima.Werks wird das Ruhrkonferenz-Projekt "Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft" des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt, an dem sich seit 2020 alle Wasserverbände der Region beteiligen. Die Förderkulisse des Projekts umfasst das Gebiet des Regionalverbandes Ruhr (53 Städte und Gemeinden). In den klimafesten Wandel sollen bis 2030 rund 250 Millionen Euro investiert und in ausgewiesenen Gebieten 25 Prozent der befestigten Flächen abgekoppelt und die Verdunstungsrate um 10 Prozentpunkte gesteigert werden. Die Serviceorganisation der Zukunftsinitiative bei Emschergenossenschaft und Lippeverband setzt mit den Städten die Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung um.

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