Rubrik Natur und Umwelt

Institutionelle Förderung für Kommbio bewilligt

Ein Meilenstein für die biologische Vielfalt in Kommunen

13.12.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten 56

Ein Meilenstein für die biologische Vielfalt in Kommunen

„Übergabe des Zuwendungsbescheids durch Staatssekretär Dr. Jan-Niclas Gesenhues an Robert Spreter von Kommbio.“ (Copyright: BMUV)

Das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ erhielt am 2.12. den Zuwendungsbescheid zur institutionellen Förderung im Jahr 2024. Damit kann Kommbio dauerhaft mit bis zu 500.000 € jährlich die Kommunen bundesweit bei der Förderung der biologischen Vielfalt unterstützen. Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Parlamentarischer Staatssekretär des BMUV, überreichte dazu Robert Spreter, Geschäftsführer von Kommbio, offiziell den Zuwendungsbescheid.

„Immer mehr Menschen leben in Städten, aber auch dort brauchen Menschen die alltägliche Erfahrung mit Natur um sich wohlfühlen zu können. Daher wird das Thema Stadtnatur weiter an Bedeutung gewinnen und unsere Unterstützung der Kommunen immer wichtiger,“ erläuterte Spreter die Arbeit von Kommbio.

Das 2012 gegründete Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ ist mit über 400 Mitgliedskommunen das größte deutsche Netzwerk für naturnahe Kommunen und stärkt die Bedeutung von Natur im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen. Der bundesweit tätige Verein dient den Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Informationsaustausch und unterstützt sie bei der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Interessensvertretung der Kommunen gegenüber Bund und Ländern.
Auch Fortbildungsangebote sowie gemeinsame Aktionen und Projekte stehen auf der Agenda. Im Rahmen des Projekts N.A.T.U.R (Nachhaltiger Artenschutz durch Theorie & Umsetzung im besiedelten Raum) vermittelt Kommbio Fachkenntnisse über Webinare und Fortbildungen vor Ort. Dazu gehört die Bereitstellung von Praxisbeispielen zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität, der Zugang zu umfangreichem Informationsmaterial und einem aktuellen Überblick über Förderprogramme des Bundes, der Länder, der Europäischen Union sowie privaten Stiftungen. Somit werden Kommunen unterstützt, Leitbilder, Konzepte und Strategien zur Förderung der biologischen Vielfalt, z.B. kommunale Biodiversitätsstrategien zu entwickeln und die Akzeptanz in Politik und Verwaltung für das naturnahe Grünflächenmanagement zu erhöhen.
Darüber hinaus zeichnet das Bündnis mit der Vergabe des Labels „StadtGrün naturnah“ vorbildliches Engagement auf kommunaler Ebene aus. Ein weiteres wichtiges Anliegen des Bündnisses ist die Vernetzung zwischen den Kommunen. Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen und können von den Erfahrungen und Lösungen anderer profitieren.

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