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Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Nahwärmenetz der Stadt Hilpoltstein setzt auf Erneuerbare Energien
04.10.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Der Bayerische Landtagsabgeordnete Martin Stümpfig (Bündnis 90/Die Grünen) folgte der Einladung des vedec – Verband für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting e.V. und besichtigte im Rahmen einer Contracting-Tour ein erfolgreich umgesetztes Energieeffizienz-Projekt in Hilpoltstein.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besichtigten das Nahwärmenetz in Hilpoltstein. Das Verbandsmitglied, die SÜDWÄRME Gesellschaft für Energielieferung AG übernahm die Betriebsführung. Eindrucksvoll demonstrierte die SÜDWÄRME, wie das Biomasseheizwerk mehrere öffentliche Liegenschaften energieeffiziente und zuverlässig mit Wärme versorgt.
Das Biomasseheizwerk versorgt rund 20 Gebäude mit Wärme. Dazu gehören unter anderem kommunale Gebäude wie die Grund- und Hauptschule, das Stadtbad, die Stadthalle sowie das Feuerwehrhaus und das Wasserwerk. Hauptverantwortlich für die Versorgung ist ein Biomasseheizkessel, der die Grundlast abdeckt. Ein Öl-Niedertemperaturkessel ist in besonderen Fällen für die Spitzenlast zuständig. Gemeinsam sichern sie die Wärmeversorgung. Der Anteil der Biomasse am Gesamtwärmebedarf liegt im Mittel bei rund 95 %.
Der heutigen Wärmeversorgung in Hilpoltstein durch die SÜDWÄRME ging allem voran eine öffentliche Ausschreibung der Stadt. Sie suchte einen Anbieter, der die neue Heizzentrale baut, betreibt, wartet sowie Instand hält und an das vorhandene Nahwärmenetz anbindet.
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Für die zwei Wärmeerzeuger errichtete SÜDWÄRME ein eigenes Heizhaus im Waldstück hinter der Mittelschule Hilpoltstein. Direkt neben dem Heizhaus befindet sich ein Holzhackschnitzelbunker mit Schubbodenaustragung. Dieser sorgt für einen konstanten und nahegelegenen Vorrat an Brennstoff für den Holzkessel. Die neu errichtete Heizzentrale ist durch eine neu verlegte Nahwärmeleitung direkt an das bestehende Nahwärmenetz der Stadt Hilpoltstein angeschlossen.
Regionalität und Sicherheit spielen eine große Rolle. Ein ortsansässiger Partner liefert die Holzhackschnitzel. So ist eine nachhaltige und regionale Wertschöpfung sichergestellt und über die gesamte Vertragslaufzeit gewährleistet.
Für ein erfolgreiches Contracting-Projekt ist eine vertrauensvolle Basis zwischen Kund:innen und Contracting-Anbieter immens wichtig. Das betonte auch Rudi Maier, Vorstand der SÜDWÄRME: „Besonders am Nahwärmenetz Hilpoltstein ist die Vertragslaufzeit von 20 Jahren. Bei solch langfristigen Vertragsbeziehungen steht die Zufriedenheit und das Vertrauen des Kunden an erster Stelle.” Wichtig für die Zukunft und eine erfolgreiche Wärmewende sei darüber hinaus die Planungssicherheit durch verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen, so Maier. Eine zeitnahe Novellierung der AVBFernwärmeV stehe hier im Vordergrund.
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