Von Carsten Müller, Geschäftsführer der ECHT! SMART WORK GmbH – 13.11.2023 – Lesezeit ca. 4 Minuten 39
„Während die Tage kürzer und die Blätter an den Bäumen immer bunter werden, sinken die Temperaturen. Plötzlich steht der Herbst wieder vor der Tür und die Wohnungen kühlen schnell aus. Gerade dann schalten viele deutsche Mieterinnen und Mieter verständlicherweise wieder ihre Heizung an oder entzünden ein Feuer im Kamin. Extreme Kälte, Wind und Feuchtigkeit gehen Gebäuden an die Substanz. Jedes Jahr entstehen im Winter hohe Kosten durch witterungsbedingte Schäden. Diese Übergangsphase vor dem drohenden Winter erweist sich somit für Hausverwaltungen oder Vermieter als optimale Zeit, um sich der Wartung und Überprüfung von hausinternen Anlagen zu widmen. Für die Besitzerinnen und Besitzer stellt dies eine entscheidende Aufgabe dar, um so unter anderem den Wert des Gebäudes auf lange Sicht zu sichern. Hier bietet sich auch der Einsatz von Softwarelösungen an, die unter anderem an entsprechende Termine erinnern. Zudem lassen sich in Bezug auf die Wärmezufuhr in den Wohnungen auch schnell einige Kosten einsparen.
Wer sich der Instandhaltung einer Immobilie verschreibt, sollte im ersten Schritt am besten mit dem Dach beginnen. Hier geht es neben der Befestigung loser Ziegel vor allem um eine ordnungsgemäße Dämmung. Nur so bleibt die gesammelte Wärme wirklich im Haus und die Heizkosten lassen sich langfristig senken. Aber auch die Wände und der Keller spielen neben dem klassischen Fenster oder der zugigen Tür in Sachen Energieeffizienz eine entscheidende Rolle. Wer sich im regenreichen Herbst vor einem Wasserschaden schützen möchte, sollte auch einen Blick in die Regenrinne werfen. Wenn Blätter oder Ähnliches für Verstopfung in den Rohren sorgen, führt dies schnell zu größeren Problemen. Regelmäßige Inspektionen und Säuberungen der Immobilie sollten daher zum Standard gehören und gerade im Herbst lassen sich Wärmemängel oder hohe Temperaturverluste am besten aufdecken.
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Niemand möchte bei frischen zehn Grad Außentemperatur in einer kühlen Wohnung sitzen und überlegen, ob ein dritter Pullover vielleicht gegen die drohende Unterkühlung hilft. Besonders, wenn ab Oktober die Temperaturen sinken, drehen viele Mieterinnen und Mieter einmal wieder die Heizung auf. Wenn dann jedoch nichts passiert und die Räume kalt bleiben, folgt schnell der Anruf bei der zuständigen Hausverwaltung. Braucht es vielleicht eine Entlüftung, eine Reinigung oder sogar einen kurzfristigen Wechsel der Anlage? Um dem zuvorzukommen, empfiehlt es sich, einen Instandhaltungstermin am Ende des Sommers oder Anfang des Herbsts zu vereinbaren. Digitale Terminlösungen können hier beispielsweise für eine hilfreiche Erinnerung sorgen. So erhalten die hausinternen Heizungen oder auch Kamine mit professioneller Hilfe eine unkomplizierte Überprüfung. In diesem Zusammenhang bietet sich auch die Möglichkeit, direkt einen Blick auf die einzelnen Heizkörper der Mieterinnen und Mieter zu werfen.
Sicherheit hat natürlich in den eigenen vier Wänden den höchsten Stellenwert. Gerade in diesem privaten Umfeld kommt es jedoch häufig dazu, dass ein Feuer Bewohnerinnen und Bewohner beispielsweise in der Nacht überrascht. Wenn im Herbst vermehrt Kerzen ihren Weg zurück auf die Esstische finden und im Winter auch die Weihnachtsbeleuchtung wieder ihren Platz in den Wohnungen einnimmt, kommt es schnell zu Unfällen. Dabei führt nicht immer direkt der eigentliche Brand zu Verletzten oder sogar Toten, sondern die entstehenden giftigen Gase. Um sich zu schützen, lohnt es sich daher in jedem Fall, die Rauchmelder in den eigenen vier Wänden immer funktionstüchtig zu halten. Diese wichtige Rolle fällt im Zuge des Mietvertrags oft der Hausverwaltung zu, die die Geräte in regelmäßigen Abständen von Fachleuten überprüfen und bei Bedarf ersetzen lässt. Schon ein kurzer Test und der Einsatz von neuen Batterien kann hier Leben retten.
Vorbereitungen der Immobilien für den Herbst und Winter bilden mehr als nur eine lästige Pflicht für Hausverwaltungen. Risse in der Fassade, veraltete Dichtungen in Fenstern oder auch verstopfte Abläufe im Keller können sich in den Herbst- und Wintermonaten schnell zu einem teuren und aufwendigen Problem entwickeln. Dabei reicht oft schon die Investition von ein wenig Zeit in die Überprüfung und Pflege der Wertanlage aus, um solche Szenarien möglichst zu vermeiden. Instandhaltungsarbeiten wie diese, die der Langlebigkeit der Immobilie dienen, bilden die Grundlage, um den Wert derselben zu erhalten. Zudem sorgen Zuständige mit diesen kleinen Handgriffen dafür, dass es nicht zu Unmut in der Mieterschaft kommt. Mit einer sauberen Planung und Durchführung der einzelnen Instandhaltungsmaßnahmen durch die Hausverwaltung können Mieterinnen und Mieter beruhigt in die kühle Jahreszeit starten.“
Autor:
Carsten Müller ist Geschäftsführer der ECHT! SMART WORK GmbH und Experte für smarte Prüf- und
Wartungsprozesse. Er verfolgt dabei das Ziel einer smarten Prüf- und Wartungsdokumentation. Unvollständige und analoge Unterlagen sollen damit der Vergangenheit angehören. Das Unternehmen bietet neben scanbaren QRCodes auch eine entsprechende Software für eine erfolgreiche Umsetzung und Implementierung einer digitalen Wartungsdokumentation.