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Kann aus einem Plastikbecher oder einer Chipstüte ein neues Kleidungsstück entstehen? Dieser Frage können Kinder und Jugendliche vom 20. bis 24. Juli in einem kostenlosen Ferienworkshop der Stadtreinigung Hamburg (SRH), des Künstlers Julien Fleurance und des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) nachgehen. Im Rahmen des „Klimaströme Festivals“ entdecken die Teilnehmenden, unter anderem auf dem Energieberg Georgswerder, wie aus vermeintlichem Abfall nachhaltige Mode entstehen kann.
Täglich entstehen große Mengen Abfall durch Lebensmittelverpackungen, während die Modeindustrie zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftszweigen der Welt gehört. Der Workshop „Wrapped in Food – Zwischen Küche, Abfall und Kleiderschrank“ verbindet diese beiden Themen und lädt junge Menschen dazu ein, neue Perspektiven auf Konsum, Ressourcen und Kreislaufwirtschaft zu entwickeln.
Der Workshop findet vom 20. bis 24. Juli, jeweils von 10 bis 15 Uhr statt und richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos.
Zum Auftakt am 20. Juli begeben sich die Teilnehmenden auf dem Energieberg Georgswerder gemeinsam mit der SRH auf eine Entdeckungsreise rund um Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. Ab dem 21. Juli findet der Workshop dann im MK&G statt: In einem Designstudio entstehen aus den gesammelten Verpackungen außergewöhnliche Kleidungsstücke. Dabei erforschen die Teilnehmenden mit dem Einsatz von Kunst, Slow Fashion Design und Fotografie neue Möglichkeiten der Wiederverwendung.
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Den Abschluss bildet ein besonderer Auftritt beim Klimaströme Festival: Am Wochenende vom 25. bis 26. Juli präsentieren die jungen Designer:innen ihre nachhaltigen Kreationen auf einer schwimmenden Bühne.
Hinweis für Teilnehmende:
Am 20. Juli treffen sich die Teilnehmenden um 9:30 Uhr am S-Bahnhof Veddel und gehen gemeinsam zum Energieberg Georgswerder. Vom 21. bis 24. Juli werden die Workshop-Angebote im Freiraum des MK&G durchgeführt.
Weiterführende Links (Anmeldung)1
Auch unabhängig vom Veranstaltungskalender ist der Energieberg einen Besuch wert. Mit dem spektakulären 900 Meter langen „Horizontweg“ bietet die gesicherte und begrünte ehemalige Deponie in 40 Metern Höhe eine fantastische Aussicht auf die Stadt. Kostenlose Führungen zur Geschichte des Bergs von einer Mülldeponie zum Ausflugsziel mit erneuerbaren Energien finden samstags und sonntags um 13:30 Uhr statt.
Öffnungszeiten: 1.4 bis 31.10., Mo bis Fr: 9-17 Uhr (letzter Einlass: 16:30 Uhr) Sa und So: 12 bis 16 Uhr (letzter Einlass 15:30), feiertags öffnet der Energieberg, wenn eine Veranstaltung stattfindet.
HINWEIS: Die neue Dauerausstellung mit dem Titel „Abfall im Wandel“ lädt mit modernen, interaktiven Stationen zum Mitmachen und Entdecken ein.
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